Kurs:Problemlösungstechniken

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Dieses Lehrangebot ist ein Bestandteil vom Projekt:Wiwiwiki Organizational Behaviour
und gehört zum Wikiversity-Fachbereich Betriebswirtschaftslehre





Fachbereich Wirtschaft der FHV
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Sommersemester 2019
Problemlösungstechniken




Ausgangslage[Bearbeiten]

Social (Business) Collaboration steht für moderne Formen der besonders eng vernetzten Zusammenarbeit in remote Teams, die an unterschiedlichen Standorten in eine zeitlich/örtlich verteilte Wertschöpfungskette eingebunden sind. In einer solchen vernetzten Zusammenarbeit geht es nicht nur um technischen Fragen wie die Nutzung bestimmter Plattformen und Kommunikationskanäle. Maßgeblich für den ökonomischen Erfolg sind vielmehr eingeübte und befolgte Regeln

  • im Kommunikationsverhalten
  • in der Problemlösung
  • in der Entscheidungsfindung

im Rahmen des Erbringens und Abrechnens eigenverantwortlich eingebrachter Beiträge zur arbeitsteiligen Wertschöpfung in dem (oft interdisziplinäre) Projekt.

Die Gestaltung von hilfreichen Regeln zur Steuerung von Problemlösungsprozessen entlang der arbeitsteiligen Wertschöpfung verlangt von den Verantwortlichen kognitive, methodische und soziale Kompetenzen. Genau hier jetzt der Kurs an und behandelt verhaltenswissenschaftliche, betriebswirtschaftliche und ein wenig(!) mathematische Aspekte (mehrpersoneller) Problemlösungsprozesse im unternehmerischen Kontext.

Ziele[Bearbeiten]

Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, einen Problemlösungszyklus wiederzugeben, Aspekte auf der Inhaltsebene zu diskutieren, Einflussgrößen auf der Prozessebene zu planen, den Einfluss von Trilemma und Rationalität auf die Problemlösung zu analysieren, Regeln zur (mehrpersonellen) Problemlösung zu beurteilen und Chancen und Risiken einzelner Phasen des Problemlösungszyklus zu bewerten.

Lehrender[Bearbeiten]

Kursverlauf[Bearbeiten]

  • online-Sprechstunde nach Absprache mit skype, eMail, Fax, Phone, Mobile oder Postsendung
  • Anmerkungen zur Anwesenheit
  • HIER das kommentierte Ergebnis dreier wiss. Studien, die zeigen, dass Notizen auf Laptops beim Studieren weniger gut auf konzeptionelle Fragen vorbereiten als das Erstellen handschriftlicher Notizen
  • Artikel über ein schnelleres Lernen: Das Lerntempo steigern


Thematische Schwerpunkte des Lehrangebotes

Es werden angeleitete (Selbst)Reflexionsübungen durchgeführt, mit denen auf der Grundlage des eigenen Selbst-, Menschen-, und Weltbildes die Grundlagen des eigenen Denkens/Urteilens/Handelns im Kontext der Gewinnorientierung erkundet werden. Neben theorieorientierten Inputs durch den Lehrenden erfolgen Kleingruppen- und Plenumsdiskussionen sowie Präsentationen von Studierenden.

Eigenständiges Selbststudium[Bearbeiten]

Die nebenberuflich Studierenden werden am 09.03.2019 ohne den Lehrenden einen eigenständigen Lernprozess durchführen und die Lernergebnisse in Form von Charts dokumentieren.
Aufgabenstellung:

  1. 5er Gruppen bilden
  2. Folien zu den Themen mentale Modelle und Ziele/Zielhierarchien durcharbeiten
  3. wesentliche Erkenntnisse daraus sammeln
  4. die drei für Sie wesentlichsten Erkenntnisse gemäß ihrer Wichtigkeit auf dem Chart notieren
  5. je eine erwartbare Folgewirkung dieser Erkenntnisse für Problemlösungsprozesse und für die Zusammenabreit auf dem Chart notieren
  6. sinnvollen Header generieren und auf dem Chart platzieren
  7. das Cahrt mit den Namen der Gruppenmitglieder versehen
  8. das Chart bis zum 10.03.2019 HIER abgelegen.

Für eine positive Bewertung der LV ist eine Teilnahme an dieser Chart-Übung unersetzlich.

Übungen zur eigenständigen Vertiefung des Wissens[Bearbeiten]

Die hier aufgeführten (nach und nach verlinkten) Übungen können ihre Wirkungen des besseren Verständnisses nur dann entfalten, wenn man zuerst die Übungsaufgaben bearbeitet und erst danach die Lösungen betrachtet. Die dargebotenen PDFs zeigen zunächst eine Seite mit den Fragen und danach eine weitere Seite mir den korrekten Antworten.


