Kurs:BuS

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Wahlkurs Berufs- und Studienorientierung am Willibald-Gymnasium Eichstätt

Schuljahr 2007/08

Dies ist unsere Projektseite BuS (= Berufs- und Studienorientierung). Wie der Name schon sagt, sollen die Teilnehmer in diesem Kurs unterstützt werden, ihre Berufs- und Studieninteressen ausfindig zu machen. Dazu dienen hauptsächlich Projekte, z.B. wurde die EinstiegsAbi Messe in Poing Ende Oktober 2007 besucht (daraufhin entstanden die PowerPointPräsentationen) und im Moment beschäftigen wir uns unter Anleitung von Joachim Grzega mit Internet- und Projektkompetenz (Kurs:IPK).

Teilnehmer und Unterprojekte[Bearbeiten]

Es existieren Unterprojekte von folgenden Schülern:

Der Kursleiter ist Markus Baumann.

Hier geht es zur PowerPointPräsentation Lufthansa, sie beschäftigt sich mit dem Weg zum Piloten bei der Lufthansa und wurde im Januar 2008 von MichaelaThirmeyer erstellt, ihre E-mail-Adresse: micha_th(at)web.de.

Hier geht es zur PowerPointPräsentation Medizin, die einen möglichen Weg zum Arzt-Beruf sowie Details des Medizinstudiums aufzeigen soll. Sie wurde im Januar 2008 von Patrick Büchele, Marion Netter und Andrea Netter erstellt. Kontaktaufnahme über eine der Benutzerseiten.

Hier geht es zur PowerPointPräsentation Duales Studium, die Informationen über das Duale Studium bereithält. Sie wurde im Januar 2008 von Carolin Kerl und Teresa Frühholz erstellt. Kontaktaufnahme über eine der beiden Benutzerseiten.

Hier geht es zur PowerPointPräsentation Studienfinanzierung, die Informationen über verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten eines Studiums beinhaltet. Sie wurde im Januar 2008 von Markus Block, Stefanie Appel, Evi Wimmer und Katharina Strobel erstellt. Kontaktaufnahme über eine der Benutzerseiten.

Hier geht es zur PowerPointPräsentation Auslandsstudium, die vor allem auf die Vorbereitungen zu einem Auslandsstudium eingeht. Sie wurde im Januar 2008 von Anke Kuhlmann, Marlen Ortel und Stefan Owandner erstellt. Kontaktaufnahme über Benutzerseiten.


BuS Kursdokumentation[Bearbeiten]

01.10.2007[Bearbeiten]

Unser erstes Treffen verbrachten wir zum Großteil damit, dass wir nach einem neuen Termin für unsere Treffen suchten, da sich der geplante Termin nicht mehr für alle nicht als günstig aufgrund anderer schulischer Aktivitäten und den Busverbindungen erwies. Nachdem wir uns so selbst organisiert hatten, schlug Herr Baumann vor, die "Einstieg-Abi"-Messe in Poing im Zuge des BuS-Seminares zu besuchen. Nachdem wir beschlossen hatten, eine Tagesfahrt dorthin zu machen, führte uns Herr Baumann in das Thema "Berufsorientierung" und "Wege der Entscheidungsfindung" ein und stellte uns kurz das "BOGY"-Konzept anhand einiger Kopien vor.

15.10.2007[Bearbeiten]

  • Einflussfaktoren auf die Berufs- und Studienwahl
(Langfristige Vorbereitung auf Berufs- und Studienwahl:
5.+ 6. Jahrgangsstufe -> Undifferenzierte Berufsfantasie und Tätigkeitsvorstellung,
7.- 10. Jahrgangsstufe -> Berufsfindungsphase mit Erlangung der Berufswahlreife,
11.+ 12. Jahrgangsstufe -> Entscheidungs - und Realisierungsphase mit Entscheidung für einen Arbeitsberuf und Sicherung der Ausbildungsfähigkeit;

Bedeutung von schulisch erworbenen Kenntnissen [Hard-Skills, z.B. Beherrschung der deutschen Sprache und Rechenkenntnissen] und Persönlichkeitsmerkmalen [Soft-Skills, z.B. Kooperationsbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit]bei Bewerbungen)

  • Fragebögen (Berufsorientierung)

Herr Baumann machte uns mit der Homepage der Einstieg-Abi-Messe vertraut und forderte uns auf, mit Hilfe des Messeplaners uns einen eigenen, individuellen Messeplan zu entwerfen, der uns dabei helfen sollte, die für uns relevanten Informationsveranstaltungen und Aussteller zu finden und dies zeitlich zu koordinieren.

