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Endliche Symmetriegruppe/Isotropiegruppe/Numerische Bedingung/Textabschnitt

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Es sei    eine endliche Untergruppe der Gruppe der eigentlichen, linearen Isometrien des . Zu einer Halbachse von sei

Dann sind für zwei äquivalente Halbachsen und die Gruppen und isomorph.

Insbesondere besitzen sie die gleiche Ordnung.

Es sei  ,  was es gibt, da die beiden Halbachsen nach Voraussetzung äquivalent sind. Dann hat man aber sofort den Gruppenisomorphismus

Wegen

führt dieser innere Automorphismus von in der Tat die beiden Gruppen ineinander über.

Bei handelt es sich trivialerweise um eine Untergruppe von . Man nennt sie die Isotropiegruppe zur Halbachse . Das Lemma besagt also, dass äquivalente Halbachsen isomorphe Isotropiegruppen besitzen. Wenn ist und eine Halbachse in der Halbachsenklasse , und die Untergruppe Elemente besitzt, so gibt es in genau verschiedene Halbachsen. Die fixierte Halbachse definiert nämlich eine surjektive Abbildung

Dabei geht auf , und ebenso gibt es für jede Halbachse genau Urbilder.



Es sei    eine endliche Untergruppe der Ordnung in der Gruppe der eigentlichen, linearen Isometrien des . Es seien die verschiedenen Halbachsenklassen zu , und zu jeder dieser Klassen sei , , die Ordnung der Gruppe , , die nach Fakt unabhängig von    ist.

Dann ist

Für zwei gegenüberliegende Halbachsen und gilt  .  Dagegen gilt für zwei Halbachsen und , die nicht zur gleichen Achse gehören (also insbesondere verschieden sind), die Beziehung  ,  da eine Isometrie mit zwei Fixachsen die Identität sein muss. Da die Vereinigung aller , ist, liegt eine Vereinigung

vor, wobei rechts jedes Gruppenelement    genau zweimal vorkommt. Daher ist

Die Halbachsenklasse enthält Elemente. Daher ist

Mittels Division durch ergibt sich die Behauptung.



Die numerische Gleichung
mit

und mit besitzt folgende ganzzahlige Lösungen.

  1.    und  
  2. Bei    gibt es die Möglichkeiten
    1.    und  
    2.  ,     und  
    3.  ,   ,   ,  und  
    4.  ,   ,   ,  und  

Bei    ist die rechte Seite und daher folgt    aus der linken Seite. Bei    muss    gelten, was bei    keine Lösung besitzt. Bei    erhält man die Bedingung  ,  woraus sich wegen    nach Aufgabe    ergibt. Bei    schreibt sich die Bedingung als

mit  .  Die linke Seite ist . Daher muss wegen    mindestens eines der    sein. Es sei also  .  Bei    gibt es genau die Lösung    mit beliebigem  .  Es sei also  .  Bei    wäre die rechte Seite wieder , sodass    gelten muss. Der Wert    führt zur Lösung  ,  der Wert    führt zur Lösung    und der Wert    führt zur Lösung  .  Bei    wird die rechte Seite wieder , sodass es keine weitere Lösung gibt.
 Bei    hat man eine Bedingung der Form

die keine Lösung besitzt, da die rechte Seite ist, da die ersten vier Summanden maximal ergeben und die weiteren durch abgeschätzt werden können.