Kurs:Profit- und Nonprofit-Organisationen

Aus Wikiversity
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieses Lehrangebot ist ein Bestandteil vom Projekt:Wiwiwiki Organizational Behaviour
und gehört zum Fachbereich Betriebswirtschaftslehre



Wintersemester 2016/17

Profit- und Nonprofit-Organisationen




Ausgangslage[Bearbeiten]

Im Zuge der heute zunehmend verteilten Herstellung von Gütern und Dienstleistungen sind in Organisationen immer wieder bereichsübergreifende Veränderungsprozesse zu gestalten und zugleich stabile Standards der Verwirklichung des Leistungsversprechens zu fördern. Während gemeinwohlorientierte Organisationen (gesetzlich definierte) Leistungsziele verfolgen, versuchen gewinnorientierte Organisationen zusätzlich finanzielle Ziele zu erreichen. In Zeiten knapper öffentlicher Mittel werden heute immer öfter auch gemeinwohlorientierten Organisationen finanzielle Ziele vorgegeben und diesbezüglich hilfreiche betriebswirtschaftliche Konzepte angewandt.
Für eine gute Zielerreichung braucht es eine übergreifende Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten, was heute unter dem Begriff Social Business Collaboration zusammengefasst wird. Dabei geht es neben Fragen der projektspezifischen IT-Konfiguration besonders um die Gestaltung der gemeinsamen Entwicklung des Kommunikations- und Entscheidungsverhaltens der Prozessbeteiligten, um eine Verständigung über Ort und Zeit hinweg zu ermöglichen. Dabei prägen Formen des Gesprächs in der direkten Begegnung von (zunächst unvertrauten) Menschen die Qualität der von den Beteiligten leistbaren Performance.

Das Management von gewinnorientierten Organisationen aus der Privatwirtschaft und die Leitung von gemeinwohlorientierten Organisationen aus der Sozialwirtschaft haben sich zu fragen, welche betriebswirtschaftliche Aspekte in welchem Maße für den eigenen Verantwortungsbereich bedeutsam sind. Genau hier jetzt der Kurs an und soll die Teilnehmenden in die Lage versetzen, Möglichkeiten und Grenzen von Führung und Zusammenarbeit, von Leistungsversprechen und Leistungserstellung, von Controlling und von strategischer Positionierung von gewinn- und gemeinwohlorientierte Organisationen gegeneinander abzuwägen.

.

Lehrender[Bearbeiten]

Kursverlauf[Bearbeiten]

Auf der Suche nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Ökonomie und Gemeinwohl werden angeleitete (Selbst)Reflexionsübungen durchgeführt, mit denen auf der Grundlage des eigenen Selbst-, Menschen-, und Weltbildes die Grundlagen des eigenen Denkens/Urteilens/Handelns in den Kontexten Gewinn- & Gemeinwohlorientierung erkundet werden. Hierzu werden Es werden viele Charts erntwickelt, präsentiert und besprochen.

hilfreiche Links: Gruppenarbeit | Präsentation | Lösungspräsentation

  • Fotos der Charts des Lehrenden können in diesen ILIAS-Ordner gelegt werden.
  • Fotos der Studierenden-Charts können in diesen ILIAS-Ordner gelegt werden.

Benotete Leistung[Bearbeiten]

Die zur Benotung abgegebenen Texte können zum 16.01.2017 in den dafür vorgsehenen ILIAS-Ordner gelegt.

Die benotete Abschlussleistung auf einem der Charts auf. Auf 1 bis 2 Textseiten entfaltet jede Studentin/jeder Student den Fachinhalt eines Charts. Da es sich um eine erste wiss. Arbeit handelt, sind Quellenangaben ein wichtiger Teil der geforderten Leistung. Alles weitere gibt es >hier<

.

Siehe auch[Bearbeiten]

Fachliteratur[Bearbeiten]

  • Badelt/Meyer/Simsa (2007) (Hrsg). Handbuch der Nonprofit-Organisation. 4., überarb. Auf., Schäffer-Poeschel, Stuttgart
  • Brinkmann, Volker (2010): Sozialwirtschaft: Grundlagen - Modelle – Finanzierung. Wiesbaden: Gabler
  • Jancsary, Peter / Wilms, Falko (2008): Über das Dialogische. Berlin: WVB
  • Rüegg-Stürm, J./Grand, S. (2015): Das St. Galler Management-Modell, 2. vollst. überarb. u. grundl. weiterentw. Aufl., Bern: Haupt
  • Schwarz/Puschert/Giroud/Schauer: Das Freiburger Management-Modell für Nonprofit-Organisationen, 6. Aufl., Bern u. a. 2009.