Projekt:Wissenschaft,wissenschaftliches Arbeiten und das Web2.0

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Projekt:Wissenschaft,
wissenschaftliches Arbeiten
und das Web2.0
Projekt
Ansprechpartner Benutzer: Jamali findest du auch auf Twitter: Jamali_Four; #TaxCtrl
Laufzeit unbestimmt
Status Unbekannt



Vorlage:Navigation:Projekt:Wissenschaft,wissenschaftliches Arbeiten und das Web2.0


Stichwörter: Epistemologie, Wissenssoziologie, Web 2.0, E-collaboration, Citizen Science, Community of Practice, Digital Humanities, Wissensarbeit, Wikipedia, Mediawiki, Twitter, Wikiversity, Zotero, Social Bookmarking,


„Disclaimer“: Hier vermischen sich Meinungen und Thesen mit fundierten Argumenten. Es ist meine augenblickliche Meinung, die auf dem Status quo meiner Untersuchung fußt. Viele Thesen resultieren auch aus meinen persönlichen Erfahrungen als Student, Forscher und engagierter Bürger.


Dieses Projekt und #TaxCtrl:[Bearbeiten]

Wikiversity taxctrl.JPG

Diese Wiki-Seite behandelt den epistemologischen, methodologischen und methodischen Hintergrund des Projekts: #TaxCtrl. Dieser Hintergrund ist ein eigener Gegenstand und hat sein eigenes Erkenntnisinteresse, über das auch unabhängig von #TaxCtrl reflektiert werden kann. Aus der hier geschilderten Perspektive heraus fungiert #TaxCtrl als praktisches Versuchsfeld. Aus der Perspektive von #TaxCtrl fungiert dieses Projekt als Methoden- und Technikenlieferant mit denen die gesteckten Ziele erreicht werden sollen.




Einleitung: Wissenschaftliches Arbeiten, ideal und real und das Web2.0[Bearbeiten]

„Es gibt soviel zu meinem Thema, was unabhängig voneinander herum fliegt und zusammengebracht werden müsste.“ brummelte ich vor mich hin, als ich mich bei meiner Recherche für eine Studienarbeit mal wieder endlos durchs Web mäanderte. Auf 10 verschiedenen Stellen im Netz der gleiche Gedanke, unabhängig von einander. Es hätte gereicht, wenn es EineR einmal formuliert, dann hätten sich 9 Leute Zeit gespart und ich selbst – als Leser - auch. Und wenn sich schon nicht die Schreibenden die Arbeit teilen, dann doch zumindest die, die es Lesen müssen. Es gibt doch bestimmt 9 weitere Leute außer mir, die am gleichen Thema arbeiten. Dann könnte man Literturlisten und Einschätzungen austauschen. Wir könnten gegenseitig unsere Texte korrekturlesen, usw. und so fort. Kann das nicht möglich sein? Wofür gibt es denn das Web 2.0? Klingt doch super und einfach … andererseits … will ich diesen Aufwand betreiben? Lohnt es sich im Endeffekt?



So oder so ähnlich waren meine Gedankenketten, die dazu führten, daß ich mich für das Thema e-collaboration zu interessieren begann. Ich vermute, daß Einige bereits mit ähnlichen Gedanken gespielt haben, ob und wie das Web 2.0 für die eigene Arbeit nutzbar sei. Seit einigen Jahren ist das Thema wissenschaftliches Arbeiten mit Hilfe von Web2.0 Techniken selbst zum Forschungsthema – häufig unter dem Begriff (Science 2.0) - geworden. In groben Zügen geht es dabei um die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Hilfe von Internet Werkzeugen (Stichwort: E-collaboration) und die Öffnung der Forschung gegenüber anderer Forscher aber auch gegenüber der Gesellschaft (Stichwort: Open Science). Erst jüngst hat sich ein Leibniz Forschungsverbund (Leibniz-Forschungsverbund) hierzu gegründet, fand eine Konferenz statt (International Conference on Science 2.0) und wurde ein entsprechendes Portal eröffnet studierenzweinull.de. Es gibt Stimmen, die der Meinung sind, daß die Möglichkeiten des Web 2.0 zu wissenschaftlichen Zwecken bei weitem nicht ausgenutzt sind:

„Today we are still a long way from academics fully embracing the potential of Web 2.0 technologies.“ (Web 2.0 fails to excite today's researchers, 01.04.2014)


Diese Aussage deckt sich mit meiner Erfahrung. Damit ist auch die Problemstellung dieses Projektes gegeben:

Wie kann das Web2.0 genutzt werden, um wissenschaftliches Arbeiten zu verbessern?
  • Wie kann die Produktivität wissenschaftlichen Arbeitens erhöht werden? Wie kann durch das Web 2.0 wissenschaftlicher Mehrwert entstehen?
  • Wie können wissenschaftliche Ideale dadurch besser erreicht werden?
  • Wie kann dadurch das Verhältnis Wissenschaft – Gesellschaft verändert werden?
  • Wie kann der Mehraufwand minimiert werden?
  • Welche Risiken birgt das Web 2.0 für die Wissenschaft?

Diese Potentiale zu identifizieren und praktisch nutzbar zu machen – die „best practices“ zu finden und zu entwickeln - ist eines der Hauptanliegen dieses Projektes. Das sind Fragen, die für Research and Development (sei es an der Uni oder im privaten Sektor), zentral wichtig sind und sein werden. Es lohnt daher auch in pragmatischer Hinsicht sich mit diesen Fragestellungen zu beschäftigen.

