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Modultheorie (kommutative Algebra)/Einführung/Textabschnitt

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Es sei ein kommutativer Ring und    eine additiv geschriebene kommutative Gruppe. Man nennt einen -Modul, wenn eine Operation

(Skalarmultiplikation genannt) festgelegt ist, die folgende Axiome erfüllt (dabei seien und beliebig):

  1.  
  2.  
  3.  
  4.  


Es sei ein kommutativer Ring und ein -Modul. Eine Teilmenge    heißt -Untermodul, wenn sie eine Untergruppe von ist und wenn für jedes    und    auch    ist.


Es sei ein kommutativer Ring und ein -Modul. Eine Familie , , heißt Erzeugendensystem für , wenn es für jedes Element    eine Darstellung

gibt, wobei    endlich ist und  


Es sei ein kommutativer Ring und ein -Modul. Der Modul heißt endlich erzeugt oder endlich, wenn es ein endliches Erzeugendensystem , , für ihn gibt (also mit einer endlichen Indexmenge).