Projekt:OERlabs Openbook/3 Fragen 3 Antworten

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3 Fragen 3 Antworten

Rückfragen[Bearbeiten]

Nach Abschluss aller Veranstaltungen wurden die Teilnehmenden gebeten uns zu drei Fragen Rückmeldung. Diese drei Fragen wurden zum Teil sehr kurz, zum Teil sehr ausführlich beantwortet. Im Folgenden Teil gibt es jeweils eine Visualisierung als Wordcloud, sowie eine tabellarische Auflistung der eingegangenen Antworten.

Wer selber entsprechende Wordclouds produzieren möchte, dem sei der Word Cloud Generator von Jason Davies empfohlen.

Frage 1 - Wenn Du an die OERlabs denkst, welches Stichwort kommt Dir dann als Erstes in den Sinn?[Bearbeiten]

OERlabs DreiFragenDreiAntworten - Frage 1.svg

Wenn Du an die OERlabs denkst, welches Stichwort kommt Dir dann als Erstes in den Sinn?
Innerhalb dieses Projektes ist mir bewusst geworden, dass der Prozess, Wissen für alle Menschen zugänglich zu machen, ein Merkmal einer demokratischen Gesellschaftsform ist.
Es entstand eine neue Ernsthaftigkeit beim Arbeiten, da die erstellten Materialien nicht nur fürs Seminar, sondern eine viel breitete Öffentlichkeit erstellt wurden. Zudem setzt sich bald der Gedanke durch, dass man weder an der Uni noch später als Lehrer als Einzelkämpfer arbeitet, sondern Teil einer großen Gemeinschaft von Menschen ist, die ihre Ideen und ihre Materialien teilen.
Sei offen und stelle dich Herausforderungen!
OFFENE BILDUNG BRAUCHT OFFENE HERZEN
Ich war zu selten da, persönliche Kontakte => Ansprechpartner
Die Begegnung mit den OERlabs hat mich dazu angeregt, bei der Entwicklung von Konzepten künftig ruhig etwas weniger Struktur und „roten Faden“ vorzugeben und dafür ein bisschen mehr Dynamik und produktive „Einmischung“ von anderen zuzulassen.
Die OERlabs haben gezeigt, dass für die kontinuierliche Entwicklung guter Bildungsmaterialien und der dazugehörigen Praktiken Personen mit unterschiedlicher Berufssozialisation wichtig sind.
Es ist hilfreich, wenn verschiedene Einrichtungen und Instanzen zusammenarbeiten, um OER erfolgreich an der Hochschule zu etablieren.
Ich bin beeindruckt vom Ermöglichungsraum durch dem experimentellen Charakter, der sehr aktivierend wirkt mitzumachen, weiterzumachen und lernförderlich zu nutzen.
Im Rahmen der Multistakeholder-Dialoge habe ich mich mit Fragestellungen

beschäftigt, die mir meinen Abstand von der Lehre im Arbeitsalltag schmerzlich bewusst gemacht haben.

Ich habe aus den OERlabs mitgenommen, dass es viel interessanter ist über Open Educational Practices nachzudenken als über die Ressourcen selbst, da es zukünftig vermehrt darum gehen wird die Praktiken des Umgangs mit freien Bildungsmedien zu erkennen und deren Nutzen für Bildungsprozesse auszumachen und darüber hinaus Praktiken der Lernenden anzuerkennen und diese für Bildungsprozesse mit und über Medien nutzbar zu machen.
Das OERLabs-Projekt bildete den offenen Raum für Diskussion zwischen unterschiedlichen Akteuren, die viele Lösungen und Strategien in Bezug auf OER in (Hoch-)Schullehre entwickelt haben.
Die OERlabs haben mich neugierig auf die Nutzung und Erstellung von freien Lehr- und Lernmaterialien gemacht.
Dieses Projekt hat mir vor Augen geführt, wie komplex (im Gegensatz zu kompliziert) es ist, ein Projekt bzw. eine neue Idee (hier offene Bildungsressourcen) in ein Ökosystem, wie das einer Universität, einzubringen und wie man dabei mit einem partizipativen, dialoghaften, sinnstiftenden Prozess erfolgreich sein kann.
Für mich persönlich war es besonders bereichernd, die Vernetzung ganz unterschiedlicher Akteure (z.B. Bibliothek und Hochschule) live zu erleben und festzustellen, wie die unterschiedlichen Perspektiven das Thema "OER" mit anwendungsorientiertem Leben gefüllt haben.
Der Austausch und die Vernetzung mit anderen ""Stakeholdern"" ist wichtig, um in neuen Perspektiven zu denken, seinen Blick zu erweitern und gegebenenfalls bereits bestehende Ansätze und Strukturen kennenzulernen.
Priorität: Stärken stärken (z.B. bereits an einem Thema interessierte Personen bevorzugt einbinden), und erst in zweiter Instanz die Schwächen versuchen abzubauen.
Stakeholder-Dialog kann viel Freude bereiten und ist ein herausragender Gelingensfaktor für die Beförderung von OER.
Tiefergreifenden Einblick in die (Hintergrund-)Prozesse einer

