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Kurs:Algebraische Kurven (Osnabrück 2008)/Arbeitsblatt 17

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Aufgabe (2 Punkte)

Betrachte den Monoidhomomorphismus

2,e11,e21.

Beschreibe die zugehörige Abbildung zwischen den Monoidringen (für einen Körper K) und den zugehörigen K-Spektren.



Aufgabe (2 Punkte)

Es seien  MN  kommutative Monoide. Zeige, dass durch

M~={nNes gibt k+ mit knM}

ein Untermonoid von N gegeben ist, das M umfasst.



Aufgabe (6 Punkte)

Es seien  MN  endlich erzeugte kommutative Monoide mit Kürzungsregel. Zeige, dass für einen Körper K der Ringhomomorphismus  K[M]K[N]  genau dann endlich ist, wenn es zu jedem  nN  ein  k+  mit  knM  gibt.



Aufgabe (4 Punkte)

Es sei  M=(,+)  die additive Gruppe der rationalen Zahlen. Bestimme Spek([M]). Wie sieht es aus, wenn man durch ersetzt?



Aufgabe (4 Punkte)

Es sei φ:MN ein Homomorphismus von kommutativen Monoiden. Zeige, dass die Menge aller Punkte aus KSpek(K[N]), die unter der Spektrumsabbildung auf den Einspunkt  1KSpek(K[M])  abgebildet werden, selbst die Struktur eines K-Spektrums eines geeigneten Monoids besitzt.



Aufgabe (4 Punkte)

Wir betrachten Monoide der Form

M=(/(m),+)

Beschreibe KSpek(K[M]) allgemein sowie für die Körper  K=,,/(5).  Finde die idempotenten Elemente von [/(3)].



Aufgabe (4 Punkte)

Es sei M ein kommutatives Monoid. Zeige, dass die zugehörige Differenzengruppe  Γ=Γ(M)  eine kommutative Gruppe ist, und dass sie folgende universelle Eigenschaft besitzt: Zu jedem Monoidhomomorphismus

φ:MG

in eine Gruppe G gibt es einen eindeutig bestimmten Gruppenhomomorphismus

φ~:ΓG,

der φ fortsetzt.



Aufgabe (3 Punkte)

Es sei M ein kommutatives Monoid mit zugehöriger Differenzengruppe  Γ=Γ(M).  Zeige, dass folgende Aussagen äquivalent sind.

  1. M ist ein Monoid mit Kürzungsregel.
  2. Die kanonische Abbildung MΓ(M) ist injektiv.
  3. M lässt sich als Untermonoid einer Gruppe realisieren.



Aufgabe (4 Punkte)

Es sei K ein Körper und G eine Gruppe. Dann können wir den Monoidring K[G] betrachten. Es sei nun weiter M ein K[G]-Modul. Zeige, dass

a) M nichts anderes ist als ein K-Vektorraum V zusammen mit einem Gruppenhomomorphismus ρ:GAutK(V).


b) ein K[G]-Modulhomomorphismus φ:MM eine K-lineare Abbildung ist, für die zusätzlich  φρ(g)=ρφ  für alle  gG  gilt.

Bemerkung: ρ heißt dann eine Darstellung von G. Solche Darstellungen sind oft einfacher zu handhaben als G und man kann mit Hilfe von ρ oft hilfreiche Erkenntnisse über G selbst gewinnen.


Aufgabe (2 Punkte)

Wir betrachten die kommutativen Monoide  M=r  und  N=s.  Zeige, dass ein Monoidhomomorphismus von M nach N eindeutig durch eine Matrix (mit r Spalten und s Zeilen) mit Einträgen aus bestimmt ist.

Wie sieht die zugehörige Spektrumsabbildung aus?