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Erzwingende Algebra/Parameter auf Polynomring/Affine Gerade/Kein Reynoldsoperator/Beispiel

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Es sei K ein Körper der Charakteristik 0 und  A=K[X,Y].  Auf der A-Algebra

B=A[S,T]/(XS+YT+1)=K[X,Y,S,T]/(XS+YT+1)

operiert die additive Gruppe (K,+), indem ein  λK  durch

XX,YY,SS+λY,TTλX

wirkt. Wegen

X(S+λY)+Y(TλX)=XS+YT=1

sind diese zunächst auf K[X,Y,S,T] definierten Ringautomorphismen auch auf der Restklassenalgebra B Automorphismen. Der Invariantenring ist  A=K[X,Y],  wobei die Inklusion

ABG

unmittelbar klar ist. Zum Beweis der Umkehrung betrachten wir die Nenneraufnahmen AAX und BBX. Es ist

BX=(K[X,Y,S,T]/(XS+YT+1))X(AX[S,T])/(XS+YT+1)AX[T],

wobei beim letzten Isomorphismus S auf 1YTX abgebildet wird. Ebenso ist  BYAY[S].  Die Operation lässt sich auf diese beiden Nenneraufnahmen fortsetzen. Für die Operation auf  BX=AX[T]  ist AX der Invariantenring. Zu einem λK, λ0, wird ein Polynom

F=a0+a1T++an1Tn1+anTn

auf

a0+a1(TλX)++an1(TλX)n1+an(TλX)n

abgebildet. Bei  n1  ist der Koeffizient zu Tn1

an1nλXan

und dies ist bei  λ0  nicht gleich an1. Also ist ein solches Polynom nicht invariant. Das gleiche Argument gilt für  AYAY[S]=BY

Es sei nun  FB  invariant. Dann ist F auch als Element in BX bzw. in BY invariant und daher ist sowohl  FAY  als auch  FAX.  Aus

F=GXn=HYm

folgt

GYm=HXn

und aus der Faktorialität von K[X,Y] ergibt sich, dass G ein Vielfaches von Xn sein muss. Somit gehört F zu A. Der Invariantenring ist also A. Dieser ist aber kein direkter Summand in B. Es ist  1(X,Y)  in A, aber  1(X,Y)  in B, was unmittelbar aus der definierenden Gleichung  XS+YT=1  folgt. Nach Aufgabe kann daher kein direkter Summand vorliegen.