Zum Inhalt springen

Kurs:Mathematik für Anwender/Teil I/39/Klausur/kontrolle



Aufgabe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
Punkte 3 3 2 3 5 1 4 2 4 4 4 3 4 8 4 5 1 4 64








Finde einen möglichst einfachen aussagenlogischen Ausdruck, der die folgende tabellarisch dargestellte Wahrheitsfunktion ergibt.

p q r ?
w w w w
w w f f
w f w w
w f f f
f w w f
f w f w
f f w f
f f f w



Erläutere das Prinzip Beweis durch Fallunterscheidung.



Es seien M1,,Mk und N1,,Nk nichtleere Mengen und

φi:MiNi

Abbildungen für i=1,,k. Es sei M=M1××Mk, N=N1××Nk, und φ die Produktabbildung, also

φ:MN,(x1,,xk)(φ1(x1),,φk(xk)).

a) Zeige, dass φ genau dann surjektiv ist, wenn alle φi surjektiv sind.

b) Zeige, dass a) nicht gelten muss, wenn die beteiligten Mengen leer sein dürfen.



Finde eine natürliche Zahl n derart, dass

(87)n1000

ist.



Bestimme die ganzzahligen Lösungen  x0  der Ungleichung

3x74>1.



Berechne

(25373)(14233).



Beweise den Satz, dass der Limes einer konvergenten Folge in eindeutig bestimmt ist.



Es sei f: eine stetige Funktion mit  f(0)=0  und sei (xn)n eine Nullfolge. Zu  k+  bezeichne fk die k-fache Hintereinanderschaltung von f mit sich selbst.

  1. Sei k fixiert. Zeige, dass die Folge fk(xn), n, eine Nullfolge ist.
  2. Man gebe ein Beispiel, das zeigt, dass die Folge fn(xn), n, keine Nullfolge sein muss.



Die beiden lokalen Extrema der Funktion

f(x)=x36x2+9x+1

definieren ein achsenparalleles Rechteck, das vom Funktionsgraphen in zwei Bereiche zerlegt wird. Bestimme deren Flächeninhalte.





Zeige, dass für x, x1, die Gleichheit

arcoshx=ln(x+x21)

gilt.



Wir betrachten die Sinusfunktion

f(x)=sinx

auf [0,π] und den oberen Halbkreis (mit Radius π2) oberhalb dieses Intervalls.

  1. Skizziere die Situation. Beschreibe den oberen Halbkreis als den Graphen einer Funktion g(x).
  2. Zeige, dass
    g(x)f(x)

    für alle  x[0,π]  gilt. Tipp: Betrachte die Situation für  0xπ/6  und für  π/6xπ/2

  3. Berechne den Flächeninhalt zwischen dem Halbkreis und dem Sinusbogen.



Beweise das Eliminationslemma für ein inhomogenes lineares Gleichungssystem in n Variablen über einem Körper K.



Es sei K ein Körper und es seien V und W Vektorräume über K der Dimension n bzw. m. Es sei

φ:VW

eine lineare Abbildung, die bezüglich zweier Basen durch die Matrix  MMatm×n(K)  beschrieben werde. Zeige, dass φ genau dann injektiv ist, wenn die Spalten der Matrix linear unabhängig in Km sind.



Es seien A und B quadratische Matrizen über einem Körper K. Zeige

det(AB)=det(BA).



Beweise den Satz über die Beziehung zwischen geometrischer und algebraischer Vielfachheit.