Kurs:Systemorientierte Organisationslehre

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Dieses Lehrangebot ist ein Bestandteil vom Projekt:Wiwiwiki Organizational Behaviour
und gehört zum Wikiversity-Fachbereich Betriebswirtschaftslehre





Fachbereich Wirtschaft der FHV
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Wintersemester 2020/21
Systemorientierte Organisationslehre




Worum geht es?[Bearbeiten]

Eine Organisationen ist eine effektive Anordnung von Schnittstellen zwischen wertschöpfungsorientierte Aktivitäten. Im angelsächsischen versteht man unter Organizational Behavior die Gestaltung und Sicherung von Regeln zur Beeinflussung der Erwartungen und Verhaltensweisen der an der Wertschöpfung beteiligten Personen. Um beides zusammen zu denken ist ein übergreifender Ansatz nötig.
Das St.Galler Management-Modell ist dazu in der Lage. Es ist der im deutschsprachigen Raum führende Ansatz zur theorieorientierten Vermittlung von Erkenntnissen für ein wirksames Management auf dem neuesten Stand von Forschung und Praxis. Das aktuelle Lehrbuch[1] dazu eignet sich daher gut als Quelle dieses Lehrangebotes; es ist auch ein Begriffs-Instrumentarium (Reflexions-Sprache)[2], mit der problematische Situationen, eigene/fremde Erfahrungen, angelernte Kenntnisse, plötzliche Gedanken, erarbeitete Argumente oder abgeleitete Beruteilungen genau formuliert und miteinander besprochen werden können[3].

Vor diesem Hintergrund wird dieses Modell im Lehrangebot benutz, weil es folgende Vorteile bietet[4]:

  • vollzeitlich Studierenden wird eine Möglichkeit geboten, über aktuelle Erkenntnisse aus Forschung, Lehre und Praxis gemeinsamen nachzudenken
  • nebenberuflich Studierenden wird es ermöglicht, aus dem eigenen Erfahrungsschatz heraus aktuelle/potentielle erfolgskritische Ereignisse, Entscheidungen und Entwicklungen mitsamt der sich daraus ergebenden Handlungsmöglichkeiten zu bedenken.

Lehrender[Bearbeiten]

Grundsätzlich ist zu beachten[Bearbeiten]

In wissenschaftlichen Studien nachgewiesene Vorteile von handgeschriebenen Notizen:

  • gemäß dieser Studie bewirken handschriftliche Notizen bei gleichem „lernen“ weitaus mehr „verstehen“ als digital getippte Dokumente!
  • gemäß dieser Studie bleiben handschriftliche Notizen inhaltlivh länger im Gehirn abrufbar bleiben als digital getippte Dokumente!
  • gemäß dieser Studie ist zu schlussfolgern, dass digital tippende Personen sich schlechter an die formulierten Inhalte erinnerten, weil sie die Hauptpunkte nicht aktiv zusammengefasst und mit eigenen Worten wiedergegeben haben!

Daraus folgt der grundlegende Tipp:

Das Aufschreiben geordneter Notizen bewirkt eine tiefere und umfassendere Verarbeitung der dargebotenen Informationen.
Wer aufgenommene Informationen (einer Vorlesung oder Besprechung) länger als 24 Stunden behalten möchte,
sollte unbedingt handschriftliche Notizen erstellen.

Einzelheiten zum Kurs[Bearbeiten]

Wesentliche Inhalte:

Thematik => podcast zum Thema

Im Kurs werden angeleitete (Selbst)Reflexionsübungen durchgeführt, mit denen auf der Grundlage des eigenen Selbst-, Menschen-, und Weltbildes die Grundlagen des eigenen Denkens/Urteilens/Handelns im Kontext der Gewinnorientierung erkundet werden. Neben theorieorientierten Inputs durch den Lehrenden erfolgen Kleingruppen- und Plenumsdiskussionen sowie Präsentationen von Studierenden. Dabei werden viele Charts erntwickelt, präsentiert und besprochen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Übungen zur eigenständigen Vertiefung des Wissens[Bearbeiten]

