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Kreisteilungsring/p/Kähler-Differential/Beispiel

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Es sei p eine Primzahl und R der p-te Kreisteilungsring, also

R=[X]/(Xp1+Xp2++X2+X+1)

nach Fakt. Nach Fakt ist der Modul der Kähler-Differentiale gleich

ΩR/R/((p1)Xp2+(p2)Xp2++3X2+2X+1)[X]/(Xp1+Xp2++X2+X+1,(p1)Xp2+(p2)Xp3++3X2+2X+1).

Das beschreibende Ideal ist auf den ersten Blick schwer zu durchschauen. Da Xp1 zum Ideal des Kreisteilungsringes gehört, gehört auch die Ableitung zum beschreibenden Ideal des Kählermoduls. Es ist ja

Xp1=(X1)(Xp1+Xp2++X2+X+1)

und somit

pXp1dX=d(Xp1)=d((X1)(Xp1+Xp2++X2+X+1))=(Xp1+Xp2++X2+X+1)dX+(X1)((p1)Xp2+(p2)Xp3++3X2+2X+1)dX.

Damit ist insbesondere

pdX=0

in ΩR/, da ja X eine Einheit ist. Somit ist (hier bezeichnet Rp die Nenneraufnahme an p, nicht den p-ten Kreisteilungsring)

ΩRp/p=0,

d.h. der Kählermodul ist eingeschränkt auf die offene Menge D(p) der Nullmodul. Ferner ist der Kählermodul ein R/pR-Modul und insbesondere ein /(p)-Modul. Daher und wegen Fakt ist

ΩR/=ΩR//(p)=ΩR/pR//(p).

Da der Faserring über p die Form

R/pR=/(p)[X]/((X1)p1)=/(p)[Y]/(Yp1)

besitzt, ist wegen  (Yp1)=Yp2  insgesamt

ΩR/=Ω/(p)[Y]/(Yp1)//(p)/(p)[Y]/(Yp2).

Dies ist ein freier /(p)-Modul mit der (in X geschriebenen) Basis dX,XdX,,Xp3dX (also vom Rang p2).