Hochschule, sowie die große Motivation im Team an der Zusammenarbeit am Thema.

Ich habe aus den OERlabs mitgenommen, (Lernen) auch mal frei von Grenzen und Restriktionen zu denken.

Frage 2 - In einem Satz: Was hast Du aus den OERlabs persönlich mitgenommen?[Bearbeiten]

OERlabs DreiFragenDreiAntworten - Frage 2.svg

In einem Satz: Was hast Du aus den OERlabs persönlich mitgenommen?
Innerhalb dieses Projektes ist mir bewusst geworden, dass der Prozess, Wissen für alle Menschen zugänglich zu machen, ein Merkmal einer demokratischen Gesellschaftsform ist.
Es entstand eine neue Ernsthaftigkeit beim Arbeiten, da die erstellten Materialien nicht nur fürs Seminar, sondern eine viel breitete Öffentlichkeit erstellt wurden. Zudem setzt sich bald der Gedanke durch, dass man weder an der Uni noch später als Lehrer als Einzelkämpfer arbeitet, sondern Teil einer großen Gemeinschaft von Menschen ist, die ihre Ideen und ihre Materialien teilen.
Sei offen und stelle dich Herausforderungen!
OFFENE BILDUNG BRAUCHT OFFENE HERZEN
Ich war zu selten da, persönliche Kontakte => Ansprechpartner
Die Begegnung mit den OERlabs hat mich dazu angeregt, bei der Entwicklung von Konzepten künftig ruhig etwas weniger Struktur und „roten Faden“ vorzugeben und dafür ein bisschen mehr Dynamik und produktive „Einmischung“ von anderen zuzulassen.
Die OERlabs haben gezeigt, dass für die kontinuierliche Entwicklung guter Bildungsmaterialien und der dazugehörigen Praktiken Personen mit unterschiedlicher Berufssozialisation wichtig sind.
Es ist hilfreich, wenn verschiedene Einrichtungen und Instanzen zusammenarbeiten, um OER erfolgreich an der Hochschule zu etablieren.
Ich bin beeindruckt vom Ermöglichungsraum durch dem experimentellen Charakter, der sehr aktivierend wirkt mitzumachen, weiterzumachen und lernförderlich zu nutzen.
Im Rahmen der Multistakeholder-Dialoge habe ich mich mit Fragestellungen beschäftigt die mir meinen Abstand von der Lehre im Arbeitsalltag schmerzlich bewusst gemacht haben.
Ich habe aus den OERlabs mitgenommen, dass es viel interessanter ist über Open Educational Practices nachzudenken als über die Ressourcen selbst, da es zukünftig vermehrt darum gehen wird die Praktiken des Umgangs mit freien Bildungsmedien zu erkennen und deren Nutzen für Bildungsprozesse auszumachen und darüber hinaus Praktiken der Lernenden anzuerkennen und diese für Bildungsprozesse mit und über Medien nutzbar zu machen.
Das OERLabs-Projekt bildete den offenen Raum für Diskussion zwischen unterschiedlichen Akteuren, die viele Lösungen und Strategien in Bezug auf OER in (Hoch-)Schullehre entwickelt haben.
Die OERlabs haben mich neugierig auf die Nutzung und Erstellung von freien Lehr- und Lernmaterialien gemacht.
Dieses Projekt hat mir vor Augen geführt, wie komplex (im Gegensatz zu kompliziert) es ist, ein Projekt bzw. eine neue Idee (hier offene Bildungsressourcen) in ein Ökosystem, wie das einer Universität, einzubringen und wie man dabei mit einem partizipativen, dialoghaften, sinnstiftenden Prozess erfolgreich sein kann.
Für mich persönlich war es besonders bereichernd, die Vernetzung ganz unterschiedlicher Akteure (z.B. Bibliothek und Hochschule) live zu erleben und festzustellen, wie die unterschiedlichen Perspektiven das Thema "OER" mit anwendungsorientiertem Leben gefüllt haben.
Der Austausch und die Vernetzung mit anderen "Stakeholdern" ist wichtig, um in neuen Perspektiven zu denken, seinen
Blick zu erweitern und gegebenenfalls bereits bestehende Ansätze und Strukturen kennenzulernen."
Priorität: Stärken stärken (z.B. bereits an einem Thema interessierte Personen bevorzugt einbinden), und erst in zweiter Instanz die Schwächen versuchen abzubauen.
Stakeholder-Dialog kann viel Freude bereiten und ist ein herausragender Gelingensfaktor für die Beförderung von OER.
Tiefergreifenden Einblick in die (Hintergrund-)Prozesse einer Hochschule sowie die große Motivation im Team an der Zusammenarbeit am Thema.
Ich habe aus den OERlabs mitgenommen, (Lernen) auch mal frei von Grenzen und Restriktionen zu denken.

