Kurs:Prozessmanagement

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Dieses Lehrangebot ist ein Bestandteil vom Projekt:Wiwiwiki Organizational Behaviour
und gehört zum Wikiversity-Fachbereich Betriebswirtschaftslehre





Fachbereich Wirtschaft der FHV
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Wintersemester 2020/21
Geschäftsprozessmanagement




Im Wintersemester 2020/2021 orientiert sich die FH Vorarlberg am offiziellen Ampelsystem der COVID-19-Risikoeinschätzung.

Für dieses Lehrangebot gilt also je nach der wöchendlich aktualisierten Ampelfarbe ein bestimmter Maßnahmenkatalog. Begonnen wird mit der Farbe GRÜN.

Sollte es zu einer Ändrung der Farbe kommen, wird spätestens beim Übergang von GELB auf ORANGE vollkommen auf Distance Lerning umgestellt.

Die für die FH Vorarlberg aktuell geltende Ampelfarbe können Sie jederzeit HIER einsehen.


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Distance Learning aufgrund Corona[Bearbeiten]

  • zur Distance Learning Seite dieses Kurses geht es HIER]
  • zur Hauptseite des Distance Learning geht es HIER



Ausgangslage[Bearbeiten]

Marktfähige Organisation erstellen den angebotenen Kundennutzen in arbeitsteiligen, verteilten Prozessen. Diese Prozesse aus wertschöpfenden Aktivitäten und ihren Schnittstellen sind immer wieder zu analysieren und zu hinterfragen. Eine optimierte Gestaltung der Geschäftsprozesse ist eines der wichtigsten Kriterien für den nachhaltigen Geschäftserfolg.

Dieses Lehrangebot bietet inhaltliche Brücken zu dem im deutschsprachigen Raum führenden Ansatz der theorieorientierten Vermittlung des wirksamen Managements auf dem neuesten Stand von Forschung und Praxis: Der aktuellen Version des St.Galler Management-Modells[1]; es ist auch ein Begriffs-Instrumentarium (Reflexions-Sprache)[2], mit der problematische Situationen, eigene/fremde Erfahrungen, angelernte Kenntnisse, plötzliche Gedanken, erarbeitete Argumente oder abgeleitete Beruteilungen genau formuliert und miteinander besprochen werden können[3].

Lehrender[Bearbeiten]

Dr. Falko Wilms | homepage | klick & mail | Semesterapparat an der FHV

Grundsätzlich ist zu beachten[Bearbeiten]

In wissenschaftlichen Studien nachgewiesene Vorteile von handgeschriebenen Notizen:

  • gemäß dieser Studie bewirken handschriftliche Notizen bei gleichem „lernen“ weitaus mehr „verstehen“ als digital getippte Dokumente!
  • gemäß dieser Studie bleiben handschriftliche Notizen inhaltlivh länger im Gehirn abrufbar bleiben als digital getippte Dokumente!
  • gemäß dieser Studie ist zu schlussfolgern, dass digital tippende Personen sich schlechter an die formulierten Inhalte erinnerten, weil sie die Hauptpunkte nicht aktiv zusammengefasst und mit eigenen Worten wiedergegeben haben!

Daraus folgt der grundlegende Tipp: Das Aufschreiben geordneter Notizen bewirkt eine tiefere und umfassendere Verarbeitung der dargebotenen Informationen. Wer aufgenommene Informationen (einer Vorlesung oder Besprechung) länger als 24 Stunden behalten möchte, sollte unbedingt handschriftliche Notizen erstellen.

Quick Write
Schreiben ist seit langem als leistungsfähiges Werkzeug zum Lernen anerkannt (Rivard, 1994). Anders als das traditionelle Schreiben, das sich auf das Notieren von Gedanken mit korrektem Sprachgebrauch konzentriert, aktiviert ein „Quick Write“ eigene Gedankengänge und bringt sie zu Papier (Green, Smith & Brown, 2007; Nunan, 2003). Quick Write meint eine kurze schriftliche Notiz auf eine Frage, bei der die Studierenden ihre ihre Gedanken frei fließen lassen können und sie notieren, ohne sich auf Korrektheit und Überarbeitung zu konzentrieren (Tompkins, 1994). Der Ansatz wird auch in Wirtschaftswissenschaften genutzt (Crowe & Youga, 1986). Die Forschung unterstützt seit langem das Schreiben als Instrument zur Erleichterung des Lernens (Deshler, Palincsar, Biancarosa & Nair, 2007). Schreiben verbessert das konzeptionelle Verständnis (Abell, 1992) und ermuntert dazu, den Details mehr Aufmerksamkeit zu schenken und eigene Gedanken zu ordnen (Kober, 1993, S. 45).

