Kolloquium Geowissenschaften

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Willkommen im Kolloquium „Geowissenschaften“!

Dies ist der Platz für Fragen und Diskussionen rund um das Themengebiet „Geowissenschaften“.

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Kolloquium <--> Diskussionsseite[Bearbeiten]

Ich bin etwas skeptisch, diese Diskussionsseite Kolloquium zu nennen. Ein solches waere durchaus wuenschenswert, z.B. mit featured oder Gastartikeln einzelner Autoren. Sonst ist der Begriff irrefuehrend. --71.196.217.161 04:15, 28. Nov. 2006 (CET)

Mit "featured"? Was ist denn das? Und wie stellst du dir das mit Gastartikeln vor?--Schüler 16:03, 2. Dez. 2006 (CET)


Geowissenschaften[Bearbeiten]

Dann stelle ich hier mal die erste wichtige Frage zum Studium der Geowissenschaften. Ich bin an dem Studiumfach sehr interessiert, habe jedoch das gro|Se Problem, dass meine Mathenoten im Abi nciht optimal waren.

Es stellt sich mir jetzt die gro|S Frage, ob ich das, was ich leichtfertig in der Schule versäumt habe noch vor und im Studium nachholen kann, oder ob die mathemathischen herausforderungen so hoch sind, dass die Chancen schlecht stehen. Ich bin definitiv bereit viel zu lernen um meinen Rückstand aufzuholen. Was ich aber wissen muss ist, ob es auch möglich ist.

--Schüler HH (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 200.182.0.193 (DiskussionBeiträge) 16:19, 16. Apr. 2007)

Bin zwar nicht vom Fach, aber Schule und Studium sind nicht so vergleichbar. Habe Wiwi studiert und das was war in der Schule in Mathe hatten haben wir in 1 Woche im Studium durchgezogen (ich rede hier nicht davon, ob es auch verstanden wurde :-) ). Aber wichtigster Faktor für mich wäre, dass du motiviert bist. Dann lassen sich auch Berge versetzen. Bestimmt können dir die anderen noch konkreter was dazu erzählen. Bis denne, ----Erkan Yilmaz (bewerte mich!, Diskussion) 21:08, 16. Apr. 2007 (CEST)

Also meine Mathenoten waren auch sehr grottig und ich studiere jetzt Geographie im 5. Semester. Man muss zwar auch Statistikscheine machen, aber mit Arbeit und nem einigermaßen guten Dozenten packt man das schon! (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 89.12.250.130 (DiskussionBeiträge) 12:52, 13. Okt. 2007)

Ich studiere Geographie, Geologie und Botanik im 7. Semester und komm recht gut klar. Hab auch mal 3 Semester Chemie studiert (Lehramt) und hatte da mit Mathe schon zu kämpfen, aber hab nicht unbedingt deswegen damit aufgehört. Übrigens hatte ich bis auf Statistik meist zwischen 1 und 5 Punkten in der Oberstufe in Mathe ;) aber soweit ichs mitbekomme sind die Anforderungen in den Geowissenschaften (sprich Geologie, Meteorologie etc.) vor allem im Bereich Stöchiometrie, also quasi Dreisatz und einfache quadratische Gleichungen, Meteorologie braucht auch bisschen was an Integralen usw., aber wenn du nicht grade Mathe, Physik oder Chemie studierst sollte das machbar sein, immerhin hast dus Abi gepackt *g*. Auch das Arbeitsumfeld ist ganz anders als in der Schule, die meisten merken schon im ersten Semester dass man bei manchen Sachen am besten gemeinsame Sache macht und dementsprechend ists meistens kein Problem paar Leute zu finden für die harten Brocken. Will sagen: Stolpersteine gibts überall, aber die meisten in dem Bereich (die ich auch in Geologie schon hatte) sind machbar, prinzipiell nur ne Frage ob locker oder Arbeit ;) --GeoBasti 03:19, 24. Okt. 2007 (CEST)