Frage 3 - An den OERlabs waren von der Universität zu Köln über die TU Kaiserslautern bis hin zu Schulen und weiteren Partner*innen viele Institutionen beteiligt: Was könnte Deine eigene Institution Deiner Meinung nach von den OERlabs lernen?[Bearbeiten]

OERlabs DreiFragenDreiAntworten - Frage 3.svg

An den OERlabs waren von der Universität zu Köln über die TU Kaiserslautern bis hin zu Schulen und weiteren Partner*innen viele Institutionen beteiligt: Was könnte Deine eigene Institution Deiner Meinung nach von den OERlabs lernen?
Meine Institution könnte von den OERLabs die Rückbesinnung auf das Humboldtsche Bidlungsideal lernen und damit auf die Grundfrage, was Universität sein soll: ein Ort, an dem Wissen mit anderen Menschen in Diskursen geteilt und entwickelt wird. Bildung braucht den Dialog mit anderen Menschen - ohne kommunikativen Austausch von Gedanken und Erkenntnissen ist Bildung nicht möglich.
Dass man durch das Teilen seiner Arbeit viel mehr gewinnt als verliert.
Studierenden eigene Wege ermöglichen, wenn sie wollen, dann können sie auch.
OFFENE BILDUNG BENÖTIGT TRANSDISZIPLINÄRES ZUSAMMENWIRKEN
Eigentlich würde ich gerne OER didaktische Materialien entwickeln und zur Verfügung stellen, vielleicht auch mit den jeweiligen Vorbereitungskursen aus den Praxissemestern. Aber irgendwie scheint das alles auch recht mühsam ...
An den OERlabs war zu sehen, dass viel Mut, Geduld und Ausdauer dazugehört, sich auf ein Vorhaben einzulassen, in das verschiedene Akteure ihre Interessen, Ideen und Bedürfnisse einbringen und dessen abschließende Gestalt deshalb besonders schwer vorherzusagen ist.
Ähnlich wie die OERlabs wollen aber auch wir möglichst viel Austausch pflegen und Mitbestimmung und Mitwirkung anregen.
Von den OERlabs können wir lernen, dass es zwar viel Vertrauen und Energie braucht sich mit Elan reinzuknien in etwas, dessen Kurs wir zum Teil gar nicht selbst festlegen, dass es aber auch zu besonders reichen Ergebnissen führt.
Die OERlabs haben gezeigt, wie eine offene Haltung die Verbreitung von Praktiken und Produkten vereinfachen kann.
Es kann gut sein, dass sich an der Universität bereits viele Menschen mit ein und demselben Thema beschäftigen, jedoch nichts voneinander wissen, da die Kommunikation zwischen den Abteilungen nicht besonders ausgeprägt ist.
Schneller und direkter für Vernetzungen kommunizieren.
Offene Diskussionen (s. 1.), wobei ich mich dem letzten Punkt des OERlabs-Übergabeprotokolls nur anschließen kann: Die entwickelten Lösungsvorschläge müssen auch umgesetzt werden.
Offenheit (in jeder Hinsicht) selbst ist eine Bildungsressource.
Die Studenten können mehr, als man denkt; man muss ihnen nur den richtigen Weg zeigen und/oder Möglichkeit geben.
Die OERlabs haben viele verschiedene Akteure der Hochschule in einen lebendigen Austausch über offene Lehr- und Lernpraktiken gebracht. Dabei haben der fach- und institutionsübergreifende Dialog hat nicht nur neue Perspektiven der Zusammenarbeit eröffnet, sondern auch zur Auseinandersetzung mit der Kultur des Teilens in analogen und digitalen Bildungskontexten angeregt.
