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Permutationsgruppe/Anzahlberechnung/Einführung/2/Textabschnitt

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Zu einer Menge nennt man die Menge

der bijektiven Selbstabbildungen die Automorphismengruppe oder die Permutationsgruppe zu .

Die Verknüpfung ist die Hintereinanderschaltung von Abbildungen und somit assoziativ, die Identität ist das neutrale Element. Das inverse Element zu einer bijektiven Abbildung ist einfach die Umkehrabbildung. Damit handelt es sich um eine Gruppe. Eine bijektive Selbstabbildung nennt man auch eine Permutation.

Für eine endliche Menge    schreibt man

Eine endliche Permutation kann man beispielsweise mit einer (vollständigen) Wertetabelle oder mit einem Pfeildiagramm beschreiben.





Es sei eine endliche Menge und eine Permutation auf . Man nennt einen Zyklus der Ordnung (oder der Länge ), wenn es eine -elementige Teilmenge    derart gibt, dass auf die Identität ist und die Elemente aus zyklisch vertauscht. Wenn    ist, so schreibt man einfach


Wir betrachten die Permutation

Man kann sie als Produkt der beiden Zyklen und schreiben.


Ein Element    mit    nennt man Fixpunkt der Permutation. Der Wirkungsbereich einer Permutation ist die Menge der Punkte aus , die keine Fixpunkte sind. Bei einem Zyklus ist der Wirkungsbereich. Jede Permutation ist ein Produkt von Zyklen, was wir hier ohne Beweis erwähnen. Eine solche Produktdarstellung heißt Zyklendarstellung.


Zu einer natürlichen Zahl nennt man die Zahl

die Fakultät von (sprich Fakultät).



Es sei eine endliche Menge mit Elementen.

Dann besitzt die Permutationsgruppe    genau Elemente.

Es sei  .  Für die gibt es mögliche Bilder, für gibt es noch mögliche Bilder, für gibt es noch mögliche Bilder, usw. Daher gibt es insgesamt

mögliche Permutationen.