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Differenzierbare Mannigfaltigkeit/Differenzierbare Kurve/Tangentialklassen und R^n unter Karte/Fakt/Beweis

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Beweis

(1). Die Wohldefiniertheit der Abbildung ist wegen Fakt klar. Die Injektivität folgt unmittelbar aus der Definition. Zur Surjektivität sei  vn.  Wir betrachten die affin-lineare Kurve

θ:n,tθ(t)=α(P)+tv,

dessen Ableitung in 0 gerade v ist. Wir schränken diese Kurve auf ein Intervall  0I  derart ein, dass  θ(I)V  ist und betrachten

γ=α1θ:IM.

Für diese Kurve gilt

γ(0)=(α1θ)(0)=α1(θ(0))=α1(α(P))=P

und

(αγ)(0)=(α(α1θ))(0)=θ(0)=v.

(2). Durch Übergang zu kleineren offenen Mengen können wir annehmen, dass zwei Karten

α1:UV1

und

α2:UV2

vorliegen. Die Übergangsabbildung

α2α11:V1V2

ist ein C1-Diffeomorphismus und für ihr totales Differential in α1(P) gilt nach der Kettenregel die Beziehung

(D(α2α11))α1(P)((α1γ)(0))=(α2γ)(0).

Das bedeutet, dass das Diagramm

TPMnn,

wobei vertikal das totale Differential zu α2α11 steht, kommutiert. Da das totale Differential eine lineare Abbildung ist, die in der gegebenen Situation bijektiv ist, macht es keinen Unterschied, ob man die Addition und die Skalarmultiplikation auf TPM unter Bezug auf die obere oder die untere horizontale Abbildung definiert.