19.10.2007: Fahrt zur Einstieg-Abi-Messe nach Poing (Tagesfahrt)[Bearbeiten]

Nach individueller Planung besuchten wir die EinstiegAbi – Messe in Poing (zwanzig Minuten von München entfernt), von der wir alle ein bisschen mehr Klarheit über unseren Berufsweg und Zukunft erhofften. Mit über 200 Ausstellern zu unterschiedlichen Themenbereichen versuchte das Messeteam jungen Entscheidungslosen weitgehend dabei zu helfen: Auf vier Bühnen beschäftigten sich durchgehend Vorträge und Powerpoint-Präsentationen mit allgemeinen (Berufsfindungs - ) Schwerpunkten wie „Lohnt es sich überhaupt Akademiker zu werden?“ „ Das Vorstellungsgespräch – worauf es ankommt!“, „Duale Ausbildung – Duales Studium“, „Medizin – Studium und Beruf“, „Studienfinanzierung durch das BAföG und Studienkredite“, „Studium im Ausland“ und „Stipendien“ . Auch die „Bundesagentur für Arbeit“ stellte Alternativen zum Studium vor und zeigte uns verschiedenste Internetadressen ( z.B. http://berufenet.de (Berufsinformationen), http://infobub.arbeitsagentur.de/kurs/index.jsp (Weiterbildungsdatenbank) oder http://www.berufsinformationszentrum.org), die bei der Suche nach einem passenden Beruf, mit oder ohne Studium, behilflich sein können. Teilweise haben wir im Nachhinein diese Informationen in unseren eigenen PPP aufbereitet und dargestellt (s.o.)

Präsentation

In der Expertenecke dagegen wurde einem die Möglichkeit gegeben, in einer kleinen Gruppe Berufstätigen direkt Fragen zu stellen, über z.B. persönliche Einschätzungen der zukünftigen Perspektiven der Biowissenschaften oder Ingenieurswissenschaften, individuelle Erfahrungsberichte, Vorraussetzungen, Vorzüge und auch Nachteile(…).

Im ersten Abschnitt des Océ EventCenters traf man auf den Stellenreport, an dem man sich über die Zukunftserwartungen aller Branchen informieren konnte und auf Stände wie von der Bundeswehr (Foto) und des Auswärtigen Amtes.

Anschließend waren vielerlei Unternehmen vertreten, die für eine Ausbildung bei sich (durch Werbegeschenke) warben, wie z.B. die AOK, Peek & Cloppenburg, die Deutsche Bank, die Lufthansa (Foto) oder auch Takko.

Stand der Bekleidungshauskette Peek&Cloppenburg

Teils negative, aber auch positive Reaktionen brachten die sehr zahlreich vertretenen Stände oder privaten Schulen hervor, die Wege in Medien und Marketing, Kommunikationsberufe, Moderatoren- oder auch Theaterausbildungen anboten.

Hatte man schon einige Flyer und Informationsblätter gesammelt, kamen im anschließenden Bereich der Akademien (Design Akademie Berlin, Heidelberg International Business Academy), Hoch- (TU München, Uni Weimar), Fach- (Europa FH Fresenius, FH Coburg) und Privatschulen (accadis Bad Homburg (Foto)) noch mehr dazu. Besonderes Highlight war für manche auch die Stände der Studentenverbindungen, wie z.B. der Cartellverband der kath. Deutschen Studentenverbindungen, die sich durch einen Schokobrunnen präsentierten und dort einigen noch unwissenden SchülerInnen den Sinn und Zweck einer Verbindung erklärten.

Info-Stand des Cartellverbandes der katholischen deutschen Studentenverbindungen

Hielt man sich darauf rechts, wurde man über die Möglichkeiten und Chancen, die sich im Ausland bieten, informiert. Es stellten sich nicht nur Universitäten aus England, Irland, Polen oder Hawaii vor, sondern man erhielt auch explizite Informationen über Auslandsaufenthalte wie Travel&Work und Sprachreisen.

