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Kurs:Krieg und Propaganda: bis zum 1. Weltkrieg (SS 2015)/Ergebnisse

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Enzyklopädische Artikel

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Heldenkampf in Schnee und Eis


Heldenkampf in Schnee und Eis ist ein österreichisch-ungarischer Propagandafilm des k. und k. Kriegspressequartiers aus dem Jahr 1917, welcher für die Wochenschau produziert wurde. Filme waren zu dieser Zeit ein noch sehr neues Propagandamittel, welches zum ersten Mal, wirksam eingesetzt wurde. Viele dieser Produktionen sind jedoch nicht erhalten. Der Film selbst besteht nur aus Außenaufnahmen, da er die Gefechte der Alpenfront zwischen Tirol und Südtirol thematisiert. Er unterlag wie alle Propagandamittel einer strengen Zensur. Wie üblich zu jener Zeit ist auch dieser ein Stummfilm, welcher durch Texteinblendungen angereichert wurde. Der Unterschied zu anderen Stummfilmen liegt darin, dass er komplett ohne Ton präsentiert wird und ohne die sonst bei diesem Genre typische Musikunterlegung. Der Urheber von Heldenkampf in Schnee und Eis blieb unbekannt, Mutmaßungen zu Folge könnte es sich jedoch um das Werk des Kameramanns und späteren Regisseurs Gustav Ucicky handeln.

Teamarbeit von Michael Graswald und Julia Harm

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Jugend und Kriegspropaganda


Jugend und Kriegspropaganda. Schon Jahrzehnte vor dem Ersten Weltkrieg war die Kinder-und Jugendliteratur von militärischen und nationalistischen Themen geprägt. In beispielhaften Erzählungen wurde stets die Ehrenpflicht betont, für das Vaterland in das große Abenteuer des Krieges zu ziehen. Dies hatte zur Folge, dass sich vermehrt junge Männer, aber auch Schüler freiwillig für den Einzug an die Front meldeten. Zwar war die offizielle Kriegspropaganda in Deutschland und Österreich-Ungarn auffallend zurückhaltend, da man sich an Artikel 22 der Haager Landkriegsordnung von 1907 orientierte. Nach dem Kriegseintritt wurde die Kriegspropaganda aber zusehends mehr und mehr von kommerziellem Interesse. Sie sollte nicht nur für die Vermarktung des Krieges sorgen, sondern auch für diverse Geschäfte werben. Am besten gelang dies über die Kinder der Kunden.

Teamarbeit von Melanie Mai und Nathalie Adeline Gragger

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Kinder als Zielscheibe der Kriegspropaganda im 1. Weltkrieg


Kinder als Zielscheibe der Kriegspropaganda im 1. Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg forderte als totaler Krieg die totale Mobilisierung. Alle erdenklichen Ressourcen, materielle sowie gesellschaftliche, wurden für die Kriegsführung in Anspruch genommen. So wurden auch alle Zivilisten einbezogen. Sei es nun an der direkten Front oder in der Heimat, Mann, Frau oder Kinder. Der Staat hat in alle Lebensbereiche eingegriffen um die Menschen für seine Kriegsführung zu gewinnen. Das Instrument hierfür war das verstärkte Einsetzen von Propaganda um die Öffentlichkeit zu kontrollieren und zu beeinflussen. Eine spezielle Wirkung hatte diese auf Kinder und Jugendliche und so herrschte unter diesen zu Kriegsbeginn allgemeine Kriegsbegeisterung.

Teamarbeit von Thiemo Kronlechner und Anh Thuy Dang

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Hugo von Hofmannsthals propagandistische Tätigkeit im KPQ



Hugo Laurenz August Hofmann, Edler von Hofmannsthal (genannt Hugo von Hofmannsthal; * 1. Februar 1874 in Wien; † 15. Juli 1929 in Rodaun bei Wien) war ein österreichischer Schriftsteller, Lyriker und Librettist. Während seiner schriftstellerischen Tätigkeit Anfang des 20. Jahrhunderts verfasste er propagandistische Texte u.a. als Mitglied des Kriegspressequartiers.

