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Schnittmultiplizität/y^2-x^b,y^2-x^c/(0,0)/(1,1)/Unendlich ferner Schnittpunkt/Aufgabe/Lösung

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a) Die Schnittmultiplizität ist die K-Vektorraum-Dimension von K[X,Y](X,Y)/(Y2Xb,Y2Xc). Im lokalen Ring K[X,Y](X,Y) gilt  XbXc=Xb(1Xcb)  und 1Xcb ist eine Einheit. Daher gelten die Gleichheiten

(Y2Xb,Y2Xc)=(Y2Xb,XbXc)=(Y2Xb,Xb)=(Y2,Xb).

Somit ist

K[X,Y](X,Y)/(Y2Xb,Y2Xc)=K[X,Y](X,Y)/(Y2,Xb)=K[X,Y]/(Y2,Xb),

und dessen Dimension ist 2b.


b) Die partiellen Ableitungen von Y2Xb sind (2Y,bXb1). Im Punkt (1,1) ist dies (2,b). Daran sieht man, dass ein glatter Punkt vorliegt, dessen Tangente durch den Richtungsvektor (b,2) gegeben ist. Entsprechendes gilt für Y2Xc. Daher schneiden sich die beiden Kurven in (1,1) transversal und somit ist nach Fakt die Schnittmultiplizität gleich 1.


c) Die Homogenisierungen der Kurvengleichungen sind Y2Zb2Xb und Y2Zc2Xc. Die unendlich fernen Schnittpunkte liegen in K2D+(Z), also auf V+(Z). Dies ergibt für beide Kurven die Bedingung  Z=X=0 

und den zusätzlichen Punkt (0,1,0).