Überschüttet mit Flyern, Magazinen und Werbegeschenken machten wir uns schließlich um ca. 16:00 Uhr auf nach Eichstätt, um den Tag und die Informationsflut zu verarbeiten, die ohne Planung im Vorfeld wahrscheinlich noch viel überwältigender gewesen wäre.

05.11.2007[Bearbeiten]

Die Besprechung der Tagesfahrt nach Poing zeigte, dass die meisten Mitglieder des BuS-Kurses die Gelgenheit nutzen konnten, sich über die angestrebten Berufsfelder zu informieren und einen fundierten Einblick in die damit verbundene Ausbildung zu erlangen. Dabei wurde klar, dass die im Vorfeld des Besuchs der Messe durchgeführte Messeplanung (individueller Zeitplan mit Auflistung der für die jeweilige Person interessanten Vorträge/ Beratungsgespräche/ Standorte der Aussteller etc.) erheblichen Anteil daran hatte, dass man sich auf der Messe zurechtfand. So konnte sich jeder über den eigenen Wunschberuf informieren und es wurde jedem schnell klar, dass es mannigfache Möglichkeiten hinsichtlich der Ausbildung gibt, wie z.B. verschiedene Hochschulen mit dieser Ausbildungsrichtung, indviduelle Modifikationen, Auslandssemester etc. Abschließend konnten wir festhalten, dass der Besuch der Messe ein wichtiger Grundstein war, auf dem wir im weiteren Verlauf des Kurses aufbauen können. So wurde der Plan entwickelt, verschiedene Aspekte und Inhalte der Messe erneut aufzugreifen und zu vertiefen. Im Rahmen dessen wurden beispielsweise der Vortrag von Herrn Post (Siemens) zum Thema Online-Bewerbung und duales Studium bei Siemens sowie die Informationsversantaltung des SDI (Sprachen- und Dolmetscher-Institut) München geplant.

07.11.2007: Vortrag Siemens[Bearbeiten]

An diesem Tag kam Herr Valentin Post (vom der Personalabteilung der Siemens AG) zusammen mit einer Assistentin zu uns ans Willibald-Gymnasium, um uns einen Einblick in die Bewerbungsmodalitäten und Ausbildungs- bzw. Studienmöglichkeiten bei der Siemens AG zu verschaffen. Dabei machte er uns zunächst die Firma vertraut, indem er uns deren allgemeine Daten und Fakten präsentierte. Anschließend gab er uns einen Überblick über die verschiedenen Ausbildungsrichtungen für Abiturienten und erklärte diese daraufhin genauer. Vor allem ging er auf duale Studiengänge ein, die Siemens in den Bereichen Elektrotechnik, Ingenieurswissenschaften, Informationstechnologie und Betriebswirtschaft anbietet. Dabei verfügt Siemens über private Berufsakademien inklusive fest angestellter Professoren, die individuelle Unterstützung bieten. Zudem ließ Herr Post anklingen, dass auch Auslansaufenthalte bei Siemens keine Seltenheit seien, sondern meist sehr erwünscht. Danach ging er ausführlich auf das Bewerbungsverfahren bei Siemens ein: dort kann man sich nämlich ausschließlich online bewerben.(Onlinebewerbung bei Siemens) Neben einem kurzen Lebenslauf und fachlichen Kompetenzen muss auch ein Motivationsschreiben beiliegen, denn für Siemens ist die innere Einstellung des Bewerbers zum angestrebten Beruf äußerst wichtig. Diese wird, wenn man zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird, zum Beispiel auch dadurch abgeprüft, dass man ausführlich darüber Auskunft geben muss, wie man sich seinen späteren Berufsalltag vorstellt. Hat man sich also schon aufgrund von wirklichem Interesse über diesen Job kundig gemacht, sollte es kein Problem sein, einen Arbeitstag zu schildern. Aber Herr Post empfahl uns nicht nur für Siemens sich über den Beruf, für den man sich bewirbt, genauestens zu informieren, sondern generell für jede Bewerbung. Des Weiteren zeigte uns der Referent einige Bewerbungsschreiben, die uns als Negativbeispiele verdeutlichen sollten, wie ein Schreiben nicht aussehen soll. Im Anschluss daran gab es noch die Möglichkeit Herrn Post Fragen zu stellen, die sehr ausführlich und zufriedenstellend beantwortet wurden.

