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Jubiläumsausstellung "300 Jahre Maria Theresia: Strategin - Mutter - Reformerin"

Jean-Étienne Liotard - Maria Theresia van Oostenrijk 2

Die Sonderausstellung anlässlich des 300. Geburtstages von Maria Theresia von Österreich (* 13. Mai 1717 in Wien; † 29. November 1780 ebenda) fand vom 15. März bis 29. November 2017 an vier Standorten in Wien und Niederösterreich statt. Es handelt sich um eine Kooperation der Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB) und dem KHM-Museumsverband/Kaiserliche Wagenburg Wien.[1] Die umfangreiche Ausstellung beleuchtet die Licht- und Schattenseiten der Regentin.[2]

Schloss Hof - "Bündnisse und Feindschaften"[Bearbeiten]

Schloss Hof in Niederösterreich

Auf Schloss Hof im niederösterreichischen Marchfeld widmet sich die Ausstellung dem Thema „Bündnisse und Feindschaften“. Ein Originalschauplatz, den Köngin Maria Theresia nach dem Tod ihres Mannes- Kaiser Franz I. Stephan- kunstvoll im Stil des Klassizismus um- und ausbauen und sich dort ein Witwenappartement einrichteten. Auch die berühmte Hochzeit ihrer Lieblingstochter Maria Christina mit Herzog Albert von Sachsen-Teschen fand dort statt. In diesem Ausstelungsteil wird das ambivalente Bild von Maria Theresia als Politikerin gezeigt, da nicht nur Reformen und Modernisierung, sondern auch Krieg, Leid und Intoleranz ihre Regierungszeit prägten.[3] Kurator dieser Ausstellung war Karl Vocelka.[4] Die Ausstellung befasst sich mit drei Themen:

Maria-Theresien-Denkmal in Wien

Die Pragmatische Sanktion – Die Regelung der weiblichen Erbfolge und Unteilbarkeit der habsburgerischen Gebiete[Bearbeiten]

Der Vater Maria Theresias, Kaiser Karl VI., blieb ohne männliche Nachkommen. In den Pragmatischen Sanktionen bestimmte er, dass sämtliche Besitztümer unteilbar und untrennbar waren. Des Weiteren beinhaltet dieses Dokument die neue Erbfolgeregelung, welche auch einer Tochter Kaiser Karl VI. die Thronfolge zuspricht.[5] Gezeigt werden hier viele Portraits, Publizierungen und persönliche Notizen der Habsburger.[6]

Kriege und Schlachten in der Regierungszeit Maria Theresias[Bearbeiten]

Mit dem Tod ihres Vaters 1740 bestieg Maria Theresia schließlich den österreichischen Thron. In diesem Ausstellungsabschnitt wird der österreichische Erbfolgekrieg Maria Theresias mit den Bayern, Sachsen, Preußen und Frankreich thematisiert. Diese Kriege prägten die ersten Jahre ihrer Regentschaft und fanden mit dem Frieden von Aachen 1748 ein Ende.[7] [8] [9] Behandelt werden auch die zahlreichen Heeresreformen, die Maria Theresia während ihrer Regentschaft durchführte. Beispielsweise wurde Soldaten die Möglichkeit eingeräumt zu heiraten und Familien zu gründen. Dies stärkte das Heer, was der Herrscherin zugute kam, da sie fast über die Hälfte ihrer Regierungszeit Krieg führte. [10] Der Schrecken des Krieges für die Soldaten wird durch Ausstellungsstücke wie einer Amputationssäge verdeutlicht. [11] Ergänzend sind Bildnisse und Kupferstiche von verschiedenen Kriegsschauplätzen sowie Krönungszeremonien, Schriften über den Protest gegen den Regierungsantritt Maria Theresias sowie Kriegsmedaillen zu sehen. [12]

Der Siebenjährige Krieg – Maria Theresias Feinde und Verbündete[Bearbeiten]