Teamarbeit von Birgit Christandl und Marisa Matthes

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Schulfront im Ersten Weltkrieg


Die Schulfront stellte im Verlauf des ersten Weltkrieges eine entscheidende Plattform für gezielte Propaganda im Bezug auf Kinder und Jugendliche dar. Es sollte ihre Begeisterung entfacht und ihre Unterstützung erlangt werden. Nicht nur die kämpfende Front, sondern auch das Hinterland, die sogenannte Heimatfront, war für den Sieg wichtig. Daher sollten auch Kinder und Jugendliche ihren jeweiligen Anteil zum „Gelingen des Krieges“ beitragen. Es wurde als ihre Pflicht gesehen, ihre Mitmenschen durch entsprechendes Verhalten, Liebe zum Vaterland, Gebete für die Soldaten und direkte Kriegsarbeit zu unterstützen. Dies sollte unter anderem mit Hilfe des Unterrichts vermittelt werden.

Einzelarbeit von Anna Theresia Maxwald

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Four Minute Men


Die Four Minute Men waren eine Gruppe Freiwilliger, die vom US Präsident Woodrow Wilson ausgewählt wurden, um vier-minütige Reden mit den Themen vom Committee on Public Information zu halten. Die Reden handelten von amerikanischen Erfolgen im Ersten Weltkrieg und wurden hauptsächlich während der vier-minütigen Pausen, die beim wechseln der Film-Rollen entstanden, landesweit in Kinos abgehalten. Rund 75.000 freiwillige Redner waren zwischen 1917 und 1918 landesweit im Einsatz. In insgesamt 5.200 Gemeinden wurden 755.190 Four-Minute Speeches (Vier-Minuten Reden) gehalten und über 11 Millionen Zuhörer erreicht.

Einzelarbeit von Bernhard Wittmann

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Kriegskitsch im I. Weltkrieg


Kriegskitsch. Kitsch im Allgemeinen wird als die einfache triviale Auseinandersetzung mit Gefühlen verstanden. Im Gegensatz zur Kunst, die als ernsthafte Bemühung um das Schöne und Ästhetische gesehen wird, ist Kitsch etwas massentaugliches aber oft Belächeltes. Die Übergänge, besonders wenn es um Kriegswerke, wie zum Beispiel Bilder oder Porzellan geht, die ein meist subjektives Bild des Künstlers vermitteln, sind hier fließend.

Teamarbeit von Petra Kappl, Sarah Weihs und Valentina Witting

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Die Kinowochenschau als Propagandamittel


Die Kinowochenschau als Propagandamittel. Die Kinowochenschau war eine von mehreren privaten Firmen seit Beginn des 20. Jahrhunderts fürs Kino produzierte Zusammenstellung von kurzen Filmbeiträgen über aktuelle gesellschaftliche und politische Ereignisse sowie Unglücke. Zum Ausbruch des Erster Weltkrieg stand die Oberste Heeresleitung dem neuen Medium zunächst kritisch gegenüber. Die Berichterstattung der Wochenschauen wurde somit nicht nur durch die ortsgegebenen Widrigkeiten und Gefahren an der Front erschwert, sondern auch durch das restriktive Verhalten der Militärs behindert. In der zweiten Kriegshälfte änderten die politischen und militärischen Entscheidungsträger ihre Einstellung jedoch grundlegend und forcierten eine Einbindung der Kinowochenschauen in die Propagandastrategie.

