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Teilmenge/R^n/Gradientenfeld/Charakterisierung mit Wegintegralen/Fakt/Beweis/Aufgabe/Lösung

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Die Implikation (1)(2) folgt aus Fakt.
Es sei umgekehrt die Eigenschaft (2) erfüllt. Wir geben eine auf U definierte Funktion h an, die differenzierbar ist und deren Gradientenfeld gleich dem vorgegebenen Vektorfeld ist. Dazu sei ein Punkt  PU  fixiert. Für jeden Punkt  QU  gibt es einen stetig differenzierbaren Weg

γ:[a,b]U

mit γ(a)=P und γ(b)=Q. Wir setzen

h(Q):=γG.

Aufgrund der vorausgesetzten Wegunabhängigkeit des Integrals ist h(Q) wohldefiniert. Wir müssen zeigen, dass diese so definierte Funktion in jedem Punkt  QU  und in jede Richtung  v=(v1,,vn)n  differenzierbar ist und die Richtungsableitung mit G(Q),v übereinstimmt. Dazu betrachten wir

h(Q+tv)h(Q)=δG=0tG(Q+sv),vds=0ti=1nGi(Q+sv)vids,

wobei δ der verbindende lineare Weg von Q nach Q+tv auf [0,t] sei (und t hinreichend klein sei, damit Q+tvU ist). Für den Differentialquotienten ist

limt0h(Q+tv)h(Q)t=i=1nlimt01t0tGi(Q+sv)vids=i=1nGi(Q)vi=G(Q),v.

Somit existiert die Richtungsableitung von h in Richtung v und hängt stetig von Q ab. Diese Gleichung zeigt ferner

(Dh)Q(v)=(Dvh)(Q)=G(Q),v,
sodass G das Gradientenfeld zu h ist.