Zur Methodik: Viele E-learning Projekte nutzen EINE Plattform, um einen Workflow umzusetzen. Dagegen versucht das vorliegende Projekt die unterschiedlichen Web2.0 Werkzeuge miteinander in einem Workflow zu verknüpfen (siehe Umsetzung). Dadurch sollen die Kontaktflächen mit der Internet-Öffentlichkeit größer werden, so daß die Entwicklung eines dynamischen Umfeldes wahrscheinlicher wird. Idealtypisch sollte dadurch ein großes Sammelbecken meist passiv Interessierter entstehen, die sich von Zeit zu Zeit, je nach Zeitbudget und Interessenslage, beteiligen. Dadurch würden sich immer neue Gruppierungen bilden, die ein kleines spezifisches Unterthema und Teilziel bearbeiten. Es würden sich sozusagen „ad hoc CoPs“ bilden, die im Gegensatz zu dauerhaften CoPs ( Community of Practice). Nur von kurzer Dauer sind.

Dahinter steht die organisationssoziologische Überlegung, daß dies einem neuen ephemeren Beteiligungsstiel entgegenkommt. Diese kurzlebige Beteiligung hat im Vergleich zu den großen klassischen Verbänden und Institutionen (Universitäten, Gewerkschaften, Parteien) den Nachteil, daß dadurch keine dauerhaften Organisationen entstehen, in denen erarbeitetes Wissen und gesammelte Erfahrung „akkumuliert“ (i.S. von Bourdieu sind solche Organisationen wie Banken, die ein spezifisches Kapital horten) wird.

Daher wäre es interessant, eine technische Infrastruktur und ein soziales Umfeld zu schaffen, das es ermöglicht die erarbeiteten Inhalte auch nach dem Zerfall der jeweiligen „ad hoc CoP“ als Baustein für weitere spontane Initiativen zu erhalten. Dadurch könnte man einem wichtigen Nachteil des neuen sich ausbreitenden Beteiligungstypus begegnen. Fußballphilosophen paraphrasierend könnte man sagen: Nach der CoP ist vor CoP ;-)

An anderer Stelle habe ich mehr zur Individualisierung und der sich ändernden Beteiligungsstile geschrieben (siehe Von der „fides implicita“ zur „swarm intelligence“)

Man könnte sich zum Beispiel vorstellen, daß einige Surfer von den Ereignissen um Uli Höneß motiviert wurden, um sich mit dem Thema „Steuern und Promis“ zu beschäftigen. Durch #TaxCtrl würden sie sich treffen und letztlich eine Wiki-Seite mit einer schwarzen Liste von Promis erstellen, die Ihr Geld ins Ausland geschafft haben. Danach flacht das Interesse ab, aber die Liste bleibt bestehen. Man könnte sich auch vorstellen, daß sich durch #TaxCtrl mehrere Studenten treffen, die sich studienbedingt und für ein Semester mit dem Thema Country-by-Country Reporting beschäftigen. In diesem Zusammenhang würde der Kontakt mit Richard Murphy aufgebaut, eine Literaturliste erstellt, usw. Nach einem Semester wäre das Thema erledigt, aber die Ergebnisse würden andere weiter nutzen können.


Für Feedback und Kritik s. Diskussionsseite : Bezug zu #TaxCtrl

Forschungsbedarf[Bearbeiten]

Als nächstes will ich kurz darstellen, in welchen Richtungen die wissenschaftliche Praxis verbessert werden könnte. Es handelt sich eher um das Ergebnis eines Brainstormings, kann ergänzt werden und stellt keineswegs den Versuch dar, die Fragestellungen erschöpfend zu behandeln.


Wissenschaftliche Ideale und das Web 2.0[Bearbeiten]

Die (sozial)wissenschaftliche Praxis ist insofern vom Ideal wissenschaftlichen Arbeitens entfernt, als daß unwissenschaftliche Aspekte wie z.B. politische oder ökonomische Einflußnahme von außen oder Grabenkämpfe innerhalb der Unis, den reinen Austausch von Argumenten mit dem Ziel des wissenschaftlichen Fortschritts beeinflussen bzw. behindern. Auch in der wissenschaftlichen Kommunikation stehen soziale Ängste um Prestige und/oder Arbeitsplatz dem gemeinsamen Streben nach Erkenntnis entgegen.

Daraus ergeben sich Problemstellungen:

  • Wie ist ein herrschaftsfreier wissenschaftlicher Diskurs (s.a. Diskursethik) möglich? Wie kann er ermöglicht werden?
  • Wie kann man die Angst vor Beteiligung senken?
  • Wie kann das erkenntnisorientierte Arbeiten gefördert und selbstdarstellerische Attitüden gebremst werden?
  • Wie können Machtpositionen in einem Dialog transparent gemacht werden?
  • Wie kann jedem das gleiche Rederecht eingestanden werden?
  • Wie kann man ein Internet Tool so regulieren, daß diese wünschenswerten Verhaltensweisen gefördert und andere vermieden werden?

Die Wikimedia Software erscheint auf dem ersten Blick als das beste System, um wissenschaftliches Arbeiten und Zusammenarbeiten zu fördern. Leider sind gleichzeitig die sogenannten „edit wars“, verbissenene Grabenkämpfe um den Inhalt von Wiki Artikel und persönliche Beleidigungen auf Wikipedia berüchtigt. Es reicht also nicht aus, einfach nur eine gute Software zur Verfügung zu stellen. Denn die kann nur so gut sein, wie deren Nutzung und deren Einstellung.

Somit geht mit der Nutzung des Web 2.0 eine ganze Reihe wissenschaftsoziologischer Fragestellungen einher.

Würde es gelingen, den Forschungsprozess enger Arbeitsteilig über das Web2.0 laufen zu lassen, würde von Beginn an mehr Transparenz gegeben sein.

