Benutzer:Teresa W

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Über mich[Bearbeiten]

Hallo zusammen! Ich bin 21 Jahre alt, komme aus Regensburg und studiere in Eichstätt im 4. Semester Lehramt Grundschule, mit dem Hauptfach Religon.


         
Seminar
Grundlagen der Grundschulpädagogik
         



Seminarinfo[Bearbeiten]

.. Präsenztreffen: Di 08.00 – 10.00, KGE-006
.. Didaktisches Grundprinzip: Lernen durch Lehren
.. Anforderungen: Aktive Mitarbeit, Anlegen eines E-Portfolios, Leitung von Unterrichtseinheiten
.. Seminarleitung: Michael Kratky

Teilnehmer[Bearbeiten]

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Inhalte des Seminars[Bearbeiten]

Heterogenität[Bearbeiten]

1. Definition [Bearbeiten]

Heterogenität


2. Zusammenfassung: Heterogenität als Dilemma für Bildungseinrichtungen (N. Wenning)[Bearbeiten]

Einleitung

  • didaktisches Problem mit geschichtlicher Tradition
  • in neuerer Zeit: institutionelles Problem, der Umgang mit sprachl.-kultureller Vielfalt führt zu Diskriminierung
  • durch Schulleistuingstest auf internationaler Ebene ist das Thema weiter ins Blickfeld gerückt


Inhalte des Textes

- Heterogenität = ein altes Phänomen, Die Kehrseite ist Homogenität, Heterogenität ist auch auf anderen Ebenen als Didaktik und  
  Schulorganisation vorhanden, die diese wierderum beeinflussen


1. Die "Entdeckung" der Heterogenität

  • verstärkte Wahrnehmung des Problems durch die alte Frage nach dem didaktischen Umgang (Petersen, Montessori, Volksschule mit Einheitsklassen im 19. Jhdt.), die Frage nach der besonderen Förderung bestimmter Gruppen (Migranten, Hochbegabte, ...)und durch internationale Erfahrungen
  • PISA, TIMMSS und IGLU gelten als Anlässe für die Wahrnehmung


2. Zum Begriff Heterogenität

- Synonyme: Differenz, Exklusion, Verschiedenheit, Ungleichheit, ... lösen verschiedene Diskussionen aus
- Heterogenität bedeutet im engeren Sinne: "verschiedene Geburt" (aus dem Griechischen)
                         im weiteren Sinne: ungleichartig, anders geartet, fremdstoffig (laut Duden)
- Heterogenität ist ein relativer Begriff, ein Zustand dessen Kriterium die Ungleichheit ist
- Heterogenität und Homogenität gehören zusammen, ihre Grundlage ist die Vergleichbarkeit
- Synonyme für Homogenität: Integration, Inklusion, Einheitlichkeit, Gleichheit, ...
- die Begriffe beinhalten zugeschriebene Eigenschaften, die nicht objektiv sind und hergestellt werden
- die Begriffe sind nur zeitlich begrenzt gültig, es handelt sich um Zustandsbeschreibungen, durch Veränderungen kann Heterogenität 
  bzw. Homogenität hergestellt werden, die Gleichheit bzw. Ungleichheit bezieht sich auf einen bestimmten Maßstab und kann (durch ihn) 
  hergestellt oder vergrößert werden
- Heterogenität ist also ein relativer Begriff, der zusammen mit dem Begriff der Homogenität durch Vergleichsoperationen hergestellt 
  wird und wandelbar ist


7. Bildungsinstitutionen - Heterogenität - Gesellschaft

Bildungseinrichtungen:
- Teil der Gesellschaft
- haben gesellschaftliche Funktion
Nationalstaatsidee:
- Staat als politische Organisation einer Nation
- auf dem Gebiet leben nur Mitglieder dieser Nation (gemeinsamt Kultur, Sprache, Geschichte,          ...)
Industriegesellschaft:
- Leistungsprinzip
- Chancengleichheit
Bildungseinrichtungen sind gesellschaftliche Apparate zur Verarbeitung von Heterogenität, 
aber gleichzeitig sollen sie in der modernen Gesellschaft durch Mündigkeit 
oder durch Entwicklung der individuellen Identität auch Heterogenität erzeugen.
Dadurch dass es in unserem Staat bürgerliche Gleichheit und in unserem Bildungswesen 
Chancengleichheit gibt, können verschiedene Sachverhalte, zb. ein Numerus clausus, durch 
verschiedene Abschlüsse und verschiedene Noten gerechtfertigt werden. 
Unser Bildungswesen hat also eine gesellschaftliche Funktion: die Selektion.
Wäre dies nicht mehr der Fall, so hätten andere gesellschaftliche Muster die Aufgabe
zu selektieren, was wahrscheinlich zu Ungerechtigkeit führen würde.

