Beweis
Zunächst ist
-
![{\displaystyle {}R[M]\subseteq R[{\tilde {M}}]\subseteq R[\Gamma (M)]\subseteq Q(R)[\Gamma (M)]\subseteq Q(R[M])\,.}](https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/93523fcbb50287455540b9ebc496c8d4890da3ed)
Es sei
mit
, und mit
(
mal).
Damit ist
ein Element im Quotientenkörper und nach der zweiten Eigenschaft ist
.
Dies bedeutet, dass eine
(reine)
Ganzheitsgleichung für
vorliegt und damit
zur Normalisierung von
gehört. Somit gilt
.
Für die Umkehrung kann man
durch
ersetzen und sich somit auf den Fall beschränken, wo
normal ist. Man beweist zuerst, dass für eine torsionsfreie kommutative Gruppe
der Gruppenring
normal ist, was daraus folgt, dass der Polynomring über einem normalen Bereich wieder normal ist. Dann muss man zeigen, dass
in
ganz-abgeschlossen ist. Ein Element
und eine Ganzheitsgleichung dafür lebt im Monoidring zu einer endlich erzeugten Untergruppe
,
sodass man
annehmen darf.
Hier kommt nun etwas konvexe Geometrie ins Spiel, was wir nicht ausführen. Jedenfalls lässt sich ein normales Untermonoid
als der Durchschnitt
(innerhalb von
oder
)
von
und einem polyedrischen Kegel darstellen. Ein solcher Kegel ist selbst wiederum der Durchschnitt von endlich vielen Halbräumen
(Lemma von Gordan).
Dabei ist ein
Halbraum
durch eine
lineare Abbildung
mit
gegeben. Daraus folgt, dass
ein endlicher Durchschnitt
mit
ist. Daraus ergibt sich, dass die
eine Form
haben. Damit ist
nach Aufgabe
normal, da die einzelnen
normal sind.