Zum Inhalt springen

Mannigfaltigkeit mit Rand/Rand/Elementare Eigenschaften/Fakt/Beweis

Aus Wikiversity
Beweis

(1). Es sei  PM  und  PU  ein Kartengebiet mit zwei Karten

α1:UV1

und

α2:UV2

mit V1H1 und V2H2 offen in euklidischen Halbräumen  H1,H20×n1.  Die Kartenwechselabbildung  φ=α2α11  ist ein Diffeomorphismus, und das heißt nach Aufgabe für jeden Punkt  QV1,  dass es offene Umgebungen W1 und W2 in n gibt mit  QW1  und eine diffeomorphe Ausdehnung

φ~:W1W2

von φW1H1. Daher ist φ~(H1+W1) offen in W2.

Es sei nun  Q1=α1(P)  und W1,W2,φ~ mit den eben erwähnten Eigenschaften gewählt. Wenn Q1 kein Randpunkt in der ersten Karte ist, so ist  Q1H1+W1  eine offene Umgebung und damit ist  α2(P)φ~(H1+W1)  eine offene Umgebung in  W2n.  Ferner ist  φ~(H1+W1)H2.  D.h.  α2(P)H2  besitzt eine in n offene Umgebung innerhalb von H2 und kann daher nach Aufgabe auch in der zweiten Karte kein Randpunkt sein.
(2). Sei  PM  und sei  PU  ein Kartengebiet mit dem Homöomorphismus

α:UV

mit  V0×n1=H  offen. Da P kein Randpunkt ist, ist die erste Komponente von α(P) positiv und daher gibt es eine offene Menge  α(P)V+×n1=H+.  Daher ist  U=α1(V)  eine offene Umgebung von P, die (nach Teil 1) den Rand nicht trifft.
(3). Für jeden Punkt  PM  kann man wie in (2) ein Kartengebiet angeben, das disjunkt zum Rand ist und dessen Kartenbild eine offene Menge im n ist. Daher liegt eine Mannigfaltigkeit (ohne Rand) vor.