Die österreichische Erzherzogin und Königin von Böhmen und Ungarn konnte den Verlust Schlesiens durch den Erbfolgekrieg nicht verschmerzen. So verbündete sie sich unter anderem mit dem einstigen Feind Frankreich um im Siebenjährigen Krieg gegen das Bündnis der Preußen mit den Briten Schlesien zurückzugewinnen und die Macht der Preußen einzudämmen. Der Krieg nahm jedoch das Ausmaß eines Weltkrieges an, da Frankreich und Großbritannien in Übersee um die Vorherrschaft von Amerika und Indien stritten. Während des Krieges gründete die Regentin auch den bekannten Maria-Theresien-Orden, der eines der Ausstellungsstücke ist.[13] Schließlich erwarb Maria Theresia Galizien-Lodomerien, die Bukowina, Schlesien aber konnte nicht wiedergewonnen werden. Die österreichische Ratifikationsurkunde des Friedens von Teschen 1779 ist ein Highlight der Schau. Mit diesem Vertrag kam das Innviertel an Österreich.[14] [15] Gezeigt werden zahlreiche Büsten von wichtigen Feldherren und Beratern Maria Theresias. Diese Repräsentanten sind auch zu Pferd rund um das Maria-Theresien-Denkmal in Wien zu sehen. [16]

Schloss Niederweiden - "Modernisierung und Reformen"[Bearbeiten]

Theresianische Militaerakademie

Der Fokus dieses Teiles der Sonderausstellung liegt auf den von Maria Theresia eingeführten Reformen. Die Ausstellung beginnt mit der sozialen Ungleichheit und dem ständischen System. So wird erlebbar, welche tiefgreifenden Auswirkungen die Reformen Maria Theresias hatten. Der Ausstellungsort -Schloss Niederweiden- diente der Erzherzogin von Österreich als Jagdschloss. [17] [18] Kurator dieser Schau war Karl Vocelka.[19]

Die Schau erklärt zuerst den Kontrast der Gesellschaft zur Zeit Maria Theresias. Die extreme Armut einerseits, die Verschwendung und der Prunk des höfischen Lebens anderseits. Zudem war der Großteil der Bevölkerung in Leibeigenschaft, der Rest dem ständischen System unterworfen. Obwohl Maria Theresia eine klare Modernisierung des Staates vollzog, stand sie der Aufklärung teils kritisch gegenüber.[20] Beispielsweise war die Toleranz gegenüber anderen Konfessionen, welche eine zentrale Forderungen der Aufklärung war, keineswegs im Stil der katholischen Politik von Maria Theresia. Hier setzt sich die Ausstellung sehr kritisch mit dem Befehl der Zwangsumsiedlung von tausender Protestanten (z.B. nach Siebenbürgen) und der Zwangsadoption deren Kinder durch katholische Familien auseinander. Auch ihre besonders abwertende Haltung Juden gegenüber wird detailreich thematisiert.[21] Dem Kampf der Aufklärer gegen die Folter gab die österreichische Herrscherin erst spät (1773) und unter starkem Drängen ihres Sohnes und Mitregenten Joseph II. nach. [22] Eine weitere wichtige Reform die sich die Ausstellung widmet, ist die Einführung der Schulpflicht. Das Hauptaugenmerk dieser Reformen galt dabei der Verstaatlichung und Säkularisierung des Schulwesens.[23] Mit der Aufhebung des Jesuitenordens (1773) fiel der Großteil der Universitäten in staatliche Hände. Maria Theresia gründete zudem die erste Wiener Medizinische Schule [24] und die Theresianische Ritterakademie, in der Experten für Verwaltung ausgebildet wurden. Die Sprachknabenschule sollte zukünftige Diplomaten und Dolmetscher für den Kontakt mit dem Osmanischen Reich schaffen. Dies begründet heute den guten Ruf der Orientalistik in Österreich. Auch die Theresianische Militärakademie wurde von ihr initiiert. [25] Weiters wurden wichtige Reformen wie die Rechtsreform, Steuerreform, Münzreform, Papiergeldreform, sowie die Einführung von Hausnummern und die Volkszählung behandelt. Gezeigt werden hier der Maria-Theresien-Taler, verschiedene Schriftstücke, Hausbeschreibungen, Hofdekrete, Schulutensilien der damaligen Zeit, Portraits einflussreicher Ratgeber Maria Theresias, medizinische Utensilien des 18. Jahrhunderts, die Bekanntmachung der Gründung der Theresianischen Militärakademie 1751, Plakate und zahlreiche persönliche Schreiben Maria Theresias. [26]

Hofmobiliendepot, Möbel Museum Wien - "Familie und Vermächtnis"[Bearbeiten]

