Zum Inhalt springen

Funktionenfolgen/K/Zusammenfassung/Textabschnitt

Aus Wikiversity


Es sei T eine Menge und

fn:T𝕂,

(n) eine Folge von Funktionen. Man sagt, dass die Funktionenfolge punktweise konvergiert, wenn für jedes  xT  die Folge

(fn(x))n

(in 𝕂) konvergiert.

Wenn eine punktweise konvergente Funktionenfolge vorliegt, so wird durch

f(x):=limnfn(x)

eine sogenannte Grenzfunktion f:T𝕂 definiert.


Selbst wenn (bei T𝕂) sämtliche Funktionen fn stetig sind, muss diese Grenzfunktion nicht stetig sein.

Man braucht einen stärkeren Konvergenzbegriff, um die Stetigkeit der Grenzfunktion zu sichern.


Es sei T eine Menge und

fn:T𝕂,

(n) eine Folge von Funktionen. Man sagt, dass die Funktionenfolge gleichmäßig konvergiert, wenn es eine Funktion

f:T𝕂

derart gibt, dass es zu jedem  ϵ>0  ein n0 mit

d(fn(x),f(x))ϵ für alle nn0 und alle xT

gibt.

Bei gleichmäßiger Konvergenz liegt insbesondere punktweise Konvergenz vor und die Funktion f aus der vorstehenden Definition ist die Grenzfunktion.


Es sei  T𝕂 

eine Teilmenge und es sei
fn:T𝕂

eine Folge von stetigen Funktionen, die gleichmäßig gegen die Funktion f konvergiert.

Dann ist f stetig.

Beweis

Siehe Aufgabe.