Lösung
- Eine Relation zwischen
und
ist eine Teilmenge
.
- Der Betrag von
ist folgendermaßen definiert.
-
- Der Grad eines von
verschiedenen Polynoms
-

mit
ist
.
- Man sagt, dass
in einem Punkt
ein lokales Maximum besitzt, wenn es ein
derart gibt, dass für alle
mit
die Abschätzung
-

gilt.
- Die Familie
,
,
heißt summierbar, wenn es ein
gibt mit folgender Eigenschaft: Zu jedem
gibt es eine
endliche
Teilmenge
derart, dass für alle endlichen Teilmengen
mit
die Beziehung
-

gilt. Dabei ist
.
- Es sei
die
eindeutig bestimmte
reelle
Nullstelle
der
Kosinusfunktion
auf dem
Intervall
. Die Kreiszahl
ist definiert durch
-

- Die Taylor-Reihe zu
im Entwicklungspunkt
ist
-
- Ortsunabhängig bedeutet, dass die Funktion
nicht von
abhängt.
Lösung erstellen
Lösung
Entscheide, ob die
reelle Folge
-

(mit
)
in
konvergiert
und bestimme gegebenenfalls den
Grenzwert.
Lösung
Beweise das Folgenkriterium für die Stetigkeit einer Funktion
in einem Punkt
.
Lösung
Es bezeichne (1) die Stetigkeit von
im Punkt
und (2) die Eigenschaft, dass für jede gegen
konvergente Folge
die Bildfolge
gegen
konvergiert. Wir müssen die Äquivalenz von (1) und (2) zeigen.
Es sei (1) erfüllt und sei
eine Folge in
, die gegen
konvergiert. Wir müssen zeigen, dass
-

ist. Dazu sei
vorgegeben. Wegen (1) gibt es ein
mit der angegebenen Abschätzungseigenschaft und wegen der Konvergenz von
gegen
gibt es eine natürliche Zahl
derart, dass für alle
die Abschätzung
-

gilt. Nach der Wahl von
ist dann
-
sodass die Bildfolge gegen
konvergiert.
Es sei (2) erfüllt. Wir nehmen an, dass
nicht stetig ist. Dann gibt es ein
derart, dass es für alle
Elemente
gibt, deren Abstand zu
maximal gleich
ist, deren Wert
unter der Abbildung aber zu
einen Abstand besitzt, der größer als
ist. Dies gilt dann insbesondere für die Stammbrüche
,
.
D.h. für jede natürliche Zahl
gibt es ein
mit
-
Diese so konstruierte Folge
konvergiert gegen
, aber die Bildfolge konvergiert nicht gegen
, da der Abstand der Bildfolgenglieder zu
zumindest
ist. Dies ist ein Widerspruch zu (2).
Zeige, dass es stetige Funktionen
-
mit
derart gibt, dass für alle
weder
noch
die Nullfunktion ist.
Lösung
Wir betrachten die Zerlegung von
in die unendlich vielen halboffenen Intervalle
für
und
. Auf
,
, definieren wir die stetige Funktion
durch

Diese Funktion hat an den Intervallgrenzen den Wert
. Die Ableitung ist
-
das Maximum liegt also im arithmetischen Mittel der Intervallgrenzen vor und besitzt den Wert

Mit Hilfe dieser Funktionen definieren wir
-
und
-
Diese Funktionen sind stetig: Dies ist im Innern der Intervalle klar; an den Intervallgrenzen liegt stets der Wert
vor; für den Nullpunkt ergibt sich die Stetigkeit, da die Funktionen auf
durch
beschränkt sind. Offenbar ist
und für jedes
sind weder
noch
die Nullfunktion.
Lösung
Wir betrachten die durch
-

definierte Funktion
-
Zeige, dass es zu jedem
,
,
eine Nullfolge
derart gibt, dass die Folge der Differenzenquotienten
-
gegen
konvergiert.
Lösung
Bestimme für die Funktion
-
die Extrema.
Lösung
Wir schreiben

Zur Bestimmung der Extrema betrachten wir die Ableitung, diese ist
-

Die Bedingung
führt durch Multiplikation mit
und Division durch
(die beide nicht
sind) auf
-

Daher muss
-

sein, woraus sich
-

also
ergibt. Die zweite Ableitung ist

und somit positiv, also liegt im Nullpunkt ein isoliertes lokales Minimum vor. Da die Ableitung keine weitere Nullstelle hat, ist dieses Minimum das einzige Minimum und daher ein globales Minimum und es gibt keine Maxima.
Lösung
Die erste Ableitung ist
-
Die zweite Ableitung
ist
-
Die dritte Ableitung ist
-
Die vierte Ableitung ist
-
Das Taylor-Polynom vom Grad
ist demnach
-
bzw.
-
Die beiden lokalen Extrema der Funktion
-

definieren ein achsenparalleles Rechteck, das vom Funktionsgraphen in zwei Bereiche zerlegt wird. Bestimme deren Flächeninhalte.
Lösung
Berechne das bestimmte Integral zur Funktion
-
über
.
Lösung
Eine Stammfunktion ist
-
Daher ist das bestimmte Integral gleich

a) Bestimme die
reelle Partialbruchzerlegung
von
-
b) Bestimme eine
Stammfunktion
von
-
c) Bestimme eine Stammfunktion von
-
Lösung
a) Es ist
-

Damit liegt die Faktorzerlegung des Nenners vor, sodass die Partialbruchzerlegung die Gestalt
-

mit reellen Zahlen
besitzt. Multiplikation mit dem Hauptnenner ergibt
-

Einsetzen von
ergibt
,
also
.
Einsetzen von
ergibt
,
also
.
Einsetzen von
ergibt
,
also ist
,
also
.
Einsetzen von
ergibt
-

Also ist
und daher
.
Die Partialbruchzerlegung ist also
-

b) Eine Stammfunktion von
-

ist
-
c) Es ist
-

Wir wenden die Standardsubstitution
an und erhalten

Nach Teil b) ist
-
eine Stammfunktion von
.
Nach
Satz 13.1
Nach dem
Zwischenwertsatz
-
-

Lösung erstellen