Im Kurs wird das Rechnen so gut wie möglich in die weltweit bekannteste Tabellenkalkulationssoftwar Ecxel verlagert. Dies auch deshalb, weil in naher Zukunft die ausgeklügelten Algorithmen immer mehr Aufgaben übernehmen werden. Im Berufsleben wird es mehr darauf ankommen, passende Fragen zu formulieren und geeignete Settings zu erstellen, mit denen Daten gesucht, verwalten und auswerten werden, um datengestützte Entscheidungen zu treffen oder mit plausiblen Erwartungswerten treffende Prognosen zu erarbeiten
Die Studierenden sind ausdrücklich eingeladen, im Kurs benutzte Entscheidungsmatrizen in Excel zu überführen. So wird nebenher auch die Benutzung von Excel für eigenen Entscheidungen eingeübt.

Aufgabe für das SELBSTSTUDIUM zum Lehrgangebot[Bearbeiten]

Im Berufsleben kommt es immer wieder darauf an, den eigenen Standpunkt begründet und leicht nachvollziehbar zu vertreten, ohne anderen Personen viel Zeit zu rauben. Es gibt es aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum eine erprobte Grundgliederung, mit der eigene Gedanken überzeugend dargelegt werden können. Im so genannten erweiterten Thesenpapier gibt es eine bestimmte Reihenfolge von Komponenten, die standardisiert erwartet wird, eine Gliederung des Textes ergibt und auch ohne Überschriften zu erkennen ist.
Der einleitende Absatz wird mit einem aussagekräftigen Einstiegssatz auf den dargelegten Gedankengang eingestimmt. Dann wird der Kontext (Gesamtzusammenhang) dargelegt, in dem das Thema behandelt wird. Abschließend wird in einer Kernaussage die Grundstruktur der Aussagen des Textes prägnant vorgestellt.
Im Hauptteil des Textes geht es in einzelnen Absätzen darum, jeweils eine Aussage zu treffen und näher zu erläutern. Wichtig dabei ist, sich in einem Absatz nicht zu sehr mit Details zu beschäftigen, sondern die Aussagen zu verdichten. Hat der Hauptteil 3 Absätze, so hat er 3 entfaltete Aussagen.
Der Schlussteil fasst die wichtigen Aussagen des Hauptteils in verdichteter Form zusammen. Dann wird die obige Kernaussage mit der Grundstruktur der Aussagen des Textes wiederholt (denselben Inhalt mit anderen Worten wiederzugeben bedarf viel Übung). Abschließend wird ein eigenständiges Statement zur Thematik abgegeben, der den Leser zu eigenen Gedanken anregt.

Insbesondere in der Kommunikation mit anglo-amerikanischen (potentiellen) Geschäftspartnern ist diese Form der Entfaltung eingener Gedankengänge im alltäglichen Berufsleben sehr hilfreich. Daher sind die Studierenden aufgefordert, anhand der beigelegten Unterlagen zu jedem Treffen ein solches Thesenpapier zu erstellen.

Für die erstellten thesenpapiere werden folgende ILIAS-Ordner bereitgestellt:

  • Nebenberuflich Studierende legen ihre Papier HIER hinein
  • Die Papiere der vollzeitlich Studierenden können HIER abgelegt werden.

Benotete Leistung des Kurses[Bearbeiten]

Die benotete Abschlussleistung besteht aus zwei Teilen:

1) kurze Klausur (50% der Note) von 45 min., in der 45 Punkte erreicht werden können.
Geschrieben wird sie für BB am 13.04.2019 und für VZ am 04.05.2019
2) individuelles erweitertes Thesenpapier von max. 1,5 Seiten (50% der Note).
Hierfür ist zwingend dieses Template zu benutzen, um eine gute Vergleichbarkeit zu gewährleisten.
In dieser Arbeit wird eine frei gewählte Thematik des Kurses in einer strukturierten Form näher beschrieben.
ANONYME ARBEITEN (auf deren Ausdruck kein Name zu erkennen ist) werden zwingend mit "5" benotet!
Es werden alle abzugebenden Arbeiten als hardcopy auf einmal abgegeben
BB am: 13.04.2019
VZ am: 04.05.2019

Für eine positive Bewertung müssen nicht beide Teilprüfungen positiv abgeschlossen werden, aber mindestens eine Teilprüfung muß deutlich erkennbar positiv abgeschlossen worden sein. Details zum Benotungsverfahren und den verwendeten Benotungskriterien gibt es [hier]

Siehe auch[Bearbeiten]

Fachliteratur[Bearbeiten]

  • Argyris, Chris & Schön, Donald. A. (1999): Die lernende Organisation, Stuttgart: Schäffer-Poeschel
  • Göbel, Elisabeth (2014): Entscheidungen in Unternehmen, Stuttgart: UTB
  • Kahle, Egbert (1998): Betriebliche Entscheidungen, 5. Aufl., München/Wien: Oldenbourg
  • Meyer, Roswitha. (2000): Entscheidungstheorie, 2. Aufl., Wiesbaden: Gabler
  • Simon, Herbert A. (1993): Homo rationalis, Frankfurt/New York: Campus
  • Rüegg-Stürm, Johannes (2005). Das neue St. Galler Management-Modell. Zürich: Haupt