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Kurs:Singularitätentheorie (Osnabrück 2019)/Arbeitsblatt 27

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Was hat eine Entfaltung mit einer „Funktionenschar“ zu tun?



Bestimme die Rechtsäquivalenzklassen in der Entfaltung txn+(1t)xm mit  1n<m



Wir betrachten Polynome x4+ux2+vx mit Parametern  u,v.  Finde eine algebraische Bedingung an die Parameter u,v, die beschreibt, dass das Polynom einen ausgearteten kritischen Punkt besitzt.



Es sei  f(x)=xn  mit  n1.  Wir betrachten die Entfaltung xn+wn1xn1+wn2xn2++w1x+w0 mit dem Deformationsparameter  (wn1,,w0)n.  Zeige, dass man den Term wn1xn1 „wegtransformieren“ kann, dass es also eine Transformation (einen Koordinatenwechsel) derart gibt, dass man in der transformierten Situation ohne diesen Term auskommt, aber nach wie vor jede deformierte Funktion fw vorkommt.

Was hat diese Beobachtung mit dem Jacobiideal und der Standardentfaltung zu tun?



Es sei  E(x,u,v)=x(xu)(xv),  was wir als Entfaltung von x3 auffassen.

  1. Bestimme abhängig von  (u,v)2  die Milnorzahl von  f(u,v)=E(,u,v)  im Nullpunkt  x=0
  2. Welche Funktionen f(u,v) sind rechtsäquivalent zueinander?
  3. Skizziere die Situation im (reellen) Parameterraum.



Untersuche die Funktion XYT als Entfaltung von XY. Welche deformierten Funktionen sind untereinander rechtsäquivalent?



Es sei V ein endlichdimensionaler reeller Vektorraum und

F:VV

ein stetig differenzierbares Vektorfeld. Es sei  C=C(V,)  die Menge der unendlich oft stetig differenzierbaren Funktionen von V nach . Wir betrachten die Abbildung

δ=δF:CC,gδ(g),

mit

(δ(g))(P)=(DF(P)g)(P).

Man erhält also aus der Funktion g die neue Funktion δ(g), indem man an einem Punkt  PV  die Richtungsableitung der Funktion g in Richtung F(P) berechnet. Zeige, dass für  gC  folgende Eigenschaften äquivalent sind.

  1. Es ist  δ(g)=0
  2. Das Bild einer jeden Lösung zur Differentialgleichung  y=F(y)  liegt in einer Faser von g.



Es sei  b3.  Zeige, dass X3+Yb zu X3+Yb+X4 rechtsäquivalent ist.



Wir betrachten  f=X4+Y7.  Für welche der folgenden h kann man mithilfe von Lemma 27.9 darauf schließen, dass f und f+h rechtsäquivalent sind?

  1. h=X4Y7,
  2. h=X2Y8,
  3. h=5X6X4Y5Y17,
  4. h=X5+Y8.

    Ist f rechtsäquivalent zu X4+Y7+X5+Y8?



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