Klimaerwärmung[Bearbeiten]

Bei den Berichten bin ich mir ehrlich gesagt immer unsicher, ob es tatsächlich ein Problem gibt. Bei einer Statistik kommt es immer auf den Maßstab an, weshalb ich persönlich immer etwas Zweifel habe, ob die heutige Klimaerwärmung überhaupt herausragend ist, oder ob es in der Vergangenheit (vor 1800) vergleichbare Klimaveränderungen gegeben hat. Also: Ist die heutige Klimaveränderung ein von Menschen gemachtes Problem oder aber ein ganz natürlicher Vorgang, der sich in den normalen Bahnen von Erwärmung und Abkühlung bewegt, was wir bei einem größeren Maßstab erkennen würden. Mal ein Link, spontan im Netz herausgefischt [1]. --Michael Reschke 19:16, 29. Aug. 2007 (CEST)

Hm. Wenn es ein natürlicher Vorgang wäre, müssten dafür irgendwelche Ursachen zu finden sein. Wir wissen ungefähr, wieso es Eis- und Warmzeiten gab. Schwankungen der Erdbahn haben zu den so genannten Milankovic-Zyklen geführt. Wenn es durch so eine Schwankung am Ende einer Eiszeit etwas wärmer wurde, schmolz einerseits viel Eis ab, was den darunter liegenden Boden zutage förderte. Weil dieser dunkler ist als das Eis, erhitzt er sich auch stärker und trägt zum weiteren Schmelzen des umliegenden Eises ab. Genau das passiert gerade jetzt in der Arktis, nur dass es statt Boden Meerwasser ist, das sich erhitzt. Außerdem wurde damals immer CO2 ausgegast, das dann nach einigen hundert Jahren (vermutet wird, dass CO2 der anfänglichen Temperaturerhöhung um 800 ± 600 Jahre folgte) die Erde immer weiter erwärmte, bis nach 4.000-5.000 Jahren die globale Durchschnittstemperatur um etwa 5°C angestiegen war. Der CO2-Gehalt stieg dabei von 180ppm auf 280ppm. Vor allem seit dem Zweiten Weltkrieg hat die wirtschaftliche Aktivität dazu geführt, dass dieser Wert heute bei über 380ppm liegt.
Gegenwärtig lässt sich keine gravierende Erdbahnveränderung feststellen. Auch die Sonnenaktivität kommt als ursache nicht in Frage; Wäre die verantwortlich, hätte sich das Klima in den letzten Jahren deutlich abkühlen müssen. Außerdem würden sich dann alle Luftschichten gleichermaßen erhöhen. Die Stratosphäre aber kühlt sich deutlich ab, was perfekt zur Treibhaustheorie passt. Es gibt eine Vielzahl von Hinweisen, die auf den menschlichen Einfluss schließen lassen. Und: keine der alternativen Hypothesen, angefangen bei der Sonne über kosmische Strahlung bis hin zu völlig unbekannten Mechanismen, kann auch nur im Ansatz die festgestellten Veränderungen erklären.
Nach allem was wir wissen, gab es am Nordpol in historsichen Zeiten noch nie eine solch geringe Ausdehnung wie jetzt. Natürlich wissen wir nicht, wie weit das Eis sagen wir mal um 1200 reichte. Aber KlimatologInnen schätzen, dass vielleicht schon zwischen 2020 und 2040 im Sommer die Arktis eisfrei sein könnte. Den Beweis, dass das "normal" ist, würde ich gerne mal sehen.
Niemand bestreitet, dass es in der Vergangenheit Klimaveränderungen gegeben hat. Selbstverständlich gab es die, sogar extrem starke. Nur, deshalb zur Schlussfolgerung zu gelangen dass es diesmal nicht der Mensch sein könne ist wie zu einem Richter zu sagen, Menschen seien schon immer in der Geschichte gestorben, deshalb könne man nicht an einem Mord schuldig sein. Nils Simon T/\LK? 20:26, 29. Aug. 2007 (CEST)