"Es ist eine Illusion, daß die Schulen einer Gesellschaft freier, demokratischer 
und menschlicher sein können als die gesellschaftlichen Lebenszusammenhänge, 
in die sie notwendig eingebettet sind." (Herrlitz u.a. 1993, S. 234)



3. Heterogenität als komplexe Anforderung an das Lehrerhandeln-Nach einem Artikel von Beate Wischer[Bearbeiten]

Einleitung:

Heterogenität in den Schulen wurde zum zentralen Thema in fachwissenschaftlichen und öffentlichen Debatten, wobei der Diskurs um diesen Begriff immer stärker reformpädagogisch orientiert ist. Nach Meinung der Erziehungswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler sind für einen produktiven und richtigen Umgang mit Heterogenität sehr vielfältige Veränderungen in der schulischen Arbeit notwendig. Dies bedeute vor allem neue anspruchsvolle Erwartungen an die Lehrkräfte.


1. Der Umgang mit Heterogenität – Anforderungen an das Lehrerhandeln:

1.1 Veränderte Einstellungen zur Heterogenität:
  • Problem: „Homogenisierungsdenken“ der Lehrkräfte; nach Graumann (2002, S.29) wird Heterogenität nicht als Potential, sondern als Belastung für den Unterricht gesehen
  • Unterschiedlichkeit soll bejaht werden als Bereicherung für das Zusammenlernen
  • Graumann (2002, S. 228): richtige Einstellung hat zentrale Bedeutung; dabei weniger Forderung nach bestimmten Unterrichtskonzeptionen und pädagogischen Handlungsweisen, sondern Denkweisen überprüfen und hinterfragen
  • Andersartigkeit soll im Sinne eines „egalitären Differenzbegriffs“ als gleichwertig anerkannt werden → respektvolle Begegnung des Einzelnen (nach Prengel 1993)
  • Voraussetzung: Grundsätzliche Revision der Denk- und Sichtweisen
  • Gerold Becker (2004): vorherrschende „geheime Leitbilder“ für den richtigen Unterricht müssen aufgegeben werden (Unterricht muss nicht nach perfektem Drehbuch ablaufen); Selbstverständnis des Lehrers: „erfahrener Dompteur“, der jeden Schüler unter Kontrolle hat; dabei falsche Einstellung: Schüler würden nur lernen, wenn sie geplanten Weg genau verfolgen


1.2 Veränderte Lernkultur: Individualisierung und Differenzierung:
  • Wenn jeder Schüler optimal gefördert werden soll, ist eine innere Differenzierung und Individualiserung notwendig → Ein Unterricht, der individuellen Entwicklungspotential optimal gerecht wird
  • Um dies zu erreichen ist eine "freiraumlassende Didaktik" notwendig: Diese zeichnet sich dadurch aus, dass jeder einzelne auf seiner individuellen Entwicklungsstufe zur optimalen Entfaltung seiner Fähigkeiten kommen kann
  • Dies ist möglich durch den Einsatz von Unterrichtsformen des offenen Unterrichts, wie z.B. Projektarbeit, Freiarbeit oder Wochenplanarbeit
  • Lehrer benötigt eine diagnostische Kompetenz um die individuelle Fähigkeit des Kindes einschätzen zu können
  • Lehrer benötigt ein breites Repertoire an Unterrichtsstrategien und muss diese auch gezielt, je nach den Fähigkeiten der Kinder, einsetzen können
  • Trotz der notwendigen Individualisierung und Differenzierung darf der gemeinsame Unterricht aber nicht vernachlässigt werden


