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Lineare Abbildung/Duale Abbildung/Einführung/Textabschnitt

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Es sei ein Körper, und seien -Vektorräume und

sei eine -lineare Abbildung. Dann heißt die Abbildung

die duale Abbildung zu .

Diese Zuordnung beruht also einfach darauf, dass man die Hintereinanderschaltung

betrachtet. Die duale Abbildung ist ein Spezialfall von der in Fakt  (1) beschriebenen Situation. Insbesondere ist die duale Abbildung wieder linear.



Es seien Vektorräume über einem Körper und es seien

und

lineare Abbildungen. Dann gelten folgende Aussagen.

  1. Für die duale Abbildung gilt
  2. Für die Identität auf ist
  3. Wenn surjektiv ist, so ist injektiv.
  4. Wenn injektiv ist, so ist surjektiv.
  1. Für    ist
  2. Dies folgt direkt aus  
  3. Es sei    und

    Wegen der Surjektivität von gibt es für jedes    ein    mit  .  Daher ist

    und ist selbst die Nullabbildung. Nach Fakt ist injektiv.

  4. Die Voraussetzung bedeutet, dass man    als Untervektorraum auffassen kann. Man kann daher nach Fakt

    mit einem weiteren -Untervektorraum    schreiben. Eine Linearform

    lässt sich zu einer Linearform

    fortsetzen, indem man beispielsweise auf als die Nullform ansetzt. Dies bedeutet die Surjektivität.