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Gewöhnliche Differentialgleichung/Getrennte Variablen/Lösungsexistenz/Fakt/Beweis/Aufgabe/Lösung

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Da h stetig ist und keine Nullstelle besitzt, ist h bzw. 1h nach dem Zwischenwertsatz entweder stets positiv oder stets negativ, sodass H nach Fakt streng monoton und daher nach Aufgabe injektiv (also bijektiv auf sein Bild) ist.

Sei  y(t)=H1(G(t))  wie angegeben. Dann ist

y(t)=G(t)H(H1(G(t)))=g(t)1h(H1(G(t)))=g(t)h(H1(G(t)))=g(t)h(y(t)),

sodass in der Tat eine Lösung vorliegt.

Es sei nun y(t) eine differenzierbare Funktion, die die Differentialgleichung erfüllt. Daraus folgt

t1t2g(t)dt=t1t2y(t)h(y(t))dt=y(t1)y(t2)1h(z)dz,

wobei wir die Substitution  z=y(t)  angewendet haben. Für die zugehörigen Stammfunktionen (mit den unteren Integralgrenzen t1 bzw. y(t1)) bedeutet dies  G(t)=H(y(t)),  also ist

 y(t)=H1(G(t))