Für Feedback und Kritik s. Diskussionsseite : Wissenschaft: ideal und real



Effizienzsteigerung oder Effizienzminderung durch E-collaboration[Bearbeiten]

E- collaboration wird vor allem hinsichtlich möglicher Effizienzsteigerung betrachtet. Praktisch scheitern solche Projekte jedoch häufig an der simplen Tatsache, daß zunächst für jeden einzelnen ein Mehraufwand zu Buch schlägt, die z.B. aus dem Onlinestellung von Ergebnissen oder aus der Unvorhersagbarkeit der Ereignisse bei offener online Zusammenarbeit resultieren.

Eine Fragestellung im Rahmen der methodischen Bearbeitung von #TaxCtrl ist daher:

Wie können Web2.0 Techniken so verknüpft werden, daß sie bei minimalen Aufwand den größtmöglichen „Zusammenarbeitseffekt“ erzielen.

Für Feedback und Kritik s. Diskussionsseite : Forschungsbedarf


Über das Verhältnis Wissenschaft und Gesellschaft[Bearbeiten]

Wissenschaft ist zwar Teil der Gesellschaft, ist jedoch vom Großteil der Bevölkerung durch Barrieren getrennt. Das wissenschaftliche Arbeiten – des Entdeckens, der Analyse, der Entwicklung – bleibt hauptsächlich dem wissenschaftlichen Betrieb vorbehalten. Dies hat den Nachteil, daß spezifische Problemlagen und Interessen von großen Bevölkerungsteilen weniger die Forschungsprogramme beeinflußen. Einflußnahme auf die Forschung gestaltet also ungleich. Dies stellt ein demokratisches Problem dar, weil heute die wissenschaftlichen Expertisen, die Politik der res publica stark beeinflußen.

Mit den Web 2.0 Techniken gibt es eine Vervielfachung der Öffnungsmöglichkeiten der Wissenschaft gegenüber der Bevölkerung. Immer häufiger gibt es Beispiele von „citizen science“ [link] Ansätzen. Große Forschungseinrichtungen versuchen Wege zu entwickeln, um BürgerInnen bei der Entwicklung von Lösungsansätzen zu Problemen, die alle betreffen, miteinzubeziehen (Collaboratory des M.I.T.). Doch von einer breiten Öffnung können wir bei Weitem nicht sprechen.

Aus Sicht der Forschung gibt es soziale und praktische Gründe für diese Hemmschwellen. Man denke nur z.B. an die Unvorhersagbarkeit des Ausagangs eines Forschungsprojekts, das auf einem citizen science Ansatz beruht.

Auch hier gibt es viel zu untersuchen und zu befragen:

  • wie kann man den Kontakt zwischen Forschung und breiter Bevölkerung über das Web 2.0 sinnvoll gestalten?
  • Wie kann man Mitarbeit von Nicht-Wissenschaftlern fördern, ohne wissenschaftliche Standards zu stark aufzuweichen?
  • Wie kann man mit der Unvorhersehbarkeit, die mit Leuten, die nicht an methodisches arbeiten gewöhnt sind, einhergeht, umgehen.

Das Projekt #TaxCtrl ist ein Projekt, das konzeptuell sehr stark einen „citizen science“ Ansatz favorisiert. Dem liegt die Überlegung zugrunde, daß zum einen alle BürgerInnen des Gemeinwesens von Steuerhinterziehung betroffen sind. Es geht daher alle an. Daher müsste es eigendlich ein relativ großes Potential an interessierten Bürgern geben, die an einer Beteiligung interessiert sind. Die Strategie viele Web 2.0 Tools einzusetzten hat auch den strategischen Hintergrund, die Kontakt- und Zugangsmöglichkeiten zu vervielfältigen.

Damit stellt interessanterweise #TaxCtrl eine jener seltenen Ausnahmen dar, die versuchen sozialwissenschaftliche Themen kollaborativ zu behandeln (vgl. Eine Liste von Citizen Science Projekten auf EduTech

Über das Verhältnis Studium und Praxis[Bearbeiten]

Dieser Aspekt ist stark von meinen persönlichen Erfahrungen als Aktivist, Student und Tutor geprägt. Als Aktivist hatte ich oft den Eindruck, daß in Politgruppen, trotz ernsthaften Bemühens, seriöse Inhalte zu erarbeiten, Wunschdenken auftauchte: damit meine ich, daß die Interpretation von Ereignissen durch die politische Brille verformt wahrgenommen wurde. In solchen Situationen wünschnte ich mir die vergleichsweise kühle und distanzierte Betrachtungsweise aus dem universitären Umfeld herbei. (wobei politische und ideologische Betrachtungsweisen das sozialwissenschaftliche Feld gewiss stark beeinflussen). Während des Studiums wiederum wurden gesellschaftliche Themen derart umgemodelt, daß die daraus resultierenden Ergebnisse – aus meiner Sicht - nur sehr indirekt für sozialpolitische Probleme nutzbar waren. Hier hätte ich mir eine stärkere Interaktion zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft gewünscht.

Daraus ergab sich der Wunsch einen sozialen Raum so zu gestalten, daß die positiven Aspekte aus Wissenschaft und Politik/Zivilgesellschaft in die Debatte eingebracht und die negativen Aspekte gehemmt werden können. Dies schien mir in virtuellen Räumen am ehesten Möglich. Die Abläufe auf Wikipedia könnten ein Beispiel für solche Regulierungsversuche darstellen. Die sogenannten „Wikiquette“ gelten als Maßstab. Administratoren haben das Recht einzugreifen, wenn Diskussionen aus dem Ruder laufen. Das funktioniert nicht immer gut und sollte auch nicht kritiklos hingenommen werden. Aber es ist ein Beispiel.

