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Kurs:Einführung in die mathematische Logik (Osnabrück 2018)/Arbeitsblatt 27

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Übungsaufgaben

Zeige, dass eine K-Modallogik, in der das Möglichkeitsaxiom und das Löb-Axiom gelten, bereits widersprüchlich ist.



Zeige, dass das universelle modallogische Modell zu einer einzigen Aussagenvariable p bereits unendlich ist.



Es sei T eine maximal widerspruchsfreie modallogische Ausdrucksmenge. Zeige, dass T vollständig ist, dass also für jedes αL die Alternative „Entweder αT oder ¬αT “ gilt.



Es sei T eine maximal widerspruchsfreie modallogische Ausdrucksmenge, die die K-Modallogik umfasse und in der die Nezessisierungsregel gelte. Zeige, dass in T entweder das Leerheitsaxiom oder das Fatalismusaxiom gilt.



Es sei T eine maximal widerspruchsfreie modallogische Ausdrucksmenge, die die K-Modallogik umfasse und in der es einen paradoxen Ausdruck gebe. Zeige, dass T nicht unter der Nezessisierungsregel abgeschlossen ist.


Die folgende Aufgabe kann man wegen Aufgabe 25.6 insbesondere auf die Beweisbarkeitslogik anwenden.


Wir setzen

:=p¬p.

Es sei Γ eine K-Modallogik, in der

Γ¬

ableitbar ist. Zeige, dass es keine widerspruchsfreie Erweiterung

ΓΓ~

gibt, die aussagenlogisch und unter der Nezessierungsregel abgeschlossen ist.



Es sei K=K die K-Modallogik und sei U das universelle modallogische Modell. Zeige

K=WUW.



Ist das universelle modallogische Modell symmetrisch, reflexiv, transitiv? Ist das universell symmetrische modallogische Modell reflexiv?



Es sei (U,R,ν) das universelle modallogische Modell. Kann man auf (U,R) auch eine andere Wahrheitsbelegung definieren?




Aufgaben zum Abgeben

Aufgabe (2 Punkte)

Man gebe ein Beispiel für ein modallogisches Modell (M,R,ν), eine Welt wM und einen modallogischen Ausdruck αβ mit

(M,R,ν,w)αβ,

aber

(M,R,ν,w)⊭αβ.



Aufgabe (3 Punkte)

Es sei (M,S,μ) ein modallogisches Modell und (U,R,ν) das universelle modallogische Modell. Zeige, dass durch

MU,w(M,S,μ,w),

eine Abbildung definiert ist, die ein Homomorphismus (bezüglich der zweistelligen Relationen S und R) ist.



Aufgabe (4 Punkte)

Es sei (M,R,μ) ein modallogisches Modell für die S5-Modallogik. Zeige, dass für zueinander erreichbare Welten v,wM die Gültigkeitsmengen verschieden sein können, dass aber für jeden Ausdruck (M,R,μ,v)α genau dann gilt, wenn (M,R,μ,w)α gilt.



Aufgabe (2 Punkte)

Es sei Γ eine modallogische Ausdrucksmenge und α ein modallogischer Ausdruck. Es sei Γα. Zeige, dass es eine endliche Teilmenge ΓeΓ mit Γeα gibt.



Aufgabe (3 Punkte)

Zeige, dass in der K-Modallogik das Schema

αβα

ableitbar ist.



Aufgabe (2 Punkte)

In einem K-modallogischen System S gelte das Axiomenschema

αα.

Zeige, dass man in S das Möglichkeitsaxiom

αα

ableiten kann.



Aufgabe (3 Punkte)

Charakterisiere die modallogischen Rahmen, in denen (bei jeder Wahrheitsbelegung) das Axiomenschema

αα

gilt.



Aufgabe (3 Punkte)

Zeige, dass aus dem K-modallogischen Axiomenschema

αα

nicht das Axiomenschema

αα

ableitbar ist.


In dieser Woche können Sie noch Aufgaben aus dem Kurs, die sie noch nicht oder nicht mit voler Punktzahl bearbeitet haben, nachreichen.

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