Lösung
- Die Abbildung
heißt bijektiv, wenn sie sowohl injektiv als auch surjektiv ist.
- Eine
Verknüpfung
-
heißt kommutativ, wenn für alle
die Gleichheit
-

gilt.
- Man nennt
-

den Kern von
.
- Ein
Ideal
in einem
kommutativen Ring
der Form
-

heißt Hauptideal.
- Unter einer Streckung auf
versteht man die lineare Abbildung
-
die durch die Multiplikation mit einem Skalar
gegeben ist.
- Eine
quadratische Matrix
heißt nilpotent, wenn es eine natürliche Zahl
gibt derart, dass das
-te
Matrixprodukt
-
ist.
Lösung
- Wenn
endlichdimensional ist, so ist auch
endlichdimensional und es gilt
-

- Es sei
ein Körper und es seien
und
Vektorräume über
der Dimension
bzw.
.
Es sei
-
eine lineare Abbildung, die bezüglich zweier Basen durch die Matrix
beschrieben werde. Dann gilt
-

- Es seien
zwei Polynome mit
. Dann gibt es eindeutig bestimmte Polynome
mit
-
Lösung
In den Klassenarbeiten der Klasse
können die üblichen Noten mit den Zehntelangaben
oder
erzielt werden
(also beispielsweise
,
und
).
Es werden im Halbjahr zwei Klassenarbeiten geschrieben, ihr Durchschnitt
(das
arithmetische Mittel)
bestimmt über die Endnote, die ganzzahlig ist. Kann es einen Unterschied machen, ob man zuerst die einzelnen Klassenarbeiten rundet und dann den Durchschnitt rundet, oder ob man den Durchschnitt nimmt und dann rundet
(
soll auf die größere ganze Note gerundet werden)?
Lösung
Das macht einen Unterschied. Wenn bei den beiden Klassenarbeiten die Noten
und
erzielt wurden, so führt das bei Rundung der Einzelergebnisse aus eine
und eine
. Der Durchschnitt davon ist
, was zur Endnote
gerundet wird. Dagegen ist
-

mit dem Durchschnitt
, was auf eine
gerundet wird.
Lösung
Beweise den Basisergänzungssatz.
Lösung
Lösung
Beweise das Injektivitätskriterium für eine lineare Abbildung.
Lösung
Lösung
Die Niederschlagshöhe ist
-

die Niederschlagshöhe ist also
cm.
a) Begründe mit einer Skizze die Formel für den Flächeninhalt eines Parallelogramms in der Ebene
(Grundseite mal Höhe).
b) Begründe mit einer Skizze die Formel für den Flächeninhalt eines Dreiecks in der Ebene
(Grundseite mal Höhe durch
).
Die Formel für den Flächeninhalt eines Rechteckes darf dabei verwendet werden.
Lösung erstellen
Berechne die
Determinante
der
Matrix
-
Lösung
Wir entwickeln nach der vierten Zeile. Dies ergibt

Lösung
Wir fixieren die Matrix
.
Es sei zunächst
.
Dann ist nach
Satz 16.11 (Lineare Algebra (Osnabrück 2024-2025))
die Matrix
nicht
invertierbar
und damit ist auch
nicht invertierbar und somit wiederum
. Es sei nun
invertierbar. In diesem Fall betrachten wir die wohldefinierte Abbildung
-
Wir wollen zeigen, dass diese Abbildung gleich der Abbildung
ist, indem wir die die Determinante charakterisierenden Eigenschaften nachweisen und
Satz 17.3 (Lineare Algebra (Osnabrück 2024-2025))
anwenden. Wenn
die Zeilen von
sind, so ergibt sich
, indem man auf die Zeilen
die Determinante anwendet und mit
multipliziert. Daher folgt die Multilinearität und die alternierende Eigenschaft aus
Aufgabe 16.29 (Lineare Algebra (Osnabrück 2024-2025)).
Wenn man mit
startet, so ist
und daher ist
-

Forme die Gleichung
-

in eine äquivalente Gleichung der Form
-

mit
um.
Lösung
Wir machen den Ansatz
. Einsetzen ergibt
-
wobei der Koeffizient zu

gleich

werden soll. Dieser Koeffizient ist

, also muss man
-
wählen. Damit wird das Polynom zu

und die äquivalente Gleichung ist
-

- Bestimme ein Polynom
vom Grad
mit
-

-

-

und
-

- Bestimme ein normiertes Polynom
vom Grad
mit
-

-

und
-

- Bestimme die Schnittpunkte der Graphen zu
und zu
.
Lösung
- Wir machen den Ansatz
-

Die Bedingungen führen auf das lineare Gleichungssystem
-

-

-

-

Elimination von
führt auf
-

-

-

Addition der ersten beiden Gleichungen führt auf
-

also
-

Dies führt auf
-

und
-

Somit ist
-

also
-

und
-

Das gesuchte Polynom ist also
-

- Wir machen den Ansatz
-

Die Bedingungen führen auf das lineare Gleichungssystem
-

-

-

Dies führt auf
-

-

Die Gleichung
ist
-

also
-

und
-

Das gesuchte Polynom ist also
-

- Die
-Koordinaten der Schnittpunkte der Graphen zu
und zu
sind die Nullstellen von
-

Wir arbeiten mit
. Wegen
-

ist
eine Nullstelle dieses Polynoms. Die Division mit Rest führt auf
-

Es geht also noch um die Nullstellen von
-
Diese sind
und
.
Die Schnittpunkte der beiden Graphen sind demnach
-
Bestätige
den Satz von Cayley-Hamilton
für die
Matrix
-
durch eine explizite Rechnung.
Lösung
Das
charakteristische Polynom
von
-
ist

Es ist
-

und
-

Es ist in der Tat
-

Beweise den Satz über die Beschreibung eines Eigenraums als Kern.
Lösung
Bestimme für die reelle Matrix
-
![{\displaystyle {}M={\begin{pmatrix}{\frac {9}{3}}&0&\cdots &\cdots &0\\0&1+1&0&\cdots &0\\\vdots &\ddots &{\sqrt[{3}]{8}}&\ddots &\vdots \\0&\cdots &0&7-4&0\\0&\cdots &\cdots &0&{\frac {10}{5}}\end{pmatrix}}\,}](https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/81841d14fd9b188dc4863c340762753072d56ecc)
die
Eigenräume
und die
geometrischen Vielfachheiten.
Lösung
Bestimme eine
Basis
des
, bezüglich der die Matrix
-

jordansche Normalform
besitzt. Wie sieht die jordansche Normalform aus?
Lösung
Wir orientieren uns an
Lemma 27.11 (Lineare Algebra (Osnabrück 2024-2025)).
Es ist
-

Somit ist
-
Es ist
-

sodass wir
-

wählen können. Es ist
-

Somit ist
-

Daher ist
-
eine Basis wie gewünscht. In dieser Basis wird die lineare Abbildung durch die Matrix
-
beschrieben.
Finde eine
affine Basis
für die Lösungsmenge der inhomogenen Gleichung
-

Lösung
Eine spezielle Lösung der Gleichung ist durch
-
gegeben. Für die zugehörige homogene Gleichung sind
-
Lösungen, die offenbar linear unabhängig sind. Da der Rang des Gleichungssystems
ist, handelt es sich um eine Basis des Lösungsraumes der homogenen Gleichung. Daher bildet
-
eine affine Basis der Lösungsmenge der inhomogenen Gleichung.