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Nebenklassen/Additiver Fall/Z und Vektorraum/Beispiel

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In einer (additiv geschriebenen) kommutativen Gruppe wie ℤ oder einem Vektorraum V und einer Untergruppe H bedeutet  x∼Hy,  dass  y−x∈H  ist bzw. dass es ein  h∈H  mit

y=x+h

gibt. Die Äquivalenzklassen sind von der Form  x+H={x+h∣h∈H}.  Bei  H=ℤd⊆ℤ  mit einem festen d besitzen die Äquivalenzklassen die Form

H=ℤd,1+H={…,1−d,1,1+d,1+2d,…},2+H={…,2−d,2,2+d,2+2d,…},….

Die Klassen vereinigen diejenigen ganzen Zahlen, die bei Division durch d den Rest 0 oder 1 oder 2 usw. haben. Diese Klassen bilden eine vollständige Zerlegung von ℤ.

Die Äquivalenzklassen zu einem Untervektorraum.

Wenn  H=U⊆V  ein Untervektorraum ist, so haben die Äquivalenzklassen die Form  v+U={v+u∣u∈U}  für einen Vektor  v∈V.  Dies ist der affine Raum mit dem Aufpunkt v und dem Verschiebungsraum U (im Sinne von Definition). Die Äquivalenzklassen bilden eine Familie von zueinander parallelen affinen Unterräumen.