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Endomorphismus/Norm/Einführung/Textabschnitt

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Es seien V und W endlichdimensionale normierte 𝕂-Vektorräume und φ:VW eine lineare Abbildung. Dann nennt man

φ:=sup(φ(v),v=1)

die Norm von φ.

Genauer spricht man von der Supremumsnorm oder der Maximumsnorm. Dies ist in der Tat eine Norm auf dem endlichdimensionalen 𝕂-Vektorraum Hom𝕂(V,W). Sie ist ein Spezialfall der Supremumsnorm von Arbeitsblatt 31, wenn man die Inklusion  Hom𝕂(V,W)C0({vVv=1},W)  heranzieht. In dieser Situation kann man statt des Supremums auch das Maximum nehmen, da das Supremum aufgrund der Kompaktheit der Sphäre (bezüglich der gegebenen Norm)  S={vVv=1}  angenommen wird. Diese Norm hängt von den gewählten Normen auf V und W ab, aufgrund von Fakt ist allerdings die Topologie auf dem Homomorphismenraum für jede Norm gleich. Eine wichtige Abschätzung ist

φ(v)φv

für alle  vV,  siehe Aufgabe.

Bei  V=𝕂n  und  W=𝕂m  erhält man bei fixierten Normen auf diesen Räumen ausgewählte Normen auf dem Matrizenraum

Matm×n(𝕂)=Hom𝕂(𝕂n,𝕂m).

Wegen

Matm×n(𝕂)=𝕂nm

kann man den Matrizenraum auch mit der euklidischen Norm, der Maximumsnorm (bezogen auf die einzelnen Matrixeinträge) und der Summennorm versehen. Es gibt darüber hinaus noch weitere Normen, die Bezug auf die Matrixstruktur nehmen. Es sei die Matrix  A=(aij)ij  gegeben. Man nennt

max(i=1m|aij|,j=1,,n)

die Spaltensummennorm und

max(j=1n|aij|,i=1,,m)

die Zeilensummennorm. Die Spaltensummennorm ist die Maximumsnorm im Sinne von Definition, wenn man die beiden Räume mit der Summennorm versieht, siehe Aufgabe.