Ein anderer Aspekt ist die reine Wissensarbeit, die in Forschung und Zivilgesellschaft ähnlich stattfindet: zu einem Thema sollen relevante Informationen gesammelt und zu einem Überblick gesammelt werden. Wissenschaftler und Studenten nutzen diese Kontextualisierung, um darauf aufbauend einen Forschungsansatz zu entwickelnt. Politisch interessierte entwickeln darauf aufbauend eine Position und Vorschläge für die politische Gestaltung. Diese Arbeit könnten sich also die jeweils interessierten aus beiden gesellschaften Bereichen teilen. Neben dieser einfachen Form der Arbeitsteilung gäbe es auch andere Möglichkeiten des Austausches. Man denke z.B. an eine Hausarbeit zu einem gesellschaftlich relevanten Thema: Im Normalfall hätte diese Arbeit außer der notengebenden Lehrkraft niemand gelesen. Auf einer offenen Plattform hätten thematisch Interessierte die Möglichkeit, den Text zu lesen und dem Studenten ein feeback zu geben.

Dadurch würde auch die Isolation des verfassenden Studenten, die mit solchen Arbeiten oft einhergeht, etwas gebrochen.

Hier ist eine Liste von Aufgaben, die im Studium immer wieder auftauchen und über Web 2.0 Tools geübt werden könnte:

  • Literatur
    • Thesaurus-Bildung, um das Themenfeld durch Begriffe und Stichworte abzustecken, die bei der Literatursuche helfen.
    • Nutzung der sozialen Netzwerke, um sich mit themenrelevanten Personen zu verknüpfen. Dadurch kommt man leichter an relevante und tiefgehende Informationen
    • Erstellung einer Bibliographie (Zotero)
  • Analyse
    • Argumentationsanalyse
    • Fact-checking
  • Standardisierung: wissenschaftliches Arbeiten heißt auch methodisches und damit standardisiertes Arbeiten. Standardisierung kann über Web 2.0 Werkzeuge durch Einstellungsmöglichkeiten erreicht werden und ist auf Wikipedia ein wichtiges Thema.
  • Kritikfähigkeit (Kritik ertragen und produktiv aufnehmen, Kritik formulieren): Das ist vielleicht die wichtigste Kompetenz, denn sie wird durch die Online-Zusammenarbeit mit fremden Menschen trainiert und ist gleichzeitig deren Grundlage.
    • Adäquat Formulieren (Wikiquette)
    • Stilkritik
  • Wissenschaftliches Schreiben üben
    • Schlechter Stil wird auf Wiki-Artikeln kritisiert
    • In Hausarbeiten entwickelte Thesen nicht nur im akademisch geschützen Vakuum des Elfenbeinturms konserviert lassen, sondern im lebendigen Flow des Webs bewähren lassen. (Feedback bekommen)
  • Bewußtmachung der Unterschiede zwischen den Teilaufgaben wissenschaftlichen Arbeitens. Z.B. können auf Wikiversity eigene Ergebnisse präsentiert werden (original research), was auf Wikipedia nicht passieren sollte, da dort nur gesicherte Ergebnisse dargestellt werden sollten.
  • Verhältnis zur eigenen Praxis:
    • Kritik üben, üben Kritik einzustecken (und sinnvoll zu rezipieren)
    • Distanz zum eigenen Tun entwickeln
    • In Foren
    • In Wikiseiten

Die Liste ist selbstredend erweiterbar. Auch über die beste Übertragung solcher Aufgaben auf Web 2.0 Werkzeuge muß nachgedacht werden.

Wie man sieht, stellen sich mit diesem ganzen Bereich eine ganze Flut an neuen Fragen, die von forschungspraktischen Aspekten, über forschungssoziologische Fragestellungen bis in den wissenschaftstheoretischen Bereich gehen.

Somit wird dieses Projekt zu einem Versuchsfeld für wissenschaftliches Arbeiten im Web 2.0. Dabei entsteht auch ein neues Gütekriterium für die Beiträge, nämlich die Möglichkeit daran anzuknüpfen und den Beitrag in einem weiteren Schritt zu verwenden.

Somit verschmelzen in diesem Projekt Forschung und Lehre. Die wissenschaftlichen Praktiken werden geübt und können jederzeit ein Feedback von Anderen auslösen.

Umsetzung durch das Zusammenspiel der Web2.0 Anwendungen[Bearbeiten]

Workflow
Workflow für #Taxctrl Stand: 15.10.2014

Das Projekt #TaxCtrl setzt sich zum Ziel die Wissensarbeit und wissenschaftliches Arbeiten so in Teilschritte zu zerlegen, daß jeder Teilschritt unabhängig von den anderen Schritten von Vielen bearbeitet werden kann.

  1. So kann neben den Suchmaschinen das Twitter und google+ Netzwerk genutzt werden, um über die neuesten Entwicklungen des Themas Steuervermeidung informiert zu sein.
  2. Mit Zotero das Erstellen von Literaturlisten geübt (w:zotero , #TaxCtrl Gruppe auf Zotero auf dieser Basis können auch Exzerpte zu den einzelnen Quellen entstehen.
  3. Diese können dann zu Analysen ausformuliert werden (s.a. Themenfoki) und
  4. mit anderen Quellen in Verbindung gebracht werden.
  5. Die so entstehenden Themenseiten können dann wiederum Grundlage für die Verbesserung von Wiki-Artikeln sein (s.a. ( WikiProjekt Steuerpflicht ).
  6. Die Wiki-Diskussionsseiten zu den Artikeln bieten Raum für spezifische Diskussionen. Die Netzwerk-Tools bieten Platz für allgemeine Kommunikation rund um #TaxCtrl.


Das Grundprinzip: Es gibt nicht DIE Plattform, sondern es gibt ein Feld an technischen Möglichkeiten und in der CoP entwickelt sich eine Dynamik der Technikadaptation, um die Praxis permanent zu verbessern. Die Techniken werden als „Transportmittel“ genutzt, deren Nutzung immer wieder überdacht und verbessert werden. Da sich das Web2.0 permanent weiterentwickelt kommen immer wieder kommen neue „Transportmittel“ hinzu.


