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Restklassenring/Z mod n/Multiplikative Ordnung und Divisionsalgorithmus/Fakt/Beweis

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Beweis

Die Periodenlänge einer abbrechenden Dezimalentwicklung verstehen wir als 1 (die 0 wiederholt sich). Da die 10 teilerfremd zu d ist, ist 10 in /(d) eine Einheit und besitzt daher eine multiplikative Ordnung. Der Divisionsalgorithmus berechnet sukzessive die Reste von 10i in /(n), da ja der vorhergehende Rest mit 10 multipliziert wird. Periode tritt ein, wenn sich Reste erstmalig wiederholen, wenn also  10i=10j  in /(n) mit  i<j  ist und i,j minimal mit dieser Eigenschaft sind. Der chinesische Restsatz liefert die Isomorphie

/(n)=/(2r)×/(5s)×/(d),

und die Bedingung  10i=10j  muss in den drei Komponenten gelten. In den ersten beiden Komponenten ist 10 nilpotent, da ja 10r ein Vielfaches von 2r und 10s ein Vielfaches von 5s ist. Diese Komponenten sind also für die Periodenlänge unerheblich (allerdings spielen sie eine Rolle für die Frage, wann frühestens die Periodizität anfängt). In der dritten Komponente ist 10 eine Einheit, also ein Element der Einheitengruppe (/(d))×. Nach Fakt tritt die erste Wiederholung ein, wenn erstmalig  10j=100=1  gilt, also bei der multiplikativen Ordnung von 10.