19.11.2007: Arbeiten an den Powerpointprästentationen, Nachbereitung und Evaluation des Siemens-Vortrags[Bearbeiten]

Bei diesem BuS-Treffen arbeiteten wir in 5 Gruppen an den verschiedenen Powerpointpräsentationen, die wir hier - bei Wikiversity - veröffentlicht haben. Außerdem diskutierten wir über den Siemens-Vortrag: Wir waren uns einig, dass dieser Vortrag sehr anschaulich gestaltet war. Herr Post hat uns nicht nur sehr gut über die Ausbildung bei Siemens informiert, sondern uns auch viele hilfreiche Tips gegeben: Es ist ein Muss, dass die Bewerbung inhaltlich, sowie formal korrekt ist. Darüber hinaus sollte man sich auf ein Vorstellungsgespräch gut vorbereiten und sich über die Firma informieren. (Stefanie Appel 20.04.08)


10.12.2007[Bearbeiten]

Planung des IPK-Projektes (Wikiversity) bei Herrn Grzega

07.01.2008[Bearbeiten]

Genaue Konzeptplanung des Wikiversity-Projektes (Inhalte und Durchführung)

18.01.2008: Einführung in das wissenschaftliche und technische Arbeiten mit Wikiversity durch Herrn Grzega[Bearbeiten]

Um unsere Arbeit an den IPK-Projekten beginnen zu können, bekamen wir eine kurze Einführung über den Aufbau von Wikiversity und die dort angewandten Arbeitsformen. Nach dieser kurzen Einführung führte uns Herr Grzega in die konkrete Benutzung ein, indem er mit uns gemeinsam die Erstellung unserer Benutzerkonten begang und uns zeigte, wie man Kurs-Seiten erstellt. Dabei erläuterte Herr Grzega uns auch, dass z.B. Signifikanz der Quellenangabe ein wichtiger Baustein für die Erstellung einer Wikiversity-Seite ist. Im weiteren Verlauf des Treffens wurden uns die in Wikiversity und im Internet üblichen Umgangsformen bei der Kommunikation und beim Informationsaustausch von Herrn Grzega erklärt. Im zweiten Teil des Treffen besprachen wir die Ziele und Methoden des IPK-Kursen genauer und weiteten die Planungen unseres weiteren Vorgehens aus.

18.02.2008[Bearbeiten]

Optimierung und Nachbesprechung der Benutzerseiten, Sichtung der Ergebnisse, Information über die Zuverlässigkeit von Internetquellen

03.03.2008[Bearbeiten]

Einstieg in die Selbsterkundung, Erfahrungsaustausch bzgl. Möglichkeiten der Internetkommunikation

  • Vorstellung der Selbsterkundungstests und deren Vorgehensweise
  • Darlegung der möglichen Gefahren der Internetkommunikation durch Herrn Baumann
  • persönliche Erfahrungsberichte einiger Schüler
  • Möglichkeiten der I-kommunikation, die häufig von Schülern benutzt werden: ICQ, BU (www.bei-uns.de)

31.03.2008: Planung des weiteren Vorgehens und der Dokumentation des Kurses[Bearbeiten]

Um den Verlauf des BuS-Kurses festzuhalten, ist eine genaue Dokumentation der einzelne Treffen und Projekte nötig. Bevor wir mit dieser beginnen konnten, mussten wir uns zwischen der Dokumentation auf einer eigenen Homepage oder auf der BuS-Kursseite entscheiden; wobei wir uns für letzteres entschieden. Damit die Berichte über die bereits vergangenen Projekte, Vorträge und Fahrten möglichst schnell erstellt werden können, verständigten wir uns darauf, dass jeder Kursteilnehmer einen Punkt der Dokumentation zuhause ausformuliert. Anschließend unterbreitete Herr Baumann uns das Angebot von Frau Liebl, einen Workshop zur Erstellung einer Bewerbungsmappe mit uns durchzuführen, das wir gerne annahmen. Des Weiteren besprachen wir unser weiteren Vorgehens im Bezug auf die Selbsterkundungshefte und einigten uns darauf, dass jeder Teilnehmer diese eigenverantwortlich zuhause erledigt. Nachdem uns Herr Baumann kurz einen sog. "Berufseignungstest" vorstellte, entschlossen wir uns, uns mit dem Thema "Berufs-Profiling" in einem Projekt näher zu beschäftigen. Zu diesen Zweck sollte jeder Teilnahmer die Self-Assessments am Ende der Seite bis zum nächsten Treffen bearbeiten. Am Ende unseres Treffens zogen wir eine kurze Zwischenbilanz des Wikiversity-Projektes und tauschten untereinander bereits gesammelte Erfahrungen aus. (Carolin Kerl 19.04.08)

