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Modul/Ringwechsel/Eigenschaften/Fakt/Beweis

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Beweis

(1). Die Multiplikation

R×RR,(r,s)rs,

ist R-bilinear und führt nach Fakt zu einer R-linearen Abbildung

RRRR.

Dies induziert nach Fakt  (2) und nach Fakt einen R-Modulhomomorphismus

RR(RRM)(RRR)RMRRM.

Dies ergibt eine wohldefinierte Skalarmultiplikation

R×(RRM)(RRM),

die explizit durch

s(j=1nrjmj)=j=1n(srj)mj

gegeben ist. Aus dieser Beschreibung folgen direkt die Eigenschaften einer Skalarmultiplikation.
(2). Die R-Homomorphie folgt direkt aus der Bilinearität des Tensorprodukts. Bei  R=R  ist die Abbildung surjektiv. Die Skalarmultiplikation R×MM induziert eine R-lineare Abbildung

RRMM.

Die Verknüpfung der kanonischen Abbildung MRRM mit dieser Abbildung ist die Identität auf M, sodass die erste Abbildung auch injektiv ist.
(3) folgt aus der expliziten Beschreibung in (1).
(4) folgt aus Fakt  (3).
(5). Nach Teil (2) haben wir einerseits eine R-lineare Abbildung MRRM. Dies führt zu einer R-multilinearen Abbildung

R×MR×(RRM)RR(RRM),
die eine R-lineare Abbildung
RRMRR(RRM)

induziert. Andererseits haben wir eine R-lineare Abbildung

RRMRRM.

Rechts steht ein R-Modul, daher kann man die Skalarmultiplikation als eine R-multilineare Abbildung

R×(RRM)RRM

auffassen, die ihrerseits zu einer R-linearen Abbildung

RR(RRM)RRM

führt. Diese beiden Abbildungen sind invers zueinander, was man auf den zerlegbaren Tensoren überprüfen kann. Daran sieht man auch, dass sich die R-Multiplikationen entsprechen.