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Kurs:Vorkurs Mathematik (Osnabrück 2014)/Arbeitsblatt 4/kontrolle

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Übungsaufgaben

Die beiden ersten Aufgaben sollen dazu anregen, über die Güte von Dezimalbruchentwicklungen zu diskutieren.


Stimmen die beiden reellen Zahlen

π1633 und ln640320

überein?



Stimmen die beiden reellen Zahlen

5+22+25 und 11+229+16229+2551029

überein?



Es sei  q=a/b  eine rationale Zahl in gekürzter Darstellung. Zeige, dass die Dezimaldarstellung von q genau dann abbricht, wenn in der Primfaktorzerlegung des Nenners nur die Primzahlen 2 und 5 vorkommen.



Berechne von Hand die Approximationen x1,x2,x3,x4 im Heron-Verfahren für die Quadratwurzel von 5 zum Startwert  x0=2



Führe die ersten drei Schritte des babylonischen Wurzelziehens zu  b=7  mit dem Startwert  x0=3  durch (es sollen also die Approximationen x1,x2,x3 für 7 berechnet werden; diese Zahlen müssen als gekürzte Brüche angegeben werden).



Es sei a eine reelle Zahl. Zeige, dass die Gleichung x2=a höchstens zwei Lösungen in besitzt.



Formuliere und beweise die Lösungsformel für eine quadratische Gleichung

ax2+bx+c=0

mit a,b,c, a0.



Aufgabe Aufgabe 4.8 ändern

Es sei (xn)n eine reelle Folge. Zeige, dass die Folge genau dann gegen x konvergiert, wenn es für jedes  k+  ein  n0  derart gibt, dass für alle  nn0  die Abschätzung  |xnx|1k  gilt.



Untersuche die durch

xn=1n2

gegebene Folge (n1) auf Konvergenz.



Untersuche die durch

xn=110n

gegebene Folge auf Konvergenz.



Es seien (xn)n und (yn)n zwei konvergente reelle Folgen mit  xnyn  für alle  n.  Zeige, dass dann  limnxnlimnyn  gilt.


Die folgende Aussage nennt man auch das Quetschkriterium für Folgen.


Es seien (xn)n,(yn)n und (zn)n drei reelle Folgen. Es gelte xnynzn für alle n und (xn)n und (zn)n konvergieren beide gegen den gleichen Grenzwert a. Zeige, dass dann auch (yn)n gegen a konvergiert.


Für die folgende Aufgabe können Sie bekannte Eigenschaften der Sinusfunktion verwenden.


Bestimme den Grenzwert der Folge

sinnn,n+.



Beweise die Aussagen (1), (3) und (5) von Lemma 4.7.



Es sei  k+.  Zeige, dass die Folge (1nk)n in einem archimedisch angeordneten Körper gegen 0 konvergiert.



Es sei (xn)n eine konvergente Folge reeller Zahlen mit Grenzwert x. Zeige, dass dann auch die Folge

(|xn|)n

konvergiert, und zwar gegen |x|.


In den beiden folgenden Aufgaben geht es um die Folge der Fibonacci-Zahlen.

Die Folge der Fibonacci-Zahlen fn ist rekursiv durch

f1:=1,f2:=1 und fn+2:=fn+1+fn

definiert.



Beweise durch Induktion die Simpson-Formel oder Simpson-Identität für die Fibonacci-Zahlen fn. Sie besagt (für n2)

fn+1fn1fn2=(1)n.



Beweise durch Induktion die Binet-Formel für die Fibonacci-Zahlen. Diese besagt, dass

fn=(1+52)n(152)n5

gilt (n0).



Untersuche die durch

xn=1n

gegebene Folge (n1) auf Konvergenz.



Bestimme den Grenzwert der durch

xn=7n33n2+2n1113n35n+4

definierten Folge.


Für die folgende Aufgabe ist Aufgabe 1.5 hilfreich.


Zeige, dass die reelle Folge

(n2n)n

gegen 0 konvergiert.



Bestimme den Grenzwert der durch

xn=2n+5n+75n+3n4

definierten reellen Folge.



Man gebe Beispiele für konvergente reelle Folgen (xn)n und (yn)n mit xn0, n, und mit limnxn=0 derart, dass die Folge

(ynxn)n
  1. gegen 0 konvergiert,
  2. gegen 1 konvergiert,
  3. divergiert.


Die nächste Aufgabe knüpft an Aufgabe 3.23 an.


Zwei Personen A und B spielen Polynome-Erraten. Dabei denkt sich A ein Polynom P(x) aus, wobei alle Koeffizienten aus sein müssen. Person B darf fragen, was der Wert P(n1),P(n2),,P(nr) zu gewissen natürlichen Zahlen n1,n2,,nr ist, vergleiche Aufgabe 3.23. Zeige, dass die Abfrage der Werte zu fixierten Zahlen n1,n2,,nr (also unabhängig von vorhergehenden Teilantworten) im Allgemeinen keine erfolgreiche Strategie ist.



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