[Zur Graphik: nach möglichkeit soll eine interaktive Graphik daraus entstehen. Die einzelnen Funktionen und Techniken sollen anklickbar sein. (muß ich noch rausgoogeln wie das funzzt). Die einzelnen funktionen und Techniken müssen gerade im Bezug auf die Graphik detaillierter beschriebne werden. http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Bilder#Imagemaps koordinaten mit ms paint suchen]

Für Feedback und Kritik s. Diskussionsseite : Umsetzung


Projekt-Beteiligung –Wieso?[Bearbeiten]

[Szenarien und Strategien entwerfen, wie diesem Projekt eine Eigendynamik eingehaucht werden könnte]

- die organisierte Teilnahme ( z.B. Lehrende lassen Studenten über die Beteiligung an #TaxCtrl ihre Scheine erwerben)

- die Gelegenheitsteilnahme (z.B. Hoeneß Affaire sorgt für Motivation)

- [Ziel ist es einen virtuellen Raum zu schaffen, in der sich „ad-hoc CoPs“ bilden können. Damit meine ich, daß sich Menschen die eine bestimmte Zielsetzung im Themenfeld Steuerhinterziehung verfolgen sich hier treffen und organisieren können.

Tutorial: zur Mitarbeit am projekt:#taxctrl[Bearbeiten]

Es gibt natürlich viele unterschiedliche Stiele der Mitarbeit - das ist ja auch gewollt. JedeR sollte im Prinzip mit den Web2.0 Tools mitmachen, die Ihm/Ihr am besten passen oder am sinnvollsten erscheinen. Nichtsdestotrotz erscheint es hilfreich diesbezüglich Vorschläge zu machen.


Einrichtung des Browsers[Bearbeiten]

Browser mit 5 browser fenstern und instlliertem offenen addons:

    • Addon: zotero (mit account)
    • Website zotero group server
    • Wikiversity project #TaxCtrl
    • Twitter Account


Über jede der einzelnen Techniken kann der/die Interessierte teilnehmen. Die spezifischen Möglichkeiten der jeweiligen Technik stellen dann auch die ersten Beteiligungsschritte dar. An der Graphik (s.o.) angelehnt stellen wir sukzessive kollaborative Werkzeuge zur Wissensorganisation, zur Wissensbearbeitung und zur Kommunikation vor.



Vorschlag für einen Workflow[Bearbeiten]

Wie oben erwähnt, wir wollen versuchen die Teilschritte des wissenschaftlichen Arbeitens mit Web2.0 Werkzeugen durchzuführen. Dadurch wird die wissenschaftliche Arbeit in jedem Schritt offen für die Zusammenarbeit. Ein möglicher Workflow könnte z.B. so Aussehen: Darstellung mit Debategraph


Vorschlag Arbeitsprozess

Wie funktioniert der Workflow und CoP als System? Was verbindet Sie?[Bearbeiten]

[Ziel ist es einen virtuellen Raum zu schaffen, in der sich „ad-hoc CoPs“ bilden können. Damit meine ich, daß sich Menschen die eine bestimmte Zielsetzung im Themenfeld Steuerhinterziehung verfolgen sich hier treffen und organisieren können.

Über die Motivationen der Teilnahme sprechen wir später noch (s.u). Hier geht es zunächst einfach um die technische Basis.]

  • Das Thema: Steuerhinterziehung
  • Das Tagsystem (#TaxCtrl + Tag Konventionen)
  • Links
  • Perspektiven/Brainstorming:
    • Zielsetzung: man müsste Zwischenergebnisse als Zielsetzungen definieren können, um eine umsetzbare Agenda abbilden zu können, an der sich Teilnehmer orientieren können.
    • Widgets auf wikiversity mit denen der Twitter flow dargestellt werden kann?
    • Automatisiertes twittern, wenn editiert wird

Technische „Voraussetzungen“ zur Teilnahme[Bearbeiten]

Empfohlene Mindestvoraussetzungen (eigendlich kann man aber ohne alles einfach loslegen):

Wer an dem Projekt teilnimmt sollte:

  • einen übergreifenden Wiki Account haben (für Wikipedia, Wikiversity, Wikinews, usw.)
  • einen Twitter Account/ oder google+ account
  • einen Zotero Account und das Zotero Addon im Browser installiert haben
  • einen Delicious oder citeUlike account
  • ein Tool um URLs zu verkleinern

Technisches Versuchsfeld[Bearbeiten]

Hier notiere ich einige Ergebnisse beim Ausprobieren neuer Werkzeuge.


Entsprechend der Graphik unterscheiden wir im groben zwischen 3 Funktionen in einer CoP:

  1. Wissen sammeln
  2. Wissen zusammensetzen
  3. Wissen kommunizieren – bzw. Kommunikation allg.


Für Feedback und Kritik s. Diskussionsseite : Techniken im Einzelnen



Wissen sammeln und organisieren:[Bearbeiten]

Meist fängt eine wissenschaftliche Arbeit mit dem sammeln von Informtionen an. Hier werden die Informationen der Problemstellung entsprechend organisiert, z.B. durch ein Kategoriensystem. In diesem Zusammenhang entwickelt sich auch ein Thesaurus der Begriffe, die das Themenfeld abstecken. Typischerweise wird die Standartisierung der Nutzung des Thesaurus und der Indexierung der Referenzen eine Problem sein. [link social bookmarking

Zitieren und notieren mit Zotero[Bearbeiten]

Zotero: „Zotero ist eine freie, quelloffene Anwendung zum Sammeln, Verwalten und Zitieren unterschiedlicher Online- und Offline-Quellen.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Zotero, 06.04.2013). Das Programm gibt es als Browser Addon oder als Standalone Variante. Die Quellen werden auf einer lokalen Datenbank gespeichert. Diese kann jedoch mit einer online Datenbank für Arbeitsgruppen synchronisiert werden [bild, link]. Dadurch wird das Tool für e-collaboration Nutzbar. Zitate und Referenzen können durch einfaches Drag‘n’Drop in Texte eingefügt werden. [bild, ] Das macht gerade das Editieren mit der Mediawiki Software deutlich einfacher. Es ist daher im Augenblick meine bevorzugte technische Lösung zum Sammeln und Ablegen von Informationen.

