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Holomorphe Differentialform/C/Integralüberlagerung/Konstruktion

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Es sei  G  eine offene Menge und sei  ω=fdz  eine holomorphe Differentialform auf G mit einer holomorphen Funktion f:G. Für jeden Punkt  PG  gibt es eine offene Umgebung  PUG  (beispielsweise einen offenen Ball) derart, dass die Einschränkung von ω auf U eine Stammfunktion besitzt, siehe Fakt. Wir betrachten

Gω=G×,

zusammen mit der Projektion nach G, und wir werden auf G× eine Topologie derart definieren, dass diese Projektion eine Überlagerung wird. Wir betrachten die Teilmengen

Γ(U,F)={(P,F(P))PU},

wobei  UG  eine offene Teilmenge und F eine Stammfunktion zu ω auf U ist. Es handelt sich also um den Graphen einer lokalen Stammfunktion. Wenn U zusammenhängend ist, so unterscheiden sich die Γ(U,F) untereinander um eine Kontante aus , da sich ja Stammfunktionen um eine Konstante unterscheiden.

Wir legen nun eine Topologie auf Gω dadurch fest, dass wir beliebige Vereinigungen von solchen Mengen Γ(U,F) als offen erklären, die Γ(U,F) bilden also eine Basis der Topologie. Man beachte hierzu, dass der Durchschnitt von zwei solchen Mengen eine Vereinigung solcher Mengen ist. Sei hierzu  (P,y)Γ(U,F)Γ(V,G).  Dann ist  PUV  und dann gibt es auch einen offenen Ball  PWUV.  Wegen

y=F(P)=G(P)

gilt überhaupt

F|W=G|W.

Für jeden Punkt im Durchschnitt gibt es also auch eine offene Umgebung der beschriebenen Form. Für jede offene Menge  UG,  auf der ω eine Stammfunktion besitzt, ist nun die eingeschränkte Projektion

p1(U)UωU

eine triviale Überlagerung, die einfach aus einer disjunkten Vereinigung von Kopien von U besteht, und zwar eine für jedes  y.  Daher ist Gω eine Überlagerung von G, man nennt sie die Integralüberlagerung zu ω.