18.04.2008: Informationsversantaltung des SDI (Sprachen und Dolmetscher Institut) München[Bearbeiten]

Den Schülerinnen und Schülern der Leistungskurse Englisch und Französisch sowie allen anderen Interessierten Schülern der Kollegstufe und des Bus-Kurs wurde am 18.04.2008 die Möglichkeit gegeben, sich über das Berufsfeld "Übersetzer" bzw. "Dolmetscher" zu informieren.

Dazu waren eigens vom SDI München die Fachübersetzerin für Technik Frau Groethuysen, die als stellvertretende Direktorin die dortige FAK (Fachakademie) vertrat, Herr Kück - selbst Dolmetscher für Italienisch und zugleich Studienberater für die Hochschule - und Frau Paulus, eine Studentin der Hochschule (Italienisch und Spanisch), an unsere Schule gekommen. Das SDI fungiert als ein "Bildungsnetzwerk", das aus der "Fachakademie für Fremdsprachenberufe" und der "Hochschule für angewandte Sprachen - Fachhochschule des SDI" besteht und wurde uns anhand eines Power-Point-Vortrags näher vorgestellt.

Die Zulassungsvoraussetzung für die sehr praxisorientierte Fachakademie ist die Hochschul- oder Fachhochschulreife, oder die Mittlere Reife mit zusätzlichem Abschluss einer Berufsfachschule. Außerdem sind für das Studienfach Englisch Leistungskursniveau und für alle anderen Sprachen zumindest mittlere bis gute Kenntnisse in Sprache als auch Kultur erforderlich. Nicht zu vergessen sind perfekte Kenntnisse der deutschen Sprache, die zum Verfassen von Texten und beim Sprechen unerlässlich sind. Die Studiendauer beträgt drei Jahre (Vollzeitstudium). Die angebotenen Sprachen sind hier Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch und Spanisch. Zum Abschluss der Ausbildung absolvieren die Studenten eine staatliche Prüfung zum "Übersetzter" oder zum "Übersetzer und Dolmetscher". Im Anschluss daran kann -nach kurzer Vorbereitungszeit- zusätzlich ein Bachelor-Abschluss durch eine Externenprüfung erlangt werden. An der Hochschule für angewandte Sprachen werden 4 Bachelor-Studiengänge (Internationale Wirtschaftskommunikation, Mehrsprachige Technische Redaktion, Wirtschaftskommunikation Chinesisch und Übersetzten Chinesisch mit jeweils 7 Semestern Studienzeit) und 3 Master-Studiengänge (Interkulturelle Moderation und Mehrsprachige Kommunikation, Technisch- wirtschaftliche Kommunikation und Konferenzdolmetschen mit jeweils 3 bzw. 4 Semestern Studienzeit) angeboten.

Zum Aufgabenbereich des Dolmetschers und/oder Übersetzers gehören:

  • Texte übersetzen und schreiben
  • länderübergreifende Projekte bearbeiten
  • Dolmetschen
  • Events managen
  • Gruppen moderieren
  • zwischen Kulturen vermitteln


Außerdem wurden die "Fünf Säulen des Dolmetschens und Übersetzens" vorgestellt. Diese umfassen zum einen die Sprache. Logischerweise sollte man mehrerer Fremdsprachen mächtig sein, zum anderen das Übersetzen, Gespräche dolmetschen und Verhandlungsdolmetschen, denn "nicht jeder, der eine andere Sprache beherrscht (z.B. auch mehrsprachig Aufgewachsene), ist zwingend ein guter Dolmetscher". Die dritte Säule beinhaltet ein persönliches Fachgebiet mit zugehöriger Terminologie, sodass auch fachliches Wissen zur Sprache hinzukommt. So ist beispielsweise ein gewisses Interesse an technischen Dingen für einen Fachübersetzer für Technik nicht von Nachteil. Eine weitere Säule sind die office skills, also der Umgang mit Software oder schnelles Schreiben am Computer. Die letzte Säule macht ein praktisches Studiensemester, das an der Hochschule obligatorisch, an der FAK fakultativ ist, aus.