Die sich mit der Digitalisierung herausbildenden Themengebiete sind eher komplex und lassen sich nicht unbedingt mit klassischen Managementmethoden (Ursache-Wirkung) entwickeln. Ich denke, dass dialogische Ansätze, wie die OERlabs, als Alternative oder Ergänzung zu einer Top-Down-Strategie viel zum Verständnis der Anforderungen und der Rahmenbedingungen bei der Entscheidungsfindung und Diensteentwicklung beitragen können, häufiger genutzt werden könnten. Dafür braucht es allerdings die geeignete Erfahrungen und Kenntnisse bei der Durchführung bspw. von Multi-Stakeholder-Dialogen. Auch hier können wir von den OERlabs lernen.
Die Idee, Möglichkeits- und Experimentierräume in und außerhalb der Lehre zu schaffen, in denen OERs produziert, weiterentwickelt und diskutiert werden können.
Besonders wichtig für die Universität zu Köln ist meiner Meinung nach vor allem der Gedanke des Austauschs und der Vernetzung unterschiedlichster Akteure. Solche Plattformen die zu einem bestimmten Thema oder einer bestimmten Fragestellung verschiedene Akteure zusammenbringen sensibilisieren und Kollaboration ermöglichen sind gerade an einer so großen Institution wie der Universität zu Köln sehr produktiv und bedeutend. So haben die OERlabs mit ihren Multistakeholder-Dialogen beispielsweise hinsichtlich der OER-Thematik gezeigt, dass sich mithilfe der verschiedenen ""Stakeholder"" viele OER-Gedanken und -Ideen mit relativ geringem Aufwand und gleichzeitig mit großer Wirkung umsetzen lassen könnten.
Einblicke in methodische Überlegungen und Planungen eines offenen Prozesses. Vernetzung von relevanten Stakeholdern, sowie Steuerung bzw. Anleitung entsprechender thematischer Diskussionen. Gestaltung und Steuerung universitärer Kommunikation – abhängig von bereits vorhandener universitärer Vernetzungs- und Kommunikationskultur.
Neben den Erfahrungen in Bezug auf die Aktivierung und Einbindung der Studierenden sowie der liquiden Beschaffenheit von Contents hat OERlabs wertvolle Erkenntnisfortschritte in der Kooperation mit wissenschaftlichen Bibliotheken und der Gestaltung physischer, digital angereicherter Lernräume geschaffen, von denen unsere Einrichtung noch profitieren kann.
Gerade im Hinblick auf Jugendverbandsarbeit nehme ich in meinen Kontexten einen (wenig überraschenden) Trend zu verstärkter Nutzung von digitalen Hilfsmitteln wahr. Produkte die im Zuge dieser stärker digitalisierten Arbeit anfallen können teilweise auch unter freien Lizenzen veröffentlicht und für eine weitere Nutzung freigegeben werden. Hierfür sind sehr ähnliche Fragen zu klären wie jene die bereits auf den MSDs gestellt wurden. Insbesondere die Vermittlung des Mehrwertes von Offenheit wird hier ein Thema darstellen welches von den OERlabs bereits mehr als einmal bearbeitet wurde.
Auch die Vermittlung von Möglichkeiten der Creative Commons Lizenzen an Jugendliche im Rahmen von Audio-/Video-/Fotoprojekten spielen eine Rolle hierbei kann insbesondere auf die Erfahrungswerte von Andre Hermes zurückgegriffen werden welche im Openlab dargestellt wurden.
Meine Institution könnte von den OERlabs mitnehmen, dass Lehre und Lernen häufig Teamarbeit ist und möglichst offen gestaltet sein sollte.


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