3. Fazit: Hohe Anforderungen an eine heterogene Lehrerschaft:

  • Die Lehrkräfte bemühen sich offensichtlich zunehmend um schüleraktiven und abwechslungsreichen Unterricht
  • Die Realisierung von organisatorisch komplexeren Elementen ist nach wie vor selten
  • Erhebliche Diskrepanz zwischen den im schulpäd. Diskurs formulierten Ansprüchen und der konkreten Unterrichtspraxis:
    • In schulpädagogischer Literatur: normative Sichtweise, zugunsten der Ansprüche, zulasten der Praxis; andere Unterrichtspraxis wird eingefordert
    • Andere Sichtweise: auch interpretierbar zugunsten der Praxis, zulasten der Ansprüche → kritische Betrachtung der Ansprüche
1. mögliches Problem:
  • Die Appelle an die richtige Einstellung der Lehrkräfte zur angemessenen Bewältigung von Heterogenität beziehen sich nur auf das Wollen und weniger auf das Können → individualisierende Problembeschreibung; führt zu Abwehrhaltungen auf Seiten der Lehrkräfte; wird der tatsächlichen Komplexität von Einstellungen nicht gerecht
  • Einstellungen, subjektive Theorien und Handlungsroutinen sind nicht nur als Persönlichkeitsvariablen der einzelnen Lehrkraft, sondern auch als Ausdruck der Anforderungen zu sehen (nicht immer optimal, aber zunächst einmal funktional)
  • Einstellungen und Wissen der Lehrkräfte dürfen nicht ignoriert oder abgewertet, sondern müssen in Überlegungen einbezogen werden
2. mögliches Problem:
  • Oft werden konkrete Bedingungen und Ansprüche des unterrichtl. Handelns vorschnell ausgeblendet (Klassengröße, Vorgaben des Lehrplans, Lernziele, Vorbereitungsaufwand, fehlende Materialien etc.)
  • Schümer (1999, S. 42): Forderung nach „realistischen Wendung“ in Diskussion um Unterrichtsreformen; institutionelle Bedingungen des Lehrerhandelns soll stärker in Blickfeld rücken → so Überblick über das, was man von Lehrkräften verlangen kann
  • Statt immer wieder neue Beschreibungen des idealen Umganges mit Heterogenität sollten Anforderungen an Lehrkräfte stärker an deren Möglichkeiten und Kompetenzen zu orientieren → Strategie der kleinen Schritte
  • Auch Gruppe der Lehrkräfte ist heterogen, kann nicht alle Anforderungen in gleicher Weise erfüllen → notwendig: Anforderungen an Lehrerhandeln, bei denen Heterogenität akzeptiert und als Bereicherung gesehen wird


4. Staatsexamensaufgabe zum Thema Heterogenität[Bearbeiten]

Heterogenität kennzeichnet den Schul- und Unterrichtsalltag in der GS

1.Zeigen Sie das Erscheinungsbild von Heterogenität auf

2.Wägen Sie Chancen und Belastungen gegeneinander ab.

3. Nennen Sie Beispiele, wie konkret Heterogenität im Schul- und Unterrichtsalltag aussehen kann.


1.Definition von Heterogenität (einzelne Aspekte)

  • Individualität
  • Differenziertheit
  • unterschiedliche Voraussetzungen/Fähigkeiten/Kompetenzen
  • Zusammenspiel von Heterogenität & Homogenität


1.1 Erscheinungsbild von Heterogenität

1.1.1 Schulalltag

  • Heterogenität von Lehrern
  • Heterogenität von Schülern


1.1.2 Unterrichtsalltag

  • unterschiedliches Potential von Schülern & Lehrern
  • soziale & familiäre Hintergründe
  • äußere Bedingungen


1.2 Chancen und Belastungen von Heterogenität

1.2.1 Chancen von Heterogenität

  • Vielfältigkeit des Unterrichts
  • Schüler lernen Umgang mit Heterogenität


1.2.2 Belastungen von Heterogenität

  • hohe Komplexität des Unterrichts
  • Leistungsdifferenzen
  • Problem bei der Notengebung
  • hohe Ansprüche an die Lehrer


1.3 Beispiele von Heterogenität

1.3.1 Beispiele von Heterogenität im Schulalltag

  • jahrgangsübergreifende Klassen
  • Feste


1.3.2 Beispiele von Heterogenität im Unterrichtsalltag

  • offener Unterricht
  • LdL
  • Integration von Mitschülern


Konstruktivismus[Bearbeiten]

1. Definition [Bearbeiten]

[1]

[2]


2. Versuche der näheren Bestimmung des Begriffs Konstruktivismus (durch Texte)'[Bearbeiten]

  • Selbstorganisation (LdL)
  • Strategien selbst strukturiert
  • kollektive Konstruktion von Wissen
  • sozio-kulturelle Interaktion
  • De- und Rekonstruktion
  • Begriffe von Reich (genauer siehe 4.)
  • Gehirn als geschlossenes System
  • sozial, situiert, kreativ, individuell, emotional > Lernen


4. Einführung (nach Prof. Dr. Kersten Reich)[Bearbeiten]

Interaktionistischer Konstruktivismus:

