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Symmetrische Bilinearform/Orthogonalbasis/Fakt/Beweis/Aufgabe/Lösung

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Es sei A der Ausartungsraum der Bilinearform und U ein direktes Komplement, also

V=AU.

Dabei ist die Einschränkung der Bilinearform auf U nicht ausgeartet. Es sei w1,,ws eine Basis von A und v1,,vm eine Basis von U. Die Vektoren wi können wir auf jeden Fall als Teil einer Orthogonalbasis nehmen, da diese ja auf allen Vektoren orthogonal stehen. Wir müssen uns also nur noch um U kümmern. Das bedeutet, dass wir gleich annehmen können, dass wir eine nichtausgeartete symmetrische Bilinearform auf V haben. Wegen der Polarisationsformel gibt es dann auch vV mit

v,v0.

Der Orthogonalraum zu v besitzt deshalb und wegen der Eigenschaft, nicht ausgeartet zu sein, die Dimension dimK(V)1. Dieser Orthogonalraum ist ebenfalls nicht ausgeartet, daher gibt es nach Induktion über die Dimension eine Basis v1,,vn mit

vi,vi0.

Eine solche Basis lässt sich in folgender Weise orthogonalisieren, und zwar kann man eine Orthogonalbasis v1,,vn finden mit

v1,,vi=v1,,vi

für alle i. Dies zeigen wir durch Induktion, seien v1,,vi schon konstruiert. Wir setzen

cj:=vj,vi+1

und setzen

vi+1=vi+1j=1icjvj,vjvj.

Dann ist für  ki 

vi+1',vk=vi+1j=1icjvj,vjvj,vk=vi+1,vkckvk,vkvk,vk=0.