Projekt:Semantische Organisation der Mathematik/Schreiben von Textbausteinen/Prinzipien

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Für einen gewissen einheitlichen Standard sind folgende Prinzipien für Textbausteine sinnvoll (grundsätzlich ist dies in Diskussion und soll weiterentwickelt werden). Dabei ist neben der Wissenschaftlichkeit vor allem der Gedanke leitend, dass Textbausteine in möglichst vielen unterschiedlichen Kontexten verwendet werden sollen. (Haupttext meint im folgenden einen Text, der die Bausteine verwendet und der letztlich vom Benutzer gelesen wird.)


  • Die Syntax in den Textbausteinen folgt den im Projekt:Semantische Vorlagen entwickelten Prinzipien, d.h. es wird auf Wiki-Syntax verzichtet und stattdessen eine neutrale semantische Syntax verwendet. Dies ermöglicht die gleichzeitige Herstellung von Latex-Dokumenten und damit (Wiki-extern) von druckreifen pdf-Versionen.
  • Vollständige, grammatikalisch korrekte Sätze.
  • Korrekte (neue) Rechtschreibung.
  • Neutrale, objektive Formulierungen (kein „Wir nennen ...“).
  • Kontextfreiheit. Ein Beweis muss explizit und in sich schlüssig sein, ohne Bezug auf einen Haupttext. Ein expliziter Verweis auf einen Erfahrungs-, Symbol- oder Bedeutungskontext ist aber denkbar (geregelt über eine Kategorie).
  • Mathematische Symbole sind immer in {{math|term= Hier Formel einsetzen }} bzw. in {{ mathdisplay|term= Hier Formel einsetzen \, }} zu setzen.
  • Einheitliche Standardschrift. Schriftänderungen werden in den Haupttexten vorgenommen. Bei Definitionen wird der einzuführende Begriff in eine Umgebung gesetzt, die im Haupttext dann verschieden (unterstrichen, fett, italic) interpretiert wird (hierzu dient die Vorlage Vorlage:Definitionswort). Bei Sätzen (Theoremen) übernimmt ebenfalls der Haupttext die Wahl der Schriftform.
  • Sätze, Beweise, Definitionen werden nicht in ihren Seitentexten (Textbausteinen) als solche ausgewiesen (also nicht: Beweis:), dies übernimmt der Haupttext bzw. die einlesenden Vorlagen. Beweise werden nicht im Baustein durch eine Box oder qed abgeschlossen.
  • Definitionen werden nicht paraphrasiert, das ist Aufgabe des Haupttextes bzw. anschließender Begriffserläuterungen.
  • Kein Gebrauch von Quantoren () in Text (!) bausteinen. Dies ist in ausgeschriebenen Texten nicht üblich und gilt als schlechter Stil. Grundsätzlich ist aber auch an Prätext-Bausteine zu denken, die textreduziert oder textfrei sind, und dort sieht es anders aus.
  • Vollständige Verlinkung der verwendeten Begriffe.
  • In Beweisen vollständige Verlinkung der verwendeten Aussagen.
  • Vollständige präzise Kategorisierung.