Im Anschluss an den Power-Point-Vortrag gewährte uns Herr Kück einen näheren Einblick in den Aufgabenbereich eines Dolmetschers. Er erklärte uns, dass die Kernkompetenz eines Dolmetschers das Kommunizieren ist, da man ständig in Kontakt mit anderen Menschen und in verschiedenen Sprachen treten muss. Ein Dolmetscher hat zahlreiche Berufsmöglichkeiten in Wirtschaft, Industrie und vereinzelt auch in der Politik. Absolventen mit Sprachkenntnissen in Englisch, Französisch und/oder Spanisch in Verbindung mit eher weniger verbreiteten Sprachen wie Lettisch oder Griechisch haben gute Berufsaussichten. Speziell für den Wirtschaftssektor steigt die Nachfrage an Studenten mit Chinesischkenntnissen.

Wie ein Dolmetscher genau vorgeht, führten uns Herr Kück und Frau Paulus vor. Herr Kück trug einen Text vor und Frau Paulus machte sich dabei auf einer auf dem Tageslichtprojektor aufgelegten Folie Notizen anhand von bestimmten Symbolen, die sie uns im Nachhinein erklärte. Mit Hilfe dieser kurzen Aufzeichnungen in Symbol- bzw. Notationsschrift hätte Frau Paulus den gesamten Inhalt des zuvor vorgelesenen Texts in eine andere Sprache übersetzt vortragen können, nachdem Herr Kück mit dem Texte fertig war. Diese Art des Dolmtschens wird "konsekutiv" genannt, d.h. der Dolmetscher überträgt, nachdem ein Redner fertig ist, dessen Worte für ausländische Gäste in eine andere Sprache. Wir erfuhren auch, dass sich jeder Dolmetscher -neben einigen vorgegebenen Symbolen- im Laufe der Zeit eine eigene Sammlung individueller Symbole zusammenstellt.

Dass der Beruf eines Dolmetscher abwechslungsreich aber auch sehr anstrengend ist und viel Konzentration erfordert, demonstrierten uns die drei Referenten auch anhand einer Simultandolmetschübung, die auch als "Flüsterdolmetschen" bezeichnet wird. Beim Simultandolmetschen werden nahezu Zeit gleich die Sätze der sprechenden Person in eine andere Sprache übersetzt (z.B. bei internationalen Verhandlungen oder Wetten, dass???). Während Frau Groethuysen also auf Deutsch über das Übersetzten erzählte, flüsterten gleichzeitig Frau Paulus und Herr Kück sich dies auf Italienisch ins Ohr. Danach standen sie uns noch für Fragen zur Verfügung.

21.04.2008[Bearbeiten]

An diesem Nachmittag wurden endgültig alle Unklarheiten die Dokumentation auf der BuS-Seite betreffend ausgeräumt. Wir einigten uns darauf, jede Aktivität in Form eines kleinen Berichtes festzuhalten. Im Anschluss daran wollte Herr Baumann nochmals kurz die Meinung der Schüler zu dem SDI-Vortrag hören, welcher seiner Meinung nach hervorragend war, da er vor allem viele neue Informationen lieferte. Auch wies er auf die anspruchsvolle, aber dafür sehr hochwertige Ausbildung dieser staatlich anerkannten Privatschule hin. Im Laufe des Gesprächs wurde auch die Umorientierung der Schulart Gymnasiun angesprochen. Herr Baumann erwähnte, dass die Schulen sich immer mehr an der Wirtschaft orientieren sollten, obwohl das Bildungsziel des Gymnasiums sich nicht auf seinen Beitrag zu Sicherung des Wirtschaftsstandortes Bayern reduzieren lasse. Jedoch, so Herrn Baumanns persönliche Meinung, sollen alle Schüler in Bayern dieselben Chancen haben, deshalb kann sich das Willibald-Gymnasium dieser Entwicklung nicht verschließen. Am Ende beschlossen wir, dass Herr Baumann doch bei Frau Liebl, die sich bereit erklärt hatte mit uns die Erstellung einer Bewerbungsmappe zu trainieren, anfragen sollte, ob der 26.5. für sie ein annehmbarer Termin sei. Zudem legten wir die Besprechung der Internettests auf unser nächstes Treffen ohne Frau Liebl fest. Danach kopierten wir gemeinsam die verbliebenen Hefte für die Selbstfindung, welche jeder einzeln für sich erledigt.