Maria Theresia und Franz I. Stephan mit elf Kindern, Martin van Meytens 1764/1765
Maria Theresia und das Bettlerkind

Dieser Teil der Jubiläumsausstellung widmet sich der Familiengeschichte und Heiratspolitik Maria Theresias. Daneben wird auch die sogenannte "Bildpolitik" Maria Thersias erläutert. Es handelt sich um unterschiedliche Bilddarstellungen der Regentin zur Unterstützung der politischen Propaganda. Es werden auch Karikaturen der Regentin in möglichst unvorteilhaften Positionen bzw. nackt gezeigt, die die Auseinandersetzung mit den vermeintlichen und realen schwächen der Herrscherin aufzeigen. [27] [28] Zudem hat Maria Theresia maßgeblich zur Entstehung des Hofmobiliendepots beigetragen. 1747 setzt sie erstmals einen Hofmobilieninspektor ein, der mit der Inventarisierung, Pflege und Instandhaltung des hofärarischen Mobiliars beauftragt wurde. [29] Kuratoren dieser Sonderausstellung waren Elfriede Iby und Werner Telesko.[30]

Zu Beginn der Schau sind Kunstschätze der maria-theresianischen Epoche ausgestellt. Dazu zählen das Goldene Teeservice und Mundzeug der Regentin oder der Blumenstrauß aus Edelsteinen, ein Geschenk ihres Gatten Kaiser Franz I. Stephan.[31] Im weiteren Verlauf wird detailliert über Maria Theresias Kindheit, ihre Eltern und Geschwister Auskunft gegeben. Besondere Betonung findet hier die Gräfin Maria Karolina Fuchs, welche Maria Theresias Erziehung als sogenannte "Aja" übernahm. Durch die innige Beziehung zu Maria Theresia wurde sie als einzige Nicht-Habsburgerin in der Kapuzinergruft beigesetzt.[32] Es folgen Erzählungen über die Schwiegerfamilie, ihrer Liebesheirat mit Franz Stephan und ihren 16 Kindern, von denen zehn das Erwachsenenalter erreichten. Die Kinder von Maria Theresia erlebten unterschiedliche Schicksale, die in der Ausstellung beleuchtet werden. Untermalt werden die Erzählungen mit unzähligen Originalgemälden und Portraits der Protagonisten. [33] [34] Ein weiterer Themenschwerpunkt stellt die von Maria Theresia betriebene Heiratspolitik dar. Sie zielte darauf ab politische Allianzen zu festigen und das Haus Habsburg-Lothringen zu sichern. Auch das Schicksal der unverheirateten Kinder wird näher beleuchtet.[35] Thematisiert werden Maria Theresias Krönungen als Königin von Böhmen und die feierliche Krönung in Pressburg 1741 zum ungarischen "König". Auch die Krönung ihres Gemahls Franz Stephan zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation wird erzählt. Ihre Krönung zur Kaiserin lehnte sie jedoch ab. Trotzdem wird sie bis heute als Kaiserin von Österreich bezeichnet.[36] Untermalt wird dieser Abschnitt der Ausstellung mit Gemälden der Kaiserin, welche sie und ihren Mann bei Krönungen zeigen und zahlreichen offiziellen Schreiben. Ein schwerer Schicksalsschlag ereilte die Königin 1765 mit dem Tod ihres geliebten Gemahls Kaiser Franz I. Stephan. Sie trug bis zu ihrem Tod nur noch schwarze Witwentracht und zog sich aus dem offiziellen Leben immer mehr zurück. Außerdem schlief die Regentin nach dem Tod ihres Mannes nicht mehr in dem gemeinsamen Schlafzimmer im Schloss Schönbrunn. Besonders rührend sind die ausgestellten Briefe der Kaiserin, worin sie ihre Liebe und Trauer um ihren Ehemann zum Ausdruck bringt. Auch der von ihr beauftragte Umbau des einstigen Jagdschlosses Schönbrunn zum Residenzschloss wird behandelt. Zu Ende der Ausstellung geht es um die Gedenkkultur an Maria Theresia. Von Denkmälern, bis Theaterstücken und Filmen über Maria Theresia werden zahlreiche Ausstellungsstücke gezeigt. Aufgeklärt werden auch verschiedene Mythen rund um die Königin von Österreich. Etwa über den Kupferstich der Maria Theresia zeigt, wie sie in den Gärten von Schloss Schönbrunn das Kind einer Bettlerin gestillt haben soll.[37]