Teamarbeit von Ferdinand Kuchlmayr und Felicitas Lindner

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Kriegsanleihen


Die Zeichnung von Kriegsanleihen wird meist von umfangreicher Propaganda begleitet. Diese ist Teil der Kriegspropaganda. Im Ersten Weltkrieg erreichte diese Propaganda eine größere Bedeutung als zuvor in zwischenstaatlichen Konflikten. In allen Staaten des Ersten Weltkriegs, sowohl bei den Mittelmächten, als auch bei der Entente, wurden Kriegsanleihen oder Kriegskredite zur Finanzierung der Aufrüstung und Kriegsführung eingesetzt. Die Verbreitung von Massenmedien machte Werbung und Propaganda für Kriegsanleihen in großem Stil möglich. Künstler und Journalisten wurden zunehmend in die Gestaltung dieser Maßnahmen eingebunden. Erstmals wurden in diesem Krieg neben Plakaten, Flugblättern und Zeitungen auch Filme als Propagandamedium eingesetzt.

Teamarbeit von Maximilian Groß und Maximilian Hummel

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Die Rolle der Fotografie im 1. Weltkrieg


Die Rolle der Fotografie im 1. WK. Die Produktion von Fotografien erlebte im Ersten Weltkrieg, in den Jahren zwischen 1914 und 1918, einen gewaltigen Aufschwung. Ein großer Teil der Fotos wurde im Auftrag der Militärführung gemacht, weitere Fotos entstanden dann im Auftrag der Presse. Daneben fotografierten auch noch Amateure tausende Bilder und brachten diese in Umlauf. Je mehr der Krieg mediatisiert wurde, desto mehr Bilder wurden benötigt. Fotografie hat in diesem Aspekt einerseits die Aufgabe den Krieg wahrheitsgemäß und mit all seinen Schattenseiten darzustellen und so den Hinterbliebenen die Möglichkeit zu geben, sich ein Bild von der Front zu machen. Andererseits jedoch sollen Bilder gezeigt werden, welche die Kriegsführung des eigenen Landes in ein möglichst positives Licht rücken. Zu dieser Zeit wird die Fotografie als neuartiges Mittel für die Propaganda entdeckt.

Teamarbeit von Anna-Karina Bernhart und Christian Sappl

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Kriegsausstellung 1916 im Wiener Prater


Die Kriegsausstellung im Wiener Prater wurde im Kriegsjahr 1916 von der österreichisch-ungarischen Monarchie veranstaltet. Diese Leistungsschau wurde von Seiten der Industrie und des Gewerbes im dritten Kriegsjahr, des Ersten Weltkriegs ermöglicht. Während bisherige Ausstellungen der Anbahnung wirtschaftlicher Beziehungen dienten, ermöglichte man mit dieser Ausstellung einen Einblick in die Kriegsführung und belehrte die Bevölkerung, wofür die Mittel, die dafür aufgewendet werden mussten, im Kriege gebraucht wurden. „Die Bevölkerung wird sich ein Bild über alles das machen, was mit dem Kriege in innigem Zusammenhang steht, und wenn überhaupt die Opferwilligkeit der Bevölkerung noch steigerungsfähig ist, ermutigt werden, bis zum Ende auszuharren.“

Einzelarbeit von Natalija Schmid

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Theater in Wien im Ersten Weltkrieg


Theater in Wien im Ersten Weltkrieg. In einer Zeit, in der sich in Wien vieles änderte, in einem sich radikalisierenden Krieg, in dem Mobilisierung, Legitimierung und Sinnstiftung zu einer zentralen Frage wurden, fiel dem Theater als wichtigem öffentlichem Forum eine besondere Bedeutung zu. Das Theater sah sich im 1. Weltkrieg als ein Medium konfrontiert, das Expressivität und Reflexivität, komplexen künstlerischen Ausdruck und pure Unterhaltung miteinander verband. Das Theater wurde im 1. Weltkrieg unter anderem auch dazu missbraucht, um in Form der Propaganda, die Sichtweisen der Bevölkerung im Sinne des Herrschers zu verändern und erwünschte Reaktionen der Bevölkerung zu steuern.

