Kurs:Systems Engineering II

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Dieses Lehrangebot ist ein Bestandteil vom Projekt:Wiwiwiki Organizational Behaviour
und gehört zum Wikiversity-Fachbereich Betriebswirtschaftslehre





Fachbereich Wirtschaft der FHV
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Wintersemester 2021/22
System Engineering 2
Ein akademisches Lehrangebot von Dr. Falko Wilms in Zeiten von Corona.






Lehrender[Bearbeiten]

Dr. Falko Wilms | homepage | klick & mail | Semesterapparat an der FHV

Worum geht es?[Bearbeiten]

Komplexe Probleme überschreiten mühelos Schnittstellen zwischen Ökonomie, Technik und Gesellschaft. Benötigt werden Kommunikations- und Entscheidungsprozesse in transdisziplinären Teams, die mit systemtheoretischen Ansätzen und projektorientierten Vorgehenskonzepten funktionstüchtige Lösungen entwickeln. Genau das macht Systems Engineering aus! Es gilt, technische, wirtschaftliche und soziale Notwendigkeiten des Auftraggebers zu berücksichtigen sowie Kosten, Zeiten und Realisierbarkeiten durch permanente Risikobewertungen und -minimierungen zu gewährleisten.

Systems Engineering ist der interdisziplinäre Ansatz dazu. Systems Engineering integriert die genannten Fachdisziplinen und Fähigkeiten in einen einheitlichen, teamorientierten strukturierten Prozess, der sich je nach Komplexität des Systems über mehrere Ebenen bis zu einem Gerät eines Unterauftragnehmers erstrecken kann. Dieser Prozess wird von der Konzeption über die Produktion bis hin zum Betrieb und in manchen Fällen bis zum Abbau beziehungsweise zur Wiederverwertung angewandt. Systems Engineering ist nötig, da gerade in großen komplexen Projekten Punkte wie zum Beispiel Logistik und Koordination schwerer zu handhaben sind und zu massiven Problemen bei der Abwicklung des Projekts führen können. Ausgangspunkt ist die Idee von Aristoteles (384 - 322 v. Chr.): Das Ganze ist etwas anderes ist als die Summe seiner Teile!

Ausgangspunkt[Bearbeiten]

In wissenschaftlichen Studien nachgewiesene Vorteile von handgeschriebenen Notizen:

  • gemäß dieser Studie bewirken handschriftliche Notizen bei gleichem „lernen“ weitaus mehr „verstehen“ als digital getippte Dokumente!
  • gemäß dieser Studie bleiben handschriftliche Notizen inhaltlich länger im Gehirn abrufbar bleiben als digital getippte Dokumente!
  • gemäß dieser Studie ist zu schlussfolgern, dass digital tippende Personen sich schlechter an die formulierten Inhalte erinnerten, weil sie die Hauptpunkte nicht aktiv zusammengefasst und mit eigenen Worten wiedergegeben haben!

Daraus folgt für das erfolgreiche Studieren: Das Aufschreiben geordneter Notizen bewirkt eine tiefere und umfassendere Verarbeitung der dargebotenen Informationen. Wer aufgenommene Informationen (einer Vorlesung oder Besprechung) länger als 24 Stunden behalten möchte, sollte unbedingt handschriftliche Notizen erstellen. Handschreiben wirkt sich positiv aus auf die Rechtschreibung, auf das Verfassen von Texten, auf das Lesen und auf das Textverständnis, denn: Die Schreibmotorik stimuliert mehr Bereiche des Gehirns als das Tippen auf einer Tastatur. Und bei umfangreichen Prüfungen muss man lange Zeit mit der Hand schreiben. Immer öfter treten dabei schon nach kurzer Zeit Krämpfe auf, da viele das langanhaltende Schreiben mit Stift nicht mehr gewohnt sind. Es ist daher eine gute Vorbereitung, mit der Hand längere Briefe oder längere Zusammenfassungen von Lernstoffen zu schreiben.

Schreiben ist seit langem als leistungsfähiges Werkzeug zum Lernen anerkannt. Durch das Einüben der Verschrifltichung eigener Gedanken werden eigene Gedanken bewusst geordnet und für andere zugänglich. So wird ein Austausch von eigenen und fremden Gedanken möglich. Schreiben verbessert das konzeptionelle Verständnis nachweislich und ermuntert dazu, den Details mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Mitschreiben ist eine gute Gedächtnishilfe und verhindert, dass spätestens nach einer Woche alles wieder vergessen sein wird. Die Qualität des Mitgeschriebenen bestimmt maßgeblich das, was später gelernt werden wird!