- neuer konstruktivistischer Ansatz
- Bedeutung der kulturellen und lebensweltlichen Interaktionen bei der Re/De/Konstruktion von 
  Wirklichkeit wird stärker beachtet und analysiert
- setzt sich mit anderen Ansätzen in der Geistes- und Kulturgeschichte auseinander
-> Konstruktivismus wird als Ausdruck einer Kulturentwicklung und kultureller Praktiken verstanden
Es gibt neue Grundbegriffe, die in Reichs Buch "Die Ordnung der Blicke" ausführlich erklärt werden.
Hier sind bereits ein paar neue Grundbegriffe angeführt:
1. Selbstbeobachter
- unsere Wahrnehmungen, Wünsche, Einstellungen, ... werden von uns subjektiv überbewertet und
  verallgemeinert, wenn sie in Beziehung zu Anderen gesehen werden
- unsere Beziehung zu Sachen und Menschen ändern sich laufend
- auch wenn ich als Selbstbeobachter versuche, mich so wenig wie möglich zu verändern, kann ich die 
  anderen Menschen nur bedingt beeinflussen
-> die Menschen ändern sich sehr schnell und bis ich es bemerkt habe, haben sie mich schon verändert

2. Fremdbeobachter
- als Fremdbeobachter sehen wir uns als Selbstbeobachter kritisch
- der Fremdbeobachter ist der verrückteste Teil unserer Beobachtungen
- diese Beobachtungen kommen z.B. durch Spiegelungserfahrungen zustande
-> prinzipielle Dialogizität menschlicher Handlungen 
-> ermöglicht Transzendenz einer ansonsten isolierten Subjektivität
-> beobachtende Blicke gehören zum aufwachsen des Kindes
-> wir werden immer zu einem Perspektivenwechsel aufgefordert
3. Das Imaginäre
- es verhindert, dass wir andere Menschen so sehen können, wie sie wirklich sind
- aber es ermöglicht, ihnen mit Begehren, Wünschen und Motiven zu begegnen
- hierbei ist jede moralische Einstellung zu vermissen
- in Beziehungen aber: hängen wir an Imaginationen, mittels derer wir uns verknüpfen 
- Imaginationen bestimmen oft Bevorzugungen, Auslassungen, Sympathien und Antipathien
- Imaginationen stimmen häufig nicht mit der realen Welt überein
4. Das Symbolische
- dient der Begrenzung des Imaginären
- keine Kultur kommt ohne das Symbolische aus (Ästhetik, Kunst, Religion)
- es behindert oft das Imaginäre, setzt ihm aber auch Ziele und gibt ihm Objekte der Lust und des Begehrens
- es dient der Darstellung des Imaginären, macht die imaginären Reize fassbar, begreifbar, kommunizierbar
- auf ihm basieren Aussagen über Schönheit, angenehme Gefühle, positive Erlebnisse usw.
- gleichzeigig aber dadurch Erstarrung des Imaginären, da Grenzen des Vorstellens eingeengt werden
5. Das Reale
- markiert die grundsätzliche Relativität der imaginären und symbolischen Festlegungen
- setzt eine Grenze zu den imaginären Wünschen und Vorstellungen, sowie zu den symbolischen Ordnungen
- hängt vom Selbst und/oder Fremdbeobachter ab,was als Reales erscheint
- Reales wird meist symbolisch und imaginär bearbeitet, um uns zu beruhigen
- Das Reale erscheint immer dann, wenn unsere Ordnungen, Erklärungen, Verständnisse nicht aufgehen
6. Rekonstruktion
- rekonstruktiv werden immer wieder neue Sichtweisen und Beschreibungen unserer Biographien erzeugt
- Erlebnisse, die unser Verhalten geprägt haben, gewinnen erst aus den Spiegelungen des familiären und weiteren Kontextes an Bedeutung
- unsere Subjektivität ist rekonstruktiv unabgeschlossen, da eine vollständige Rekonstruktion unseres Lebens unmöglich ist
7. Neukonstruktionen
- wir rekonstruieren uns immer wieder neu aus dem Hier und Jetzt der gegenwärtigen Beziehungswirklichkeit
- dies ist zum einen eine Stärke: wenn wir uns selbst neu bestimmen können durch Veränderung von erworbenen Mustern
- es kann auch eine Schwäche darstellen: die Herausforderung des Prozesses; wir sind umso mehr überfordert, je weniger wir durch Rituale und sozial verbindliche Handlungsnormen in unseren Urteilen und Handlungen geleitet sind; das Konstruktive zu leben wird zur Anstrengung eines ständigen Wandels
8. Dekonstruktion
- jede Konstruktion trägt ihre Ausschließung, Einseitigkeit in sich
- unser konstruktives Handeln erfordert kritische Dekonstruktion
- ohne dies würde es zu Naivität führen
- jedes Herstellen bedeutet Auslassung, daher bedarf es der Beobachtung des Auslassens als Dekonstruktion der eigenen Mächtigkeit
- Je besser der konstruktivistische Wissenschaftler subjektiv gearbeitet hat (konstruiert), um so kritischer muss er sein Werk als zu große Abgeschlossenheit (Subjektivität) betrachten
Rekonstruktion: Entdecken der Welt 
Konstruktion: Erfinden der Welt 
Dekonstruktion: Kritisieren der Welt

