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Endomorphismus/Hauptraum/Algebraische Vielfachheit/Fakt/Beweis/Aufgabe/Lösung

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Wir schreiben das charakteristische Polynom zu φ als

χφ=(Xλ)kQ,

wobei (Xλ) in Q nicht als Linerarfaktor vorkommt, d.h. k ist die algebraische Vielfachheit von λ. Dann sind P=(Xλ)k und Q teilerfremd und nach Fakt ist dann

V=kernP(φ)kernQ(φ)

und

P(φ)=(φλId)k:kernQ(φ)kernQ(φ)

ist eine Bijektion. Es ist ferner

H:=Hauptλ(φ)=kernP(φ),

wobei die Inklusion klar ist und die andere Inklusion sich daraus ergibt, dass höhere Potenzen von φλId wegen der eben erwähnten Bijektivität auf kernQ(φ) keine weiteren Elemente annullieren. Für das charakteristische Polynom gilt wegen der direkten Summenzerlegung nach Fakt die Beziehung

χφ=χ1χ2,

wobei χ1 das charakteristische Polynom zu φ|H und χ2 das charakteristische Polynom zu φ|kernQ(φ) ist. Da (φλId)k auf H die Nullabbildung ist, ist das Minimalpolynom zu φ|H und damit auch das charakteristische Polynom χ1 eine Potenz von (Xλ), sagen wir

χ1=(Xλ)d,

wobei

d=dimK(H)

sei. Insbesondere ist somit  dk,  da χ1 ein Teiler von χφ ist. Bei  d<k 

müsste λ eine Nullstelle von χ2 sein und λ wäre ein Eigenwert von φ|kernQ(φ). Dies ist aber ein Widerspruch dazu, dass P(φ) auf diesem Raum eine Bijektion ist.