Kurs:Systems Engineering II

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Dieses Lehrangebot ist ein Bestandteil vom Projekt:Wiwiwiki Organizational Behaviour






Wintersemester 2019
Systems Engineering II




Ausgangslage[Bearbeiten]

Systems Engineering ermöglicht es, Lösungen für komplexe Aufgabenstellungen zu entwickeln und zu realisieren. Es werden gleichermaßen technische, wirtschaftliche und soziale Notwendigkeiten bedacht und in umfangreichen Projekten eine funktionstüchtige Lösung realisiert. Maßgeblich für den ökonomischen Erfolg eines Projektes sind eingeübte und befolgte Regeln

  • in der verständigungsorientierten Kommunikation
  • in der lösungsorientierten Bearbeitung der Aufgaben/des Problems
  • in der nachvollziehbaren Entscheidungsfindung

entlang der arbeitsteiligen Wertschöpfung. Verlangt werden also kognitive, methodische und soziale Kompetenzen.

Genau hier jetzt der Kurs an und bietet u. a. inhaltliche Brücken zu dem im deutschsprachigen Raum führenden Ansatz der theorieorientierten Vermittlung des wirksamen Managements auf dem neuesten Stand von Forschung und Praxis: Der aktuellen Version des St.Galler Management-Modells[1]; es ist auch ein Begriffs-Instrumentarium (Reflexions-Sprache)[2], mit der problematische Situationen, eigene/fremde Erfahrungen, angelernte Kenntnisse, plötzliche Gedanken, erarbeitete Argumente oder abgeleitete Beruteilungen genau formuliert und miteinander besprochen werden können[3].

Hinführung zum Themenfeld System Engineering (engl.)[Bearbeiten]

Ziele[Bearbeiten]

Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, im Rahmen des Systems Engineering einen Problemlösungszyklus wiederzugeben, Aspekte auf der Inhaltsebene zu diskutieren, Einflussgrößen auf der Prozessebene zu planen, den Einfluss von Trilemma und Rationalität auf die Problemlösung zu analysieren, Regeln zur (mehrpersonellen) Problemlösung zu beurteilen und Chancen und Risiken einzelner Phasen des Problemlösungszyklus zu bewerten.

Lehrender[Bearbeiten]

Selbststudium[Bearbeiten]

Es kann vorkommen, dass die Studierenden eine Selbststudienzeit durchführen. Sie werden dann eigenverantwortlich, selbstgesteuert ihren eigenen Lernprozess gestalten. Sie werden eine Folienfolge durcharbeiten und wesentlichste Erkenntnisse daraus in einem strukturierten Chart notieren, dessen Foto sie in einen dafür erstellten ILIAS-Ordner ablegen.

In der Selbststudiumzeit werden die berufsbegleitend Studierenden

  • sicherstellen, dass alle die gleiche Klarheit hinsichtlich der Aufgabenstellung und des angestrebten Produkest/Resultates haben
  • einen konkreten Vorgehensplan mit aufeinander aufbauenden Arbeitsphasen zur Zielerreichung erstellen
  • jeder Phase zeitlich fixierte Meilensteine zu ordnen.

Die genauen Aufgabenstellungen hierzu werden hier abgelegt sein.

Kursverlauf[Bearbeiten]

  • online-Sprechstunde nach Absprache mit skype, eMail, Fax, Phone, Mobile oder Postsendung
  • Anmerkungen zur Anwesenheit
  • Artikel über ein schnelleres Lernen: Das Lerntempo steigern

Thematische Schwerpunkte des Lehrangebotes

Im Berufsleben kommt man kaum noch um Excel als weltweit bekannteste Tabellenkalkulationssoftware herum. Damit kann man effektiv Daten verwalten und auswerten, um

  • schnell neue Informationen zu generieren
  • bessere datengestützte Entscheidungen zu treffen
  • mit plausiblen Erwartungswerten treffende Prognosen zu erarbeiten

Daher werden wesentliche Entscheidungsmatrizen diese Lehrangebotes als Excel-Datei bereitgestellt, die eigenhändig zu bearbeiten sind. So wird nebenher auch die Benutzung von Excel für eigenen Entscheidungen eingeübt.

Aufgabe für das SELBSTSTUDIUM zum Lehrgangebot[Bearbeiten]

Im Berufsleben kommt es immer wieder darauf an, den eigenen Standpunkt begründet und leicht nachvollziehbar zu vertreten, ohne anderen Personen viel Zeit zu rauben. Es gibt es aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum eine erprobte Grundgliederung, mit der eigene Gedanken überzeugend dargelegt werden können. Im so genannten Thesenpapier ist es wichtig, dass sich die Gliederung durch den Text ergibt und auch ohne Überschriften immer zu erkennen ist.
Der einleitende Absatz wird mit einem aussagekräftigen Einstiegssatz auf den dargelegten Gedankengang eingestimmt. Dann wird der Kontext (Gesamtzusammenhang) dargelegt, in dem das Thema behandelt wird. Abschließend wird in einer Kernaussage die Grundstruktur der Aussagen des Textes prägnant vorgestellt.
Im Hauptteil des Textes geht es in einzelnen Absätzen darum, jeweils eine Aussage zu treffen und näher zu erläutern. Wichtig dabei ist, sich in einem Absatz nicht zu sehr mit Details zu beschäftigen, sondern die Aussagen zu verdichten. Hat der Hauptteil 3 Absätze, so hat er 3 entfaltete Aussagen.
Der Schlussteil fasst die wichtigen Aussagen des Hauptteils in verdichteter Form zusammen. Dann wird die obige Kernaussage mit der Grundstruktur der Aussagen des Textes wiederholt (denselben Inhalt mit anderen Worten wiederzugeben bedarf viel Übung). Abschließend wird ein eigenständiges Statement zur Thematik abgegeben, der den Leser zu eigenen Gedanken anregt.

Insbesondere in der Kommunikation mit anglo-amerikanischen (potentiellen) Geschäftspartnern ist diese Form der Entfaltung eingener Gedankengänge im alltäglichen Berufsleben sehr hilfreich. Daher sind die Studierenden aufgefordert, anhand der beigelegten Unterlagen zu jedem Treffen ein solches Thesenpapier zu erstellen.

Benotete Leistung des Kurses[Bearbeiten]

Die benotete Abschlussleistung besteht aus dem Schreiben eines Thesenpapiers mit diesem Template.
Wird dieses Template nicht verwendet, gibt es dafür 5 Punkte (von 100) Abzug!

ANONYME ARBEITEN (auf deren Ausdruck kein Name zu erkennen ist) werden zwingend mit "5" benotet!
Es werden alle abzugebenden Arbeiten als hardcopy auf einmal abgegeben am:

26.01.2019

Siehe auch[Bearbeiten]

Fachliteratur[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Rüegg-Stürm, Johannes/Grand, Simon: Das St. Galler Management-Modell. Management in einer komplexen Welt, Bern 2017, ISBN 978-3-2580-8015-4
  2. Rüegg-Stürm, Johannes/Grand, Simon: a.a.O., S. 244ff.
  3. Rüegg-Stürm, Johannes/Grand, Simon: a.a.O., S. 245