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Natürliche Zahlen/Nachfolger/Addition und disjunkte Vereinigung/Fakt/Beweis/Aufgabe/Lösung

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Die Voraussetzung besagt, dass es eine bijektive Abbildung

ψ:{1,,m}M

und eine bijektive Abbildung

φ:{1,,n}N

gibt. Die Abbildung

{1,,n}{m+1,,m+n},im+i,

ist nach Aufgabe bijektiv, es sei θ die Umkehrabbildung. Somit ist nach Fakt  (3)

φθ:{m+1,,m+n}N

ebenfalls bijektiv. Wir definieren nun eine Abbildung

F:{1,,m+n}MN

durch

F(k)={ψ(k), falls k{1,,m},φ(θ(k)), falls k{m+1,,m+n}.

Diese Abbildung ist surjektiv, da jedes Element aus M durch den ersten Fall und jedes Element aus N durch den zweiten Fall abgedeckt ist. Die Injektivität sieht man so. Wenn

k

gegeben sind, und das eine Element zu {1,,m} und das andere zu {m+1,,m+n} gehört, so ist  F(k)M  und  F()N  (oder umgekehrt) und sie sind verschieden wegen der Disjunktheit von M und N. Wenn hingegen k und aus der gleichen Teilmenge des Definitionsbereiches kommen, so ergibt sich die Verschiedenheit von F(k) und F() aus der Injektivität von ψ bzw. von φθ. Insgesamt erhalten wir also eine bijektive Abbildung

{1,,m+n}MN,
sodass die Anzahl von MN gleich m+n ist.