Offener Unterricht[Bearbeiten]

1. Definition [Bearbeiten]

[3]

[4]


2. Kennzeichen [Bearbeiten]

3. Formen des Offenen Unterrichts [Bearbeiten]

4. Prinzipien des Offenen Unterrichts [Bearbeiten]

5. Begründung[Bearbeiten]

Soziales Lernen[Bearbeiten]

Leistung[Bearbeiten]

Kindorientierung[Bearbeiten]

Grundlegende Bildung[Bearbeiten]

1. Grundlegung von Bildung nach Drews/Schneider [Bearbeiten]

  • Bildung, ein umstrittener Begriff (über 600 verschiedene Definitionen)
  • in anderen Ländern ist der Begriff Bildung kaum oder gar nicht gängig
  • Bildungsbegriff hat in Deutschland eine lange Tradition
  • seinen Höhepunkt erreicht der Begriff in und mit dem Arbeiten Willhelm von Humboldt
  • Nach Humboldts Auffassung zeichnete sich ein gebildeter Mensch dadurch aus, dass er so viel Welt als möglich zu ergreifen und so eng als möglich mit sich zu verbinden suchte
  • Entwicklung der bildungstheoretischen Didaktik, die den Bildungsbegriff in das Zentrum ihrer Überlegungen zur Planung und Organisation des Unterrichts stellt
  • --> Prominentester Vertreter Wolfgang Klafki


Aspekte die der Begriff Bildung beinhaltet

  • Bildung hat etwas mit dem Anspruch des Individuums an sich selbst und in der Gesellschaft zu tun
  • Bildung bedeutet freie Verfügbarkeit über Wissen und Ergebnissabsichten
  • Bildung hält sich nicht an ein Fach ("Sprengen von Fachgrenzen")
  • Bildung ist Prozesshaft und ist nie völlig abgeschlossen
  • Bildung bedeutet Selbstreflexion (sich-selbst-klarwerden)
  • Bildung als soziale Bildung (soziale Sensibilität und soziale Verantwortung)
  • Bildung kann über sehr unterschiedliche Zugänge erlangt werden
  • Kinder und Jungendliche haben ein Recht auf Bildung --> Schule und Unterricht kommt eine Verantwortung zu
  • "Bildung hat mit Tun zu tun" -->Zu Bildung zu gelangen ist ohne Lernen und Spielen, ohne Arbeiten und Genießen, ohne Werken und Gestalten u.v.m. nicht möglich


Bildung nach Klafki: Zusammengefasst begreift er Bildung

  • als Fähigkeit zur Selbstbestimmung
  • als Mitbestimmungsfähigkeit
  • als Solidaritätsfähigkeit
  • --> Bildung hat nicht nur etwas mit Fachwissen zu tun


2. Grundlegende Bildung in der Grundschule [Bearbeiten]

1. Gemeinsame Bildung für alle

  • Mit dem Grundschulgesetz 1920 der WR wurden 2 Ziele verfolgt
      * Soziale Integration der Kinder aus den unterschiedlichsten Schichten des Volks
      * Gemeinsame Grundbildung für alle (auf dem gleichen Niveau)
  • 1960 Diskussion über dieses Modell

Literatur[Bearbeiten]

Heterogenität[Bearbeiten]

  • Wennig, Norbert (2007) "Heterogenität als Dilemma für Bildungseinrichtungen" in: Boller, Sebastian; Rosowski, Elke und Thea Stroot. (2007) Heterogenität in Schule und Unterricht. Handlungsansätze zum pädagogischen Umgang mit Vielfalt. Beltz.
  • Wischer, Beate (2007) "Heterogenität als komplexe Anforderung an das Leherhandeln" in: ders.
  • Stroot, Thea (2007) "Vom Diversitäts-Management zu >>Learning Diversity<<" in: ders.
  • Ratzki, Anne (2007) "Chancen der Vielfalt" in: ders.
  • Becker, Gerold; Lenzen, Klaus-Dieter; Stäudel, Lutz; Tillmann, Klaus-Jürgen; Werning, Rolf; Winter, Felix (Hrsg.) (2004) Heterogenität. Unterschiede nutzen´- Gemeinsamkeiten stärken. Friedrich Jahresheft XXII.


Links[Bearbeiten]