Einzelarbeit von Verena Zehetbauer

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Ausstellung Krieg an der Wand

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Projektseite


Russische Propagandaplakate


Für die russischen Propagandaplakate gilt bekanntlich der Erste Weltkrieg als Beginn der stattlich organisierten Propaganda und gegen Ende hin war diese Propaganda sogar schon zu einer Art Waffe ausgereift. Vor dem 1. WK war das Plakat bereits als Kommunikationsmedium über ökonomische Sachverhalte sehr verbreitet, es wurde damit beispielsweise für materielle oder geistige Besonderheiten geworben. Politische Inhalte werden im modernen Plakat erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts erstmals vermittelt. Wo vorher der Verbrauch beworben wurde, wurde in den Kriegspropagandaplakaten die Verbrauchs-Einschränkung propagiert. Zusätzlich wurde auch für vom Staat gewünschtes Verhalten geworben, unter den Schlagwörtern "Leisten", "Sparen", "Opfern".

Einzelarbeit von Ines Kammerhofer

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Symbolik in der Plakatpropaganda


Das Plakat galt als eines der wichtigsten Medien der Propaganda im neutralen Ausland und gegenüber der eigenen Bevölkerung und diente im Ersten Weltkrieg immer zwei Aufgaben: Der Information und der Manipulation. Gleichzeitig galt es aber auch als künstlerisches Ausdrucksmittel, wodurch es Kunstwerke, Informationsmedien und Manipulationsinstrumente sein können. Sie sind in jedem Fall aber erstrangig historische Quellen, die widerspiegeln was dem Volk damals als "Wahrheit" präsentiert werden sollte. Für die Kriegssymbolik eigneten sich Hoheitszeichen, Wappentiere, Waffen, Fahnen und Staatsfarben besonders gut, da sie dadurch die heimatliche, "gute" Sache assoziierten sowie den Angriff auf den Gegner erlaubten.

Teamarbeit von Kerstin Pernegg und Stefanie Köberl

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Italienische und österreichische Plakatpropaganda im Vergleich


Der Erste Weltkrieg stellt für die Kunst der Plakatpropaganda einen Höhepunkt dar. Zu keinem anderen Zeitpunkt der Geschichte wurde das Plakat so gezielt und geplant zur psychologischen Kriegsführung eingesetzt — es hatte sich zum Massenmedium entwickelt. Das Plakat war nicht nur ein Kunstwerk, sondern entwickelte sich gleichzeitig zum Informationsmedium und Propagandainstrument.

Sowohl Österreich-Ungarn als auch Italien mussten im Ersten Weltkrieg alle staatlichen und privaten Ressourcen aufbieten. Dazu bedurfte es intensiver Information und Werbung, die über Plakate geleistet wurde. Wie in anderen Ländern auch fokussierte sich ein Großteil der Plakatpropaganda auf Kriegsanleihen, da diese die Haupteinnahmequelle zur Finanzierung des Krieges waren.

Teamarbeit von Yasmin Valenti und Kiana Fathi

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Heimat und Familie


Die Diskrepanz zwischen dem Krieg, wie ihn die Soldaten erlebten, und dem Bild vom Krieg, das die Propaganda vermittelte, konnte größer nicht sein. Während den Soldaten an der Front Elend, Verstümmelung und Tod begegneten und viele von ihnen keinerlei Sinn mehr in ihrem Tun erkannte, wurde in der Heimat durch eine geschönte Darstellung des Krieges weiterhin ein Bild vermittelt, das vor allem einen Zweck hatte: die Menschen an der Heimatfront nicht zu beunruhigen.

Die Aufgabe der Soldaten war es, ihre Frau und Kinder in der Heimat vor dem Feind zu beschützen. Jedoch begannen in der Abwesenheit der Männer der Hunger und die Not.

Einzelarbeit von Maria Geisberger

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Statistik

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Die 28 teilnehmenden Studierenden haben im Lehrveranstaltungszeitraum gemeinsam folgende Ergebnisse erreicht. Ursprünglich waren 32 Studenten angemeldet.

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