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Permutationsgruppe/Anzahlberechnung/Einführung/Textabschnitt

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Zu einer Menge M nennt man die Menge

Aut(M)=Perm(M)={φ:MMφ bijektiv}

der bijektiven Selbstabbildungen die Automorphismengruppe oder die Permutationsgruppe zu M.

Eine bijektive Selbstabbildung φ:MM nennt man auch eine Permutation. Für eine endliche Menge I={1,,n} schreibt man Sn=Perm(I). Eine endliche Permutation kann man beispielsweise mit einer (vollständigen) Wertetabelle oder mit einem Pfeildiagramm beschreiben.



Lemma  

Es sei M eine endliche Menge mit n Elementen.

Dann besitzt die Permutationsgruppe  Perm(M)Sn  genau n! Elemente.

Beweis  

Es sei  M={1,,n}.  Für die 1 gibt es n mögliche Bilder, für 2 gibt es noch n1 mögliche Bilder, für 3 gibt es noch n2 mögliche Bilder, usw. Daher gibt es insgesamt

n(n1)(n2)21=n!

mögliche Permutationen.



Lemma  

Es sei M eine Menge und NM eine Teilmenge.

Dann gibt es eine natürliche injektive Abbildung

Perm(N)Perm(M),σσ~,

wobei σ~ auf N gleich σ und auf MN die Identität ist.

Mittels dieser Abbildung ist Perm(N) eine Untergruppe von Perm(M).

Beweis  

Offenbar ist die Abbildung wohldefiniert. Sie ist injektiv, da aus  σ~=τ~  sofort folgt, dass  σ=τ  ist. Die Abbildung liefert eine Bijektion zwischen Perm(N) und der Menge der Permutationen auf M, die MN fest lassen. Diese Permutationen bilden eine Untergruppe.