Kaiserliche Wagenburg Wien - "Frauenpower und Lebensfreude"[Bearbeiten]

Schlittenfahrt des Hofes anlässlich der Hochzeit Joseph II., Franz Michael Augustin von Purgau 1766

In der Kaiserlichen Wagenburg Wien betitelt sich die Ausstellung "Frauenpower und Lebensfreude". Diese Schau in der Kaiserlichen Wagenburg wurde bis zum 21. Jänner 2018 verlängert.[38] Kuratorin ist Monica Kurzel-Runtscheiner. Nicht Politik und Kriege werden hier thematisiert, sondern Maria Theresias Lebensfreude, ihre Feste und ihre Selbstdarstellung im Spannungsfeld zwischen weiblicher Identität und „männlicher“ Herrschermacht. Mit der Thronbesteigung überschritt sie die Grenzen, die die Gesellschaft ihrer Zeit Frauen auferlegte, ohne sie prinzipiell in Frage zu stellen. [39] [40]

Maria Theresia war bekannt dafür, dass sie gerne und ausgelassen feierte, spielte, tanzte und Lustfahrten unternahm. Zu ihren Vergnügungen gehörte außerdem das Reiten. Erstmals öffentlich gezeigt wird etwa das barocke Reitzeug der Monarchin und ihres Ehemannes. Die enge Verknüpfung von Vergnügen und Politik zeigt das Gemälde " Das Damenkarussell" (1764, Martin van Meytens d.J. und Werksatt), welches nach der Rückeroberung Böhmens in der Hofreitschule veranstaltet wurde. Besonders daran: Die Protagonisten waren keine Männer, sondern sie selbst und ihre Hofdamen. Auch die großen Schlittenfahrten, mit denen sich die Hofgesellschaft im Winter vergnügte werden in Form von Gemälden repräsentiert und die Rennschlitten des Wiener Hofes gezeigt. Besonderes Highlight der Schau stellen die neu restaurierten Prunkkutschen der kaiserlichen Familie dar. Thematisiert werden auch die von Maria Theresia gegründeten Orden: Da sie als Frau dem habsburgerischen Ordern des Goldenen Vlies nicht beitreten konnte, gründete sie 1764 den Königlichen Ungarischen Orden des Heiligen Stephan. Dieser blieb ebenfalls Männern vorbehalten, die Leitung übernahm aber Maria Theresia persönlich. Verschiedene Ornate des Ritterordens des Goldenen Vlies und des St. Stephans Ordens sind ausgestellt. [41] [42]

Weiter Veranstaltungen[Bearbeiten]

Die Jubiläumsausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet, wie etwa Kuratoren-, Kinder- und Familienführungen, Schülerangebote, Vorträge von Spezialisten und Buchautoren. Zudem gab es einige Spezialprogramme, wie etwa Jubiläumskonzerte auf Schloss Hof[43], das Kammerstück „Maria Theresias glückliche Familie ?!? Eine Abrechnung im Himmel“ im Hofmobiliendepot [44] oder Spezialführungen von Schauspielern, die sich als Zeitgenossen Maria Theresias eindrucksvoll in Kostümen darstellen.[45]

Das Porzellanmuseum Wien veranstaltete anlässlich des 300. Geburtstages Maria Theresias die Sonderschau "Porzellan und Privatheit zur Zeit Maria Theresias". Zu sehen waren Genreszenen, Objekte und Geschirr des Rokoko, die den Tagesablauf hinter den Kulissen des offiziellen höfischen Lebens darstellen.[46] Auch die drei von ihr gegründeten Bildungsinstitutionen, die Diplomatische Akademie Wien (ehemals Orientalische Akademie), die Theresianische Militärakademie Wien und die Stiftung Theresianische Akademie Wien (ehemals Ritterakademie) nahmen das Jubiläumsjahr der Regentin zur Anlass und veranstalteten am 11. Mai 2017 ein Multimedia-Event. Am Denkmal am Maria Theresien Platz in Wien verwandelten sie die dort dargestellten historischen Persönlichkeiten zum Leben.[47] Die Österreichische Nationalbibliothek zeigte im Prunksaal die Schau "Maria Teresia. Habsburgs mächtigste Frau".[48] [49]