26.05.2008[Bearbeiten]

Bei diesem Treffen des BuS-Kurses war neben Herrn Baunmann auch Frau Liebl anwesend. Sie informierte uns kurz über das anstehende Assessmentcenter und dessen Termin (9.6.08). Außerdem erklärte sie sich bereit, eine Stunde mit wichtigen Tipps zur Erstellung einer Bewerbungsmappe zu halten.

Dann gingen wir zum eigentlichen Grund unseres Treffens über. Wir tauschten die Erfahrungen, die wir beim Bearbeiten diverser Selbsterkundungstests gemacht hatten, aus. Zunächst gingen wir auf die BuS-Selbsterkundungshefte, die wir von Herrn Baumann bekommen hatten, ein. Alle waren der Meinung, dass diese Bögen eher nur beim Herausfinden der eigenen Stärken und Interessen helfen, weniger aber zum Finden eines konkret geeigneten Berufszweigs. Da sich die meisten von uns über ihre Interessen bereits bewusst waren, halfen diese uns kaum weiter. Außerdem war der Sprung von der Heftgruppe A zu B problematisch, da man sich am Ende von A für drei konkrete Berufe entscheiden musste, die man selbst wählen sollte, wobei die Hefte von A keine große Hilfe darstellten. Weitere Kritikpunkte waren, dass es zu wenig Möglichkeiten zur Fremdeinschätzung gab und manche Fragebögen zudem zu weitgefasst bzw. zu undifferenziert waren.

Wir hatten zu Hause weitere Online-Tests zu bearbeiten, die an diesem Tag besprochen wurden. Zum einen war da der kostenlose Selbsterkundungstest von Allianz. Dieser lieferte am Ende drei passende Berufe, die mit Erfahrungsberichten ergänzt waren. Für Verwirrung sorgten bei manchen Mitschülern jedoch bestimmte Testaufgaben, bei denen Situationen erfasst werden mussten. Auch die vorgefertigten und zu allgemein gehaltenen Testauswertungen, sowie der Mangel an Aufgaben, die die Intelligenz testeten, wurden kritisiert. Zu unserer Überraschung war der Test keineswegs vom Sponsor Allianz beeinflusst.

Des Weiteren hatten wir den Profiling-Test bearbeitet. Zwar enthielt er nach Meinung von einigen zu viele Merkmale eines Intelligenztests, jedoch wurden die Möglichkeit zur Unterbrechung, die Angabe der Bearbeitungszeit und eine detaillierte Auswertung positiv beurteilt. Leider fehlten am Ende Berufsvorschläge.

Wegen technischer Probleme hatten nur wenige den kostenlosen Borakel-Test gemacht. Deshalb schauten wir uns im BuS-Kurs gemeinsam die Internetseite an. Für gut befanden wir die Aufteilung in Modul A ("Mein Berufsweg") und B ("Mein Studiengang").

Einige hatten zudem noch den kostenpflichtigen Geva-Test gemacht und für gut befunden. Dieser lieferte drei passende Berufsfelder, zu denen man weitere kostenpflichtige Eignungstests machen konnte.

09.06.2008[Bearbeiten]

An diesem Tag galt es, ein kurzes Resümee über die zurückliegenden Monate zu ziehen, in denen wir viele Themenbereiche der Berufs- und Studienorientierung thematisiert hatten. Wir stellten fest, dass die Ansatzpunkte und das Konzept dieses Kurses durchwegs positiv zu beurteilen sind, aber Bedarf für Verbesserungen und punktuelle Modifikationen besteht durchaus. Des Weiteren wurden die Termine für die letzten beiden Sitzungen des Jahres anberaumt:

  • 07.07.2008: Präsentation von Jan Kuhlmann zum Thema Duales Studium
  • 21.07.2008: Abschließendes Treffen und Besprechung

07.07.2008[Bearbeiten]

