Zum Inhalt springen

Ganze Zahlen/Teilbarkeit/Idealinklusion/Ringhomomorphismus/Surjektiver Gruppenhomomorphismus/Aufgabe/Lösung

Aus Wikiversity


(1)(2). Wenn k ein Teiler von n ist, so ist n=ak mit einem a und daher ist nk. Somit gilt die Idealinklusion nk.
(2)(3). Wegen der Idealinklusion nk wird unter dem Restklassen-Ringhomomorphismus

/(k)

das Ideal n auf 0 abgebildet. Daher gibt es aufgrund des Satzes über die induzierte Abbildung einen Ringhomomorphismus

/(n)/(k).

(3)(4). Es sei
φ:/(n)/(k)
der gegebene Ringhomomorphismus. Dieser ist insbesondere ein Gruppenhomomorphismus, und es gilt φ(1)=1. Da die 1/(k) diese Gruppe erzeugt, ist φ surjektiv.
(4)(1). Es sei
φ:/(n)/(k)
ein surjektiver Gruppenhomomorphismus. Bei n=0 ist die Aussage richtig. Es sei also n0, sodass die angegebenen Gruppen die endlichen Ordnungen n bzw. k besitzen. Dabei ist nach dem Isomorphiesatz die Gruppe /(k) isomorph zu einer Restklassengruppe von /(n) und aufgrund der Indexformel ist k (die Anzahl der Nebenklassen) ein Teiler von n.