"300 Jahre Maria Theresia" - eine kommunikationswissenschaftliche Analyse[Bearbeiten]

Für die Geschichte Österreichs ist Maria Theresia eine der bedeutensten Persönlichkeiten des Landes. Die zahlreichen Reformen der Regentin und ihres späteren Mitregenten und Sohnes, Joseph II., waren in halb Europa präsent. Viele dieser Reformen, wie die Schulpflicht, bestehen bis heute in teils veränderter Form weiter. Das Besondere an der Jubiläumsausstellung ist die kritische Auseinandersetzung mit der Person Maria Theresia. Vor allem in der Ausstellung des Hofmobiliendepots „Familien und Vermächtnis“ werden die „Schattenseiten“ der Regentin aufgezeigt. Gemeint sind dabei nicht nur die Schicksalsschläge der Kaiserin, sondern auch ihre konservative Haltung gegenüber der Aufklärung oder ihre konsequent betriebenen Heiratspolitik ihrer Kinder und das Bemuttern der erwachsenen Kinder noch fern der Heimat. Die Ausstellung befasst sich in einigen Abschnitten mit der öffentlichen Kommunikation Maria Theresias mit dem Volk. Ihre „Bildpolitik“ stellt schon im 17. Jahrhundert eine frühe Art von Öffentlichkeitsarbeit als Regentin dar. Auch wenn es damals noch keine Massenmedien gab, wurde politische Propaganda im Form von teils überhöhten Gemälden betrieben, welche Maria Theresia bei festlichen Einzügen oder höfischen Festlichkeiten (Karusell) zeigten. Ergänzt wurden diese „Publikationen“ durch Bilder mit Huldigungen der "Kaiserin" zu Ehren ihres Namenstages.[50] Karikaturen, die in der Ausstellung gezeigt werden, setzen sich auch mit den Schattenseiten des öffentlichen Lebens der Regentin auseinander. [51] Zu erkennen ist, dass die Kuratoren bei der Erarbeitung des Ausstellungskonzeptes neue Facette des Lebens Maria Theresias vorstellen wollten. Eine große Rolle spielte dabei die öffentliche Kommunikation der Regentin. Dies bringt der historischen Kommunikationswissenschaft bzw. den Studierenden, die diese Ausstellungen besuchten, neue Erkenntnisse von früherer öffentlicher Kommunikation.

Literatur[Bearbeiten]

  • Elfriede Iby/ Martin Mutschlechner/ Werner Tleseko/ Karl Volceka: Maria Theresia 1717-1780 Strategin Mutter Reformerin. Amalthea Signum Verlag, Wien 2017, ISBN 978-3-99050-075-0