  • Weitere features:
    • Webseiten mit einem Klick referenzieren
    • Tag Funktion
    • Noch nicht genutzte Möglichkeiten:
      • Weitere Verknüpfung mit Software wie z.B. SEARS (<http://www.seasr.org/documentation/zotero/> , 06.04.2014). Es handelt sich eine Software, die es ermöglicht die Zotero-Datenbank statistisch auszuwerten. man kann z.B. eine Tag Cloud oder eine Timline erstellen.


Internetrecherche mit bibsonomy , citeUlinke, delicious[Bearbeiten]

Ich probiere auch Social Bookmarking Werkzeuge aus. Vor Allem bibsonomy , citeUlinke, delicious. Galerie mit 3 verlinken Thumbnails. Auch hier kann man Online Quellen referenzieren und mit anderen teilen. Keine dieser Anwendung ist jedoch so mächtig wie Zotero. Allerdings sind die Netzwerke größer, und bieten dadurch eine größere Kontaktfläche zwischen der Internet-Öffentlichkeit und #TaxCtrl .



- Was nach wie vor ein Problem ist: Die Verschlagwortung nimmt viel Zeit in Anspruch.

Kanäle zusammenführen mit Feedly und Storyfi[Bearbeiten]

Wenn man mehrere Tools benutzt verliert der Einzelne und erst recht die Gruppe - ganz zu schweigen von Neuankömmlingen - den Überblick. Ich suche daher nach Tools, die alle unterschiedlichen Kanäle in einem Stream zusammenfassen. Das probiere ich gerade mit Feedly aus. --Jamali (Diskussion) 19:02, 14. Okt. 2014 (CEST)

Brainstorming, Analyse und Präsentation[Bearbeiten]

Wenn ausreichend Informationen vorhanden sind, werden diese der Problemstellung entsprechend zusammengesetzt, so daß neue Erkenntnisse entstehen.

Wikiversity: „Die Wikiversity ist eine Online-Plattform in Form eines Wikis zum gemeinschaftlichen Lernen, Lehren und Forschen. Sie ist ein Projekt der Wikimedia Foundation und startete am 15. August 2006. Auf Wikiversity werden freie Lernmaterialien (Open Educational Resources) erstellt und gesammelt.“ (<http://de.wikipedia.org/wiki/Wikiversity >, 06.04.2014) Das Schwester Projekt von Wikipedia ist wohl die geeigneste Plattform, um Inhalte gemeinsam zu erstellen, zu bearbeiten und auffindbar zu machen.


Die methodische Problemstellung in Bezug auf MediaWiki bezieht sich auf Abbildung der Projektarbeitsteilung auf Wiki-Artikeln. Die tatsächliche Arbeitsteilung in einem dynamischen Projekt kann sich entwickeln und verändern. Dies ist zum gegebenen status quo (01.10.2014) von #TaxCtrl noch nicht der Fall. Im Augenblick experimentiere ich mit der Abbildung der Arbeitsteiligkeit. Mein aktuellen Überlegungen gehen dahin, daß relevante Texte aus der Literaturrecherche in einzelnen Wiki-Artikeln (e.g.Projekt:TaxCtrl - Tax Control/Resumée von Zucman: La richesse cachée ...) zusammengefasst werden. Diese bilden können dann wieder als Grundlage für Themenseiten (siehe:Projekt:TaxCtrl_-_Tax_Control#Themenfoki) – etwa zum Thema „Unitary Tax“ bilden. Dabei spielt auch wieder die Überlegung eine Rolle, den Mehraufwand möglichst gering zu halten. Daher bin ich der Meinung, daß bei diesen Seiten möglichst wenig formale Standards gesetzt werden sollten. Z.B. würde es in diesem Zusammenhang reichen einen einfachen link als Referenz zu setzen. Andererseits sollte es nicht so unübersichtlich werden, daß die Zusammenfassung für andere unbrauchbar wird. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn die Wikiseite der Zusammenfassung nicht verlinkt und kategorisiert wird und somit für #TaxCtrl praktisch unsichtbar bleibt.


Brainstorming, sammeln und diskutieren auf Wikiversity[Bearbeiten]

