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Reelle Reihe/Absolute Konvergenz/Textabschnitt

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Eine Reihe

k=0ak

von reellen Zahlen heißt absolut konvergent, wenn die Reihe

k=0|ak|

konvergiert.



Lemma  

Beweis  

Es sei  ϵ>0  vorgegeben. Wir wenden das Cauchy-Kriterium an. Aufgrund der absoluten Konvergenz gibt es ein n0 derart, dass für alle  nmn0  die Abschätzung

|k=mn|ak||=k=mn|ak|ϵ

gilt. Daher ist

|k=mnak||k=mn|ak||ϵ,

was die Konvergenz bedeutet.



Eine konvergente Reihe muss nicht absolut konvergieren, d.h. Fakt lässt sich nicht umkehren. Aufgrund des Leibnizkriteriums konvergiert die alternierende harmonische Reihe

n=1(1)n+1n=112+1314+15,

und zwar ist ihr Grenzwert ln2, was wir hier aber nicht beweisen. Die zugehörige absolute Reihe ist aber die harmonische Reihe, die nach Beispiel divergiert.


Die folgende Aussage heißt das Majorantenkriterium.


Lemma  

Es sei k=0bk eine konvergente Reihe von reellen Zahlen und (ak)k eine Folge reeller Zahlen mit  |ak|bk  für alle k.

Dann ist die Reihe

k=0ak

absolut konvergent.

Beweis  

Das folgt direkt aus dem Cauchy-Kriterium.



Wir wollen bestimmen, ob die Reihe

k=11k2=1+14+19+116+125+

konvergiert oder nicht. Dazu ziehen wir das Majorantenkriterium und Beispiel heran, wo wir die Konvergenz von k=1n1k(k+1) gezeigt haben. Für  k2  ist

1k21k(k1).

Daher konvergiert k=21k2 und somit auch k=11k2. Über den Wert der Summe ist damit noch nichts gesagt. Mit deutlich aufwändigeren Methoden (siehe Fakt) kann man zeigen, dass diese Summe gleich π26 ist.