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Iby, Elfriede/ Mutschlechner, Martin/ Tleseko, Werner/ Volceka, Karl: Maria Theresia 1717-1780 Strategin Mutter Reformerin. Amalthea Signum Verlag, Wien 2017, ISBN 978-3-99050-075-0, S. 350.
  2. Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.: 300 Jahre Maria Theresia - Ausstellungsbeginn am 15. März 2017. [1] APA OTS vom 13. März 2017, abgerufen 20. November 2017.
  3. Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB). [2] Wien 2016, abgerufen 20.11.2017.
  4. Vocelka, Karl: Bündnisse und Feindschaften. In: Maria Theresia 1717-1780: Strategien, Mutter, Reformerin. Wien, Amalthea Verlag, 2017. S.213.
  5. Vocelka, Karl: Vorgeschichte - Eltern - Pragmatische Sanktion, Bündnisse und Feindschaften. In: Maria Theresia 1717-1780: Strategien, Mutter, Reformerin. Wien, Amalthea Verlag, 2017. S.214.
  6. Vocelka, Karl: Bündnisse und Feindschaften. In: Maria Theresia 1717-1780: Strategien, Mutter, Reformerin. Wien, Amalthea Verlag, 2017. S.214-217.
  7. Vocelka, Karl: Maria Thersias Jugend bis zum Tod des Vaters - Geburt - Erziehung - Heirat - Erbhuldigung, Bündnisse und Feindschaften. In: Maria Theresia 1717-1780: Strategien, Mutter, Reformerin. Wien, Amalthea Verlag, 2017. S. 214.
  8. Vocelka, Karl: Der Österreichische Erbfolgekrieg, Bündnisse und Feindschaften. In: Maria Theresia 1717-1780: Strategien, Mutter, Reformerin. Wien, Amalthea Verlag, 2017. S.217.
  9. Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB). [3] Wien 2016, abgerufen 20.11.2017.
  10. Vocelka, Karl: Die Armee Maria Theresias, Bündnisse und Feindschaften. In: Maria Theresia 1717-1780: Strategien, Mutter, Reformerin. Wien, Amalthea Verlag, 2017. S.219.
  11. Vocelka, Karl: Die Schrecken des Krieges, Bündnisse und Feindschaften. In: Maria Theresia 1717-1780: Strategien, Mutter, Reformerin. Wien, Amalthea Verlag, 2017. S.219f.
  12. Vocelka, Karl: Bündnisse und Feindschaften. In: Maria Theresia 1717-1780: Strategien, Mutter, Reformerin. Wien, Amalthea Verlag, 2017. S.214-223.
  13. Karl Vocelka: Der Siebenjährige Krieg, Bündnisse und Feindschaften. In: Maria Theresia 1717-1780: Strategien, Mutter, Reformerin. Wien, Amalthea Verlag, 2017. S.224.
  14. Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB). Schloss Hof Wien 2016, abgerufen 20.11.2017.
  15. Karl Vocelka: Die Polnische Teilung und Erwerbung der Bukowina, Bündnisse und Feindschaften. In: Maria Theresia 1717-1780: Strategien, Mutter, Reformerin. Wien, Amalthea Verlag, 2017. S.232.
  16. Karl Vocelka: Die Feldherren, Bündnisse und Feindschaften. In: Maria Theresia 1717-1780: Strategien, Mutter, Reformerin. Wien, Amalthea Verlag, 2017. S.229.
  17. Achleitner, Josef: Regentin, Mutter, Volksidol. Oberösterreichische Nachrichten, Wien am 12. Februar 2017, abgerufen am 21.11.2017. [4]
  18. Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. Wien 2016, abgerufen 21.11.2017. [5]
  19. Vocelka, Karl: Modernisierung und Reformen. In: Maria Theresia 1717-1780: Strategien, Mutter, Reformerin. Wien, Amalthea Verlag, 2017. S.237.
  20. Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. Wien 2016, abgerufen 21.11.2017. [6]
  21. Vocelka, Karl: Mangelnde religiöse Toleranz. Modernisierung und Reformen. In: Maria Theresia 1717-1780: Strategien, Mutter, Reformerin. Wien, Amalthea Verlag, 2017. S.241.
  22. Vocelka, Karl: Der Kampf der Aufklärer gegen die Folter. Modernisierung und Reformen. In: Maria Theresia 1717-1780: Strategien, Mutter, Reformerin. Wien, Amalthea Verlag, 2017. S. 241.
  23. Vocelka, Karl: Die Einführung der Unterrichtspflicht. Modernisierung und Reformen. In: Maria Theresia 1717-1780: Strategien, Mutter, Reformerin. Wien, Amalthea Verlag, 2017. S.245.
  24. Vocelka, Karl:die Reform der höheren Bildung. Modernisierung und Reformen. In: Maria Theresia 1717-1780: Strategien, Mutter, Reformerin. Wien, Amalthea Verlag, 2017. S.247.
  25. Vocelka, Karl: Die Ritter-, Sprach- und Militärakademie. Modernisierung und Reformen. In: Maria Theresia 1717-1780: Strategien, Mutter, Reformerin. Wien, Amalthea Verlag, 2017. S.250.