  • Die Diskussionsseite zu den Artikeln: Wie bei Wikipedia können Inhalt und Form der Wiki-Seiten auf dazugehörigen Diskussionsseiten diskutiert werden. Somit kann zu jedem Inhalt auch eine Diskussion geführt werden. Der Vorteil liegt in der Einfachheit der Handhabung. Allerdings wird es für die Autoren schnell unübersichtlich, je mehr Beiträge es gibt. Eine Zwischenlösung sind die Überschriften, die dann im TOC auftrauchen. Je mehr Überschriften es jedoch gibt (evtl für jeden Beitrag eine), desto unübersichtlicher wird das ganze (siehe z.B. die Wikiversity:Cafeteria). Als vorläufige Lösung hatte ich eine Vorstrukturierung der Diskussionsseite (z.B. Projekt_Diskussion:TaxCtrl_-_Tax_Control vorgeschlagen.
  • Die Liste ohne weitere Standards: Die Themenseiten habe ich so aufgebaut, daß in einem ersten Abschnitt Platz für wichtige Links zur Orientierung gelassen wurde; im Zweiten Abschnitt sollte Platz für Brainstorming und Diskussion gelassen werden. Erst im letzten Abschnitt sollten dann tatsächlich Ergebnisse präsentiert werden. Die Liste hatte den Vorteil mit sehr wenig Wiki-Code Elementen auszukommen. (siehe Projekt:TaxCtrl_-_Tax_Control/Gemeinsame_konsolidierte_Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage#Sammeln_und_Brainstorming. Doch auch hier verliert man leicht den Überblick.
  • Letztlich habe ich versucht Brainstorming-Snipplets über sortierbare Tabellen übersichtlicher zu machen. Dabei habe ich zunächst die Überschriften beibehalten und mehrere Tabellen verwendet (siehe: Projekt:TaxCtrl_-_Tax_Control/Country_by_Counctry_Reporting#Sammeln_und_Brainstorming). Dann bin ich dazu übergegangen, das Brainstorming in einer Tabelle zu präsentieren (siehe:Projekt:TaxCtrl_-_Tax_Control/world_financial_registry#Sammeln_und_Brainstorming). Doch trotz der entworfenen Tabellen Templates lassen sich auch hier kaum übersichtliche Situationen für den Editor schaffen.


Kriterien für sinnvolle Tools für das Entwickeln von Inhalten.[Bearbeiten]

Alles in Allem bin ich im Augenblick (01.10.2014) skeptisch, was die Darstellungsmöglichkeiten von Brainstorming über Wikipedia anbetrifft. Ich suche daher nach anderen Möglichkeiten, die es erlauben Brainstorming darzustellen. Dabei sind mir 3 Aspekte wichtig:

  • Übersicht/Einfachheit für den Autor: Der Autor eines Gedankens sollte in der Lage sind mit möglichst wenig Aufwand einen Gedanken zum Brainstorming hinzu zu fügen.
  • Auffindbarkeit für den Leser: Dem Leser sollte ermöglicht werden, Gedankenschnippsel, die ihn interessieren, zu finden.
  • Anknüpfbarkeit: Für den Leser sollte es einfach sein, an den begonnenen Gedanken anzuknüpfen, d.h. den Gedanken zu kritisieren oder weiterzudenken, etc.

Ich werde daher als nächstes andere Tools ausprobieren: z.B.

  • etherpad
  • Diskussionsforen
  • ... (Vorschläge?)


Argument Maps und Mind Maps[Bearbeiten]

Durch eine Marktrecherche (2.10.2014) bin ich auf andere interessante Tools aus dem Bereich "argument mapping" gestoßen, die ich nun ausprobieren werde. Sie sollen vor Allem das Sammeln von Positionen und Gegenpositionen, Argumenten und Gegen-Argumenten erleichtern.

Das Ausdrücken von Ideen und Argumentationssträngen ist zunächst für den Einzelnen schwieriger, da er seine Gedanken beim Mind-Mapping etwas mehr strukturieren muß, als beim spontanen Text schreiben. Darin liegt jedoch der große Vorteil für kollaborative Zusammenhänge: Gedanken vorzustrukturieren, um sie an einen schematischen Kontext (die Map) anzupassen, bedeutet eine Standartisierung/Formalisierung. Das hat zwar einen negativen Beigeschmack, ist aber im kollaborativen Kontext positiv: Je standartisierter die Darstellung von Gedanken, desto einfacher für Andere, den Gedanken zu finden und daran anzuknüpfen.


Im Einzelnen handelt es sich um:


Außerdem teste ich online mind mapping Tools:

Bisherige Zwischenbilanz (--Jamali (Diskussion) 21:20, 5. Okt. 2014 (CEST)): Debategraph scheint für die Anforderungen des Projekts (meist asynchrone Zusammenarbeit)am besten geeignet.

Vorteile: - synchrone und asynchrone Zusammenarbeit - Community Funktionen - Gute Balance aus Komplexität (Vielfalt an Optionen) und Intuitivität - Viele unterschiedliche Darstellungsmöglichkeiten. - einfaches Teilen

Dadurch könnte dieses Projekt auf stärker den Mehrwert des Strukturierens von Debatten bekommen. Sollte es gelingen mit diesen Tools komplexe Debatten übersichtlicher zu machen, wäre das ein Beitrag die zähen sozio-politischen Debatten zu beschleunigen.


Weitere Formen der Wikiversity Nutzung sind die Erstellung einer Liste mit Terminen, Erstellung eines Kurses zum Thema Steuerhinterziehung. Weitere Ergebnisse könnten auf anderen Schwesterprojekten von Wikiversity dargestellt werden:

- Verbesserung der Wikipedia hinsichtlich der Steuervermeidung

- Erstellung eines Wiki-Books zum Thema Steuervermeidung

- Newsprojekt auf Wikinews zum Thema Steuervermeidung

Die technischen Möglichkeiten mit Wikiversity sind kaum überblickbar. Perspektivisch könnte man z.B. ein Widget nutzen, um die Twitter Liste auf der Projektseite von #TaxCtrl darzustellen. Das funktioniert bereits auf anderen Mediawiki Projekten.

Tools um das Editieren mit Media Wiki zu vereinfachen:[Bearbeiten]

Die Media Wiki Software ist nicht unbedingt angenehm zu editieren. Es gibt diverse Möglichkeiten sich die Verschriftlichung zu Vereinfachen.

  • Ich habe wikEd auf meinem Wikiversity Account aktiviert.
  • Es gibt die Möglichkeit mit Word texte zu editieren und dann direkt auf das Wiki hochzuladen. Dazu muß man auf dem PC Helios for Word installieren.