Durch das Notieren setz man sich mit dem Gehörten auseinander. Die Lerninhalte werden besser verarbeitet als durch reines Zuhören. Außerdem wird neues Wissen in das bisherige Wissen eingefügt und verbunden. Empirisch nachweisbar nimmt man mehr aus der Vorlesung mit als nur die eigenen Notizen und erinnert sich später besser daran, als wenn man nicht mitschreibt.

Wer das Gehörte in eigenen Worten zusammenfassend notiert, setzt sich tiefgehender mit dem Stoff auseinander und braucht weniger Wiederholungen, um das Wissen im Gehirn zu verankern. In diesem Kurs stehen inhaltliche Zusammenhänge und geordnete Gedankengänge im Vordergrund, daher ist das Mitschreiben in eigenen Worten sinnvoller.

Empirische Studien zeigen ein eindeutiges Ergebnis:

  1. Handschriftliche Notizenschreiber verwenden eher eigene Worte, machen weniger Notizen und können sich im Anschluss besser an das Geschriebene erinnern.
  2. Notizenschreiber am Laptop schreiben eher wortwörtlich mit (selbst wenn man ihnen gesagt hat, dass nicht wortwörtlich mitschreiben sollen) und schneiden im anschließenden Test schlechter ab, selbst bei rein faktischen fragen.
  3. eine farbige Gestaltung des selbst Geschriebenen wirkt sich positiv auf das Gedächtnis aus, weil Farbe die Aufmerksamkeit lenkt. Farbige Worte werden zu Schlagworten, schneller in den Aufzeichnungen erkannt und besser eingeprägt. Wenn allerdings alles bunt eingefärbt wird, kehrt sich dieser Effekt um.
  4. Veranschaulichende Skizzen fördern das spätere Erinnern.


Bearbeitete Themen[Bearbeiten]

Im Kurs werden folgende themen behandelt:

  1. Denken in (sozialen Systemen) Systemen podcast | SGMM (2019) | SGMM (2017)
  2. Trilemma podcast | geschützte PDF || Wikipedia: Trilemma | Münchhausen-Trilemma
  3. Eingeschränkte Rationalität podcast | geschützte PDF || Wikipedia: Rationalität | Vernunft
  4. Modelle podcast | geschützte PDF || Wikipedia: Modell
  5. Mentale Modelle podcast | geschützte PDF |Mentales Modell | Mentalität
  6. Ziele und Zielhierarchien || Wikipedia: Ziel || Unternehmensziel
  7. Problemabgrenzung podcast | geschützte PDF
  8. Problemlösungszyklus || Wikipedia: PLZ als Vorgehensmodell || PLZ im System Engineering | PLZ im Projektmagazin
  9. Mehrkriterielle Entscheidungen podcast | geschützte PDF
  10. multipersonelle Entscheidungen podcast | geschützte PDF
  11. Kooperation podcast | geschützte PDF || Wikipedia: Kooperation | tit for tat
  12. Goldene Regel podcast | geschützte PDF || Wikipedia: Goldene Regel


Was ist zu tun?[Bearbeiten]

Die Studentinnen und Studenten werden in diesem Kurs:

  • 5er-Gruppen bilden
  • jede Gruppe wird zu mind. 5 Themen anhand der Folien und der bereitgestellten podcasts ein Nugget-Chart erstellen mit
  • 3 wesentlichen Kerninhalte, das Wichtigste zuerst!
  • einen Handlungstipp für einen zukünftig bessere Zielerreichungsgrad/Effektivität der Wertschöpfung
  • einen Handlungstipp für einen zukünftig besseren Wirkungsgrad/Effizienz der Wertschöpfung
  • ein Eye Catcher, der KEINE Überschrift ist

Die erstellen 5 Charts Papiere werden mit den Namen der Autorinnen und Autoren versehen und in den bereitgestellten ILIAS-Ordner hineingelegt. In den Coaching können im Verlauf des Kurses die Arbeiten in der Gruppe und die damit erzielten Ergebnisse besprochen werden.

Benotete Prüfungsleistung[Bearbeiten]

Die Studentinnen und Studenten verschriftlichen mit diesem Template ein von ihnen selbst (mit)erstelltes Nugget-Chart und legen ihren individuellen Text in den dazu bereitgestellten ILIAs-Ordner ab.

Gemäß dem Stundenplan gilt als spätester Abgabetermin: 22.01.2021 um 15:00 Uhr

Die Kriterien zur Benotung der indiviuellen Texte sind hier zu finden. Wird das erforderliche Template nicht benutzt, werden 10 Punkte (von 100) abgezogen. Es können nur Arbeiten benotet werden, die rechtzeitig eingelangt sind und den Namen der Studentin bzw. des Studenten aufweisen.

Eine wirklich gute Vertextung eines individuellen Papiers ist HIER zu finden.

Fachbücher zu SE[Bearbeiten]

hilfreiche Materialien zu SE[Bearbeiten]