Quellenlage dazu:

  • Abell, S. (1992). Hilfe für naturwissenschaftliche Methoden Schüler konstruieren Bedeutung aus Text. Journal of Science Teacher Education, 3 (1), 11-15.
  • Crowe, D. & Youga, J. (1986). Schreiben als Werkzeug zum Erlernen der Wirtschaft. Journal of Economic Education, 218-222.
  • Deshler, D., Palincsar, AS, Biancarosa, G. & Nair, M. (2007). Informierte Entscheidungen für jugendliche Leser mit Schwierigkeiten: Ein forschungsbasierter Leitfaden für Unterrichtsprogramme und -praktiken. Newark, DE: Internationale Lesevereinigung.
  • Green, SK, Smith III, J. & Brown, EK (2007). Verwenden von Quick Writes als Klassenzimmer-Bewertungswerkzeug: Perspektiven und Probleme. Journal of Educational Research & Policy Studies, 7 (2), 38-52.
  • Kober, N. (1993). EDTALK: Was wir über naturwissenschaftliches Lehren und Lernen wissen. Washington, DC: Rat für Bildungsentwicklung und -verbesserung.
  • Nunan, D. 2003. Praktischer Englischunterricht. New York: McGraw Hill.
  • Rivard, LOP (1994). Eine Überprüfung des Schreibens, um in der Wissenschaft zu lernen: Implikationen für Praxis und Forschung. Journal of Research in Science Teaching, 31 (9), 969-983.
  • Tompkins, Gail E. (1994). Schreibunterricht: Prozess und Produkt in Einklang bringen. 2nd ed. New York: Macmillan College Publishing Company, Inc.

Kursverlauf[Bearbeiten]

  • online-Sprechstunde nach Absprache mit skype, eMail, Fax, Phone, Mobile oder Postsendung
  • Anmerkungen zur Anwesenheit
  • Artikel über ein schnelleres Lernen: Das Lerntempo steigern

Es werden angeleitete (Selbst)Reflexionsübungen durchgeführt, mit denen das eigene Denken/Urteilen/Handeln im Kontext der Prozessorientierung erkundet werden. Hierzu werden Es werden viele Charts erntwickelt, präsentiert und besprochen.

geplante Themenfolge

Siehe auch[Bearbeiten]

Podcasts[Bearbeiten]

Es gibt zum Themenfeld Geschäftsprozessorganisation hilfreiche podcasts, die allerdings nicht punktgenau zu diesem Lehrangebot passen:

Termin für Selbststudium[Bearbeiten]

Es kann sein, dass die Studierenden ein Treffen im Rahmen des eigenverantwortlichen Selbststudiums in 5er Gruppen gestalten und darin gemeinsam ein Wertschöpfungs-Chart erstellen.
Dafür wird dann jeweils ein ILIAS-Ordner bereitgestellt, in denen die Fotos der erstellten Charts hineingestellt werden.
Details werden ggf. vorher angekündigt.


Benotete Leistung des Kurses[Bearbeiten]

Ein im Kurs von den Studierenden

  • in einem Präsenztreffen erarbeitetes und in diesem ILIAS Ordner abgelegtes oder
  • in einer Hausübung erstelltes und in diesem ILIAS Ordner abgelegtes oder
  • ein für den Text eigens erstelltes und hier abgelegtes Wertschöpfungs-Chart mit einem wiss. Text verschriftlicht. Dieser Text hat die gleiche Struktur wie das beschriebene Chart.
    Wird dieses Template nicht verwendet, gibt es dafür 5 Punkte (von 100) Abzug!

Es werden zwei verschiedenartige Abschlussarbeiten erstellt:

  • Einzelarbeit von ca. 1,5 bis 2 Seiten (70 %)
  • Gruppenarbeit (ca. 5 Personen) von ca. 3 bis 4 Seiten (30 %)

Die Einzel- und Gruppenarbeiten werden am 24.01.2020 als hardcopy abgegeben!


Jede Abschlussarbeit, die

  • kein Foto des beschriebenen Charts am Ende beinhalten
  • keinen Namen auf dem Ausdruck enthält

wird ohne Ausnahme als "ungenügend" bewertet.
Wird das Template nicht verwendet, gibt es dafür 5 Punkte(von 100) Abzug!

Für eine positive Bewertung der LV ist die Einzelarbeit positiv abzuschließen und die Gruppenarbeit rechtzeitig abzugeben.

Basisliteratur

Bei der Ausformulierung des Textes ist auf mehrere Quellen zurückzugreifen, wobei Internet-Quellen und Foliensätze nicht als Quellen anerkannt werden!
Mindestens eines der folgenden Fachbücher ist als Quelle heranzuziehen:

  • Stefan Bergsmann, St. (2012): End-to-End-Geschäftsprozessmanagement, Wien/NewYork: Springer
  • Gadatsch, A. (2015): Geschäftsprozesse analysieren und optimieren, Wiesbaden: Springer
  • Bach, N./Brehm, C./Buchholz, W./Petry, Th. (2017): Organisation. Gestaltung wertschöpfungsorientierter Architektu-ren, Prozesse und Strukturen, 2., vollst. überarb. u. erw. Aufl, Wiesbaden: Springer
  • Stöger, R. (2018): Prozessmanagement, 4., überarb. Aufl. Stuttgart: Schäffer-Poeschel

Alle Titel sind in der Bibliothek der FH Vorarlberg vorhanden.

Fachliteratur[Bearbeiten]

References[Bearbeiten]

  1. Rüegg-Stürm, Johannes/Grand, Simon: Das St. Galler Management-Modell. Management in einer komplexen Welt, Bern 2017, ISBN 978-3-2580-8015-4
  2. Rüegg-Stürm, Johannes/Grand, Simon: a.a.O., S. 244ff.
  3. Rüegg-Stürm, Johannes/Grand, Simon: a.a.O., S. 245