  26. Vocelka, Karl: Modernisierung und Reformen. In: Maria Theresia 1717-1780: Strategien, Mutter, Reformerin. Wien, Amalthea Verlag, 2017. S.242 - 254.
  27. Iby, Elfride: Das Zerrbild einer Regentin - Maria Theresia in der Karikatur. Familie und Vermächtnis. In: Maria Theresia 1717-1780 Strategin Mutter Reformerin. Amalthea Signum Verlag, Wien 2017. S. 292.
  28. Teleseko, Werner: Ein "Lebensroman". Das Leben Maria Theresias in Bildern. Familie und Vermächtnis. In: Maria Theresia 1717-1780 Strategin Mutter Reformerin. Amalthea Signum Verlag, Wien 2017, S.286.
  29. Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB). Hofmobiliendepot, Möbel Museum Wien, Familie und Vermächtnis.[7] Wien 2016, abgerufen am 23.11.2017.
  30. Iby, Elfriede/Teleseko, Werner: Familie und Vermächtnis. In: Maria Theresia 1717-1780 Strategin Mutter Reformerin. Amalthea Signum Verlag, Wien 2017, S.257.
  31. Teleseko, Werner: Kunstschätze der maria-theresaianischen Epoche. Familie und Vermächtnis. In: Maria Theresia 1717-1780 Strategin Mutter Reformerin. Amalthea Signum Verlag, Wien 2017, S.258-262.
  32. Iby, Elfride: Erziehung und Jugend. Familie und Vermächtnis. In: Maria Theresia 1717-1780 Strategin Mutter Reformerin. Amalthea Signum Verlag, Wien 2017. S.262f.
  33. Iby, Elfride: Familie und Vermächtnis. In: Maria Theresia 1717-1780 Strategin Mutter Reformerin. Amalthea Signum Verlag, Wien 2017. S.264-274.
  34. Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB). Hofmobiliendepot, Möbel Museum Wien, Familie und Vermächtnis.[8] Wien 2016, abgerufen am 23.11.2017.
  35. Iby, Elfride: Familie und Vermächtnis. In: Maria Theresia 1717-1780 Strategin Mutter Reformerin. Amalthea Signum Verlag, Wien 2017. S. 275-280f.
  36. Iby, Elfride: Familie und Vermächtnis. In: Maria Theresia 1717-1780 Strategin Mutter Reformerin. Amalthea Signum Verlag, Wien 2017. S.282-288.
  37. Iby, Elfride: Familie und Vermächtnis. In: Maria Theresia 1717-1780 Strategin Mutter Reformerin. Amalthea Signum Verlag, Wien 2017. S.306-315.
  38. KHM-Museumsverband, Wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts. Kaiserliche Wagenburg Wien. [9] Wien 2017, abgerufen am 30.11.2017.
  39. Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB). Kaiserliche Wagenburg Wien. Frauenpower und Lebensfreude [10] Wien 2016, abgerufen am 29.11.2017.
  40. Monica Kurzel-Runtscheinder: Modernisierung und Reformen. In: Maria Theresia 1717-1780: Strategien, Mutter, Reformerin. Wien, Amalthea Verlag, 2017. S.318ff
  41. Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB). Kaiserliche Wagenburg Wien. Frauenpower und Lebensfreude [11] Wien 2016, abgerufen am 29.11.2017.
  42. Monica Kurzel-Runtscheinder: Modernisierung und Reformen. In: Maria Theresia 1717-1780: Strategien, Mutter, Reformerin. Wien, Amalthea Verlag, 2017. S.322-331.
  43. Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB). 300 Jahre Maria Theresia, Jubiläumskonzert auf Schloß Hof [12] Wien 2016, abgerufen 22.11.2017.
  44. Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB): Historientheater "Maria Theresias glückliche Familie?!? Eine Abrechnung im Himmel". [13] Wien 2016, abgerufen 22.11.2017.
  45. Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB): Historische Zeitreise mit Fürst Khevenhüller. [14] Wien 2016, abgerufen 22.11.2017.
  46. Ö1 Journal: Porzellanmuseum feiert Maria Theresia.[15]Kulturjournal am 20.03.2017, abgerufen am 30.11.2017.
  47. Stiftung Theresianische Akademie Wien: Jubiläumsjahr mit 300.[16] abgerufen am 30.11.2017.
  48. Österreichische Nationalbibliothek: Maria Theresia: Habsburgs mächtigste Frau, [17] Wien 2017, abgerufen am 30.11.2017.
  49. Kleine Zeitung: Nationalbibliothek feiert 300 Jahre Maria Theresia.[18] 17.02.2017, abgerufen am 30.11.2017.
  50. Teleseko, Werner: Ein "Lebensroman". Das Leben Maria Theresias in Bildern. Familie und Vermächtnis. In: Maria Theresia 1717-1780 Strategin Mutter Reformerin. Amalthea Signum Verlag, Wien 2017, S.286.
  51. Iby, Elfride: Das Zerrbild einer Regentin - Maria Theresia in der Karikatur. Familie und Vermächtnis. In: Maria Theresia 1717-1780 Strategin Mutter Reformerin. Amalthea Signum Verlag, Wien 2017. S. 292.