Selbsteinschätzung

Selbsteinschätzung meint hier die erlernbare Fähigkeit, die eigenen Lernfortschritte passend einzuschätzen.
Die hier aufgeführten Fragbögen beziehen sich jeweils auf eine Lehreinheit. Sie dem besseren Verständnis dienen, wenn man

  • die gestellten Fragen bearbeitet
  • die gegebenen Antworten gemäß richtig/falsch einschätzt
  • die eigene Antworten mit den Lösungen vergleicht
  • die Ursachen für erkannte Fehlleistungen erkundet

Einzelne Themenstellungen
Fragbogen
Antwortbogen
Worum geht es?
Fragen
Antworten
Systemdenken
Fragen
Antworten
Das SGMM
Fragen
Antworten
Logiken von O.-Stukturend
Fragen
Antworten
Aufbauorganisation
Fragen
Antworten
Ablauforganisation
Fragen
Antworten
Prozessorganisation
Fragen
Antworten
Primär- & Sekundärorganisation
Fragen
Antworten
Neue Ansätze
Fragen
Antworten




Termin für Selbststudium[Bearbeiten]

Es kann sein, dass die Studierenden ein Treffen im Rahmen des eigenverantwortlichen Selbststudiums in 5er Gruppen gestalten und darin gemeinsam ein Wertschöpfungs-Chart erstellen.
Dafür wird dann jeweils ein ILIAS-Ordner bereitgestellt, in denen die Fotos der erstellten Charts hineingestellt werden.
Details werden ggf. vorher angekündigt.
.

Benotete Leistung des Kurses[Bearbeiten]

Die benotete Abschlussleistung besteht aus zwei Teilen:
1) kurze Klausur (70% der Note) von insgesamt 60 min., in der 60 Punkte erreicht werden können.

im Vollzeitstudium am xx.xx.202x
im berufsbegleitenden Studium am xx.xx.202x

2) Eine schriftliche Einzelarbeit von ca. 2000 Zeichen inkl. Leerzeichen (max. 1,5 Seiten) (30% der Note).

Ein im Kurs von den Studierenden erarbeitetes oder ein selbst erstelltes Wertschöpfungs-Chart wird in der Einzelarbeit in diesem erforderlichen Template in einer Textstruktur verschriftlicht, die dem strukturierten Aufbau des Charts folgt.
für Studierende im Vollzeitstudium gilt:
die selbst erstellten Charts für die Abschlussleistung sind hier abgelegt
Abgabetermin HARD COPY ist der xx.xx.202x.
für nebenberuflich Studierende gilt:
die selbst erstellten Charts sind hier abgelegt
Abgabetermin der HARD COPY ist der xx.xx.202x, Klausur erfolgt am 18.01.2020.
Das Erstellen eines Wertschöpfungs-Charts gelingt nach einiger Übung immer besser. Die Verschriftlichung des Charts als Einzellarbeit ist ein wiss. Text ist, in dem auf mehrere Quellen zurückgegriffen wird. Vorsicht: Internet-Quellen und Foliensätze werden nicht als Quellenliteratur anerkannt. Es ist mindestens Rüegg-Stürm, J./Grand, S.: Das St. Galler Management-Modell, 2015, 2017 oder 2019 als Quelle zu verwenden.

Für eine positive Bewertung der LV ist die Klausur zu bestehen und der Text rechtzeitig abzugeben.

Empfohlene Fachliteratur[Bearbeiten]

  • Rüegg-Stürm, Johannes; Grand, Simon (2015): Das St. Galler Management-Modell, 2. Aufl., Bern: Haupt.
  • Vahs, Dietmar; Schäfer-Kunz, Jan (2012): Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. 6. Aufl. Stuttgart: Schäffer-Poeschl.
  • Vahs, Dietmar (2015): Organisation, 9. Aufl., Stuttgart: Schäffer-Poeschl.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rüegg-Stürm, Johannes/Grand, Simon: Das St. Galler Management-Modell. Management in einer komplexen Welt, Bern 2017, ISBN 978-3-2580-8015-4
  2. Rüegg-Stürm, Johannes/Grand, Simon: a.a.O., S. 244ff.
  3. Rüegg-Stürm, Johannes/Grand, Simon: a.a.O., S. 245
  4. Rüegg-Stürm, Johannes/Grand, Simon: a.a.O., S. 247