 Steuerhinterziehung/Steuervermeidung

Kommunikation[Bearbeiten]

Google+ #TaxCtrl Projektseite

Kommunikation findet innerhalb des Projektrahmens und nach außen hin statt. Die „Binnenkommunikation“ dient dazu sich auszutauschen und zu koordinieren. Über die Kommunikation nach außen werden z.B. Ergebnisse kommuniziert. Das radikal offene Projektdesign läßt jedoch beide Kanäle verschmelzen.


Im Augneblick experimentiere ich mit dem Micro-Blogging Dienst Twitter und dem Social Network Tool von google.

Twitter taxctrl liste

Während Twitter in seinen Nutzungsmöglichkeiten sehr einfach und intuitiv ist, hat Google+ eine schwer überschaubare Anzahl an Features und Nutzungsmöglichkeiten, die ich bei weitem noch nicht ausgeschöpft habe. Die Größe der Netzwerke wiederum die Kontakfläche des Projekts zur Internetöffentlichkeit vergrößern. Die Netzwerke sind aber auch bei der gezielten Recherche von Informationen wichtig. So habe ich zum Beispiel begonnen eine TwitterListe zu erstellen, die die Streams wichtiger Akteure im Steuerhinterziehungsbereich „followed“.

Twitter jamali account

Die CoP funktioniert nur, wenn es möglich ist, mit minimalen Aufwand zu kommunizieren. Dabei sind folgende Themen wichtig:

  • wer hat welches Interesse, Arbeitsziel?
  • wer will welche Thematik bearbeiten
  • Wichtige Edits verbreiten (damit daran angeknüpft werden kann). Ein Tweed würde dann ungefähr so aussehen: <tinyURL> , #taxctrl, kurze Beschreibung mit weiteren #, um die Thematik abzustecken.
  • Allgemeine Diskussion über Themenstellung, Arbeitsteilung, News, usw.

Durch diese Werkzeugen soll das Projekt ein besser wahrnehmbarer Knotenpunkt im Netzwerk werden. Durch die Verlinkung mit den „Steuerprotagonisten“kann jeder auf dem Laufenden bleiben, was „im Feld“ (i.S. von Bourdieu) augenblicklich passiert. Dadurch wird potentiell nicht nur Anzahl der Leute gesteigert, die sich mit Steuerhinterziehung auseinandersetzen, sondern auch deren Vernetzheit. Dadurch wird die Wahrscheinlich der Entstehung einer „ad hoc CoP“ gefördert.

Neben den Netzwerk Tools kann es aber auch notwendig sein, eine Diskussion zusammenhängend zu führen. Dazu erscheinen Discussion Boards nach wie vor am besten geeignet. Es bestehen 2 Möglichkeiten:

  • entweder legt man ein spezifisches Discussion Board für #TaxCtrl an oder
  • oder man nimmt sich einfach ein thematisch passendes fremdes und beginnt einen neuen thread. Somit können sich neue Interessierte einschalten.

Weitere Werkzeuge[Bearbeiten]

Die Nutzung anderer Web 2.0 Anwendungen ist denkbar, habe ich aber noch nicht im Rahmen von #TaxCtrl ausprobiert.

  • Wired Marker (Browser Addon)
  • Etherpad
  • Google Docs
  • BSCW Plattform
  • Social news Dingens: Oneview

Praktische Probleme und technische Wunschliste[Bearbeiten]

Es bestehen häufig erhebliche Hürden zwischen den einzelnen Tools und Arbeitsschritten. Meist gelingt es nicht, die Werkzeuge so elegant miteinander zu verbinden, daß Sie ein reibungsloses Arbeiten ermöglichen würden.

  • die Verknüpfung zwischen den Kanälen verbessern, zwecks Effizienssteigerung, usw.
    • Eine Schnittstelle zwischen Zotero und Debategraph: Es wäre z.B. Wünschenwert, wenn man Zotero-Zitate direkt vom Server auf Debategraph einfügen könnte, ohne erneut auf Debategraph die ganzen Einzelheiten anzugeben.
    • Wechselseitiger Inforamtionsaustausch zwischen Borwser-Zotero und Server-Zotero: Der Link zu einer Referenz oder Notiz, die auf dem Zotero-Server abgelegt wurde müsste beim Sychronisieren auch auf dem Browser-Zotero vermerkt werden. Dadurch könnte man auf die Online Zitate verweisen.
    • RSS feed in eine Wikiseite einbinden
    • Twitter feed in Wikiseite
    • Twitter mit sears bearbeiten?
    • Sears zum automatischen taggen?
    • Widget:Inframe für Wikiversity aktivieren, damit Debategraph auf den Wiki-Seiten des Projekts dargestellt werden kann.
  • Taggen: Das Taggen ist zum Wiederfinden von relevanten Bookmarks und Notizen sehr wichtig. Es nimmt jedoch auch viel Zeit in Anspruch. Es verwundert mich immer wieder, daß es dafür noch keine funktionstüchtigen "Tag-Recommender" gibt.
  • Formalisierung, Intersubjektivität und Internationalisierung: Es wäre wünschenswert, wenn es ein einfaches Tutorial gäbe, das den Nutzern helfen würde, den Kern einer Aussage zu Formalisieren. Wenn eine formalisierte Sprach verwendet würde, dann wäre auch die automatische Übersetzung und somit die Vereinfacht Internationalisierung möglich. Man könnte sich auch ein Hilfe-Tool vorstellen, das auf einem Recommender System beruht. So daß dem Autor während des Editierens vorgeschlagen wird, welche Symbole er verwenden könnte. (ähnlich wie ein Hilfeprogramm, das das maschinengerechte Schreiben unterstützt.

Referenzen[Bearbeiten]

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