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Funktionenfolgen/K/Einführung/Textabschnitt

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Es sei eine Menge und

() eine Folge von Funktionen. Man sagt, dass die Funktionenfolge punktweise konvergiert, wenn für jedes    die Folge

(in ) konvergiert.

Wenn eine punktweise konvergente Funktionenfolge vorliegt, so wird durch

eine sogenannte Grenzfunktion definiert.


Selbst wenn (bei ) sämtliche Funktionen stetig sind, muss diese Grenzfunktion nicht stetig sein.

Ein ähnliches Beispiel.


Es sei    und

Für jedes , , konvergiert die Folge nach Aufgabe gegen und für    liegt die konstante Folge zum Wert vor. Die Grenzfunktion ist also

Diese Funktion ist nicht stetig, obwohl alle stetig sind.


Man braucht einen stärkeren Konvergenzbegriff, um die Stetigkeit der Grenzfunktion zu sichern.


Es sei eine Menge und

() eine Folge von Funktionen. Man sagt, dass die Funktionenfolge gleichmäßig konvergiert, wenn es eine Funktion

derart gibt, dass es zu jedem    ein mit

gibt.

Bei gleichmäßiger Konvergenz liegt insbesondere punktweise Konvergenz vor und die Funktion aus der vorstehenden Definition ist die Grenzfunktion.


Es sei   

eine Teilmenge und es sei

eine Folge von stetigen Funktionen, die gleichmäßig gegen die Funktion konvergiert.

Dann ist stetig.

Sei    und    vorgegeben. Aufgrund der gleichmäßigen Konvergenz gibt es ein mit    für alle    und alle  .  Wegen der Stetigkeit von in gibt es ein    mit    für alle    mit  .  Für diese gilt somit