Es sei eine
ebene
glatte
projektive Kurve
-

durch eine Gleichung der Form
-

gegeben, wobei
ein
homogenes Polynom
vom
Grad
sei. Es sei
eine Potenz der Charakteristik
. Wenn der Grad
teilerfremd zu
ist, so lässt sich die Anzahl
der Punkte der Kurve, die über
definiert sind, einfach bestimmen. Sei
ein solcher Punkt. Bei
können wir
zu
normieren. Für
können wir jedes Element aus
einsetzen. Aufgrund der vorausgesetzten Teilerfremdheit ist die Abbildung
-
bijektiv, da diese Abbildung auf
der additiven Abbildung
-
entspricht
(vergleiche
Fakt).
Somit gehört zu
genau ein Punkt der Kurve. Bei
ist
und man kann
zu
normieren und erhält einen weiteren Punkt der Kurve. Unter dieser Bedingung ist also
-

Wenn aber
nicht teilerfremd zu
ist, wird die Bestimmung ungleich schwieriger, da man dann im Detail untersuchen muss, welche Zahlen
wie viele
-te Wurzeln in
besitzen. Da im glatten Fall
und
teilerfremd sind, ist
eine Einheit modulo
und somit gibt es Exponenten
mit
.
Das heißt, dass
und
für gewisse Exponenten nicht teilerfremd sind, und daher
(außer bei
)
der schwierige Fall definitiv eintritt.