An diesem Tag kam der derzeitige Student und ehemalige Schüler des Willibald-Gymnasiums Jan Kuhlmann zurück an seine Schule und informierte uns über das Konzept der Berufsakademie (speziell über die BA Mosbach, an der er selbst studiert) und über seinen Arbeitgeber, die Georg-Hipp OHG, bei dem er tätig ist. Zunächst begann er mit einer Präsentation über die BA Mosbach, die im nördlichen Baden-Württemberg zu finden ist. Diese hat ca. 2000 Studenten und bietet eine Vielzahl von Studienfächern an (wie beispielsweise Electronic Business, Steuern und Prüfungswesen, Holztechnik, Virtual Engineering, Gesundheitsmanagement etc.). Um an der BA studieren zu können, muss man sich zunächst bei einem der kooperierenden Unternehmen wie z.B. Airbus, Aldi, IBM, Bosch etc. für ein duales Studium bewerben und dort genommen werden. Dann erhält man nach 3 Jahren Studium den Bachelor of Arts bzw. Science oder Engineering und hat gleichzeitig schon ordentlich Praxiserfahrung vorzuweisen, in der man die Theorie der BA direkt im Unternehmen anwenden konnte. Durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis sind die Absolventen schließlich sehr gefragt und interessant für Unternehmen, weswegen das erfolgreiche Konzept der BA, die es momentan v.a. in Baden-Württemberg gibt, möglicherweise in Zukunft auch in Bayern umgesetzt wird. Außerdem betonte Herr Kuhlmann den großen Vorteil der geringeren Studentenzahl in den Gruppen, die bei ihm nur zwischen 15 und 35 liegen (wogegen an Universitäten meist eine sehr viel größere Anzahl an Studenten in den Vorlesungen vorzufinden ist). Nennenswert ist natürlich auch die monatliche Vergütung durch das jeweilige Unternehmen, auch während der Studienphasen, wobei von manchen sogar die Studiengebühren übernommen werden oder wie bei Jan sogar die Zugpendelkosten zum Unternehmen. Er studiert dual, d.h. er studiert Wirtschaftsinformatik (derzeit im zweiten Semester) an der BA Mosbach und sammelt Praxiserfahrung im Hipp-Unternehmen in Pfaffenhofen.

27.07.2008[Bearbeiten]

Bei unserem letzten BuS-Treffen reflektierten wir noch einmal alle Aktionen, die wir gemacht haben und zogen ein Resümee:

Die Einstieg-Abi-Messe in Poing verschaffte uns zu Beginn des Schuljahres einen ersten Überblick über verschiedene Ausbildungs- und Studiumsmöglichkeiten, jedoch war die Messe weniger hilfreich, wenn man noch kein klares Berufsziel vor Augen hatte. Im Laufe des Jahres erhielten wir einen Einblick in die Veränderungen und Prozesse (Bologna-Prozess), die Unis derzeit durchlaufen. Durch einige Tests (z.B. "Perspektiventest", "Mein Berufsweg"), die wir selbstständig im Internet durchgeführt haben, lernten wir unsere Interessen und Neigungen genauer kennen. Das Erstellen einer Bewerbungsmappe und das Assesmentcenter-Training am Ende des Schuljahres befanden wir für sehr gut, da es für uns sehr konkrete Dinge waren, die wir auf der Jobsuche auf jeden Fall brauchen werden. Trotzdem wurden unsere Erwartungen an das Seminar nicht ganz erfüllt, da wir keinen Einblick in alle Berufsfelder (z.B. Soziales), sondern überwiegend in den Bereich der Wirtschaft bekommen haben. Außerdem haben wir einige Themen nur oberflächlich angerissen. Ein Beispiel hierfür sind die in Kleingruppen erstellten PowerPoint-Präsentationen, die zwar über die jeweiligen Themenbereiche informieren, aber dennoch nur das Gerüst bilden und für uns nicht genug in die Tiefe gegangen sind. Eine Zwischenevaluation, um unsere persönlichen Ziele und Wünsche aufzuschreiben, wäre sinnvoll gewesen, um diesen Kritikpunkt zu umgehen. Alles in allem ist hier eine vorzeigbare Seite entstanden und wir haben im Laufe des Kurses auf jeden Fall Kompetenzen für Diskussionen gewonnen, was sich auch schon beim Assessment-Center gezeigt hat.

Self-Assessments zum Thema Berufswahl[Bearbeiten]

Geva-Institut: "Eignungstest Berufswahl" www.geva-institut.de

Allianz Versicherung: "Perspektiven-Test für Schüler" www.allianz.de/start

Diplom-Psychologe Stefan Pitz: "Profiling Portal" www.profilingportal.de

Universität Bochum: "Mein Berufsweg" www.borakel.de