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Picard-Lindelöf/Iteration/Verfahren/Bemerkung

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Es sei ein endlichdimensionaler reeller Vektorraum,    ein reelles Intervall,    eine offene Menge und

ein Vektorfeld auf . Es sei    eine Anfangsbedingung. Es sei vorausgesetzt, dass dieses Vektorfeld stetig sei und lokal einer Lipschitz-Bedingung genüge. In der Picard-Lindelöf-Iteration definiert man iterativ eine Folge von Funktionen

durch    (dies ist also die konstante Funktion mit dem Wert ) und durch

Dann gibt es ein Teilintervall    mit    derart, dass für    die Folge gegen einen Punkt konvergiert (man sagt, dass die Funktionenfolge punktweise konvergiert; es gelten hier auch stärkere Konvergenzaussagen). Diese Grenzfunktion ist dann eine Lösung des Anfangswertproblems

Bei einer linearen Differentialgleichung mit stetigen Koeffizientenfunktionen konvergiert dieses Verfahren auf ganz .