Lösung
- Man sagt, dass die Menge
eine Teilmenge von
ist, wenn jedes Element von
auch ein Element von
ist.
- Die Abbildung
-
die jedes Element
auf das eindeutig bestimmte Element
mit
abbildet, heißt die Umkehrabbildung zu
.
- Es sei eine Menge
mit einer
Verknüpfung
-
gegeben. Dann heißt ein Element
neutrales Element der Verknüpfung, wenn für alle
die Gleichheit
-
gilt.
- Eine Gruppe
heißt kommutativ, wenn
-

für alle
gilt.
- Ein
Körper
heißt angeordnet, wenn es eine
totale Ordnung
„
“ auf
gibt, die die beiden Eigenschaften
- Aus
folgt
(für beliebige
)
- Aus
und
folgt
(für beliebige
)
erfüllt.
- Man sagt, dass die Folge gegen
konvergiert, wenn folgende Eigenschaft erfüllt ist.
Zu jedem
,
,
gibt es ein
derart, dass für alle
die Beziehung
-

gilt.
Lösung
- Zu jeder natürlichen Zahl
gibt es eindeutig bestimmte natürliche Zahlen
und
mit
und mit
(außer bei
)
mit der Eigenschaft
-

- Es seien
und
positive natürliche Zahlen mit den Primfaktorzerlegungen
und
.
Dann ist
-

und
-

- Es seien
natürliche Zahlen mit
positiv und es seien
,
,
und
,
,
die im
Divisionsalgorithmus
berechneten Folgen. Dann gibt es ein
und ein
mit
derart, dass für die Ziffern mit
die Beziehung
-

gilt.
Wie oft sagt man „bitte“, wenn man dreimal „bitte, bitte, bitte“ sagt.
Lösung
Man sagt
-
mal „bitte“.
Petra fliegt zu ihrer ersten internationalen Konferenz. Als sie auf dem Weg zum Flughafen ihre Wohnung
(sie wohnt allein)
verlässt und gerade die Wohnungstür zugemacht hat, merkt sie
(eine der drei Möglichkeiten)
- Sie hat ihr Flugticket auf dem Schreibtisch vergessen.
- Sie hat ihre Schlüssel auf dem Schreibtisch vergessen.
- Sie hat ihren Reisepass auf dem Schreibtisch vergessen.
Was ist am schlimmsten?
Lösung
(1) und (3) sind jedenfalls nicht schlimm, da Petra die Schlüssel hat und daher direkt die vergessenen Sachen holen kann. Bei (2) hat sie dagegen ein Problem, wenn sie zurückkommt.
Es sei
eine zweielementige Menge. Erstelle eine Verknüpfungstabelle für die Verknüpfung „Vereinigung“ auf der
Potenzmenge
.
Lösung
Die Menge sei
,
die Potenzmenge ist dann
-

Die Verknüpfungstabelle für die Vereinigung ist
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Wir betrachten die Differenz von ganzen Zahlen als eine Verknüpfung
-
- Erstelle die möglichen Klammerungen für die Differenz von vier ganzen Zahlen
.
- Welche Klammerung verbirgt sich üblicherweise hinter dem Ausdruck
?
- Welches Ergebnis könnte für Kinder bei
verlockend sein?
- Schreiben sie die Möglichkeiten aus (1) als eine Addition von eventuell negativ genommenen Zahlen.
- Wie viele unterschiedliche Ergebnisse kann es in (1) geben?
Lösung
- Die Klammerungsmöglichkeiten sind
-
- Den Term
baut man von links nach rechts ab, er bedeutet also
.
- Verlockend ist wohl eine Klammerung, bei der schnell viel wegfällt, also
-

- Es ist
-

-

-

-

-

- Aus der Darstellung unter (4) kann man sehen, dass die zweite und die vierte Klammerung stets zum gleichen Ergebnis führen. Wir behaupten, dass ansonsten die Ergebnisse auseinanderfallen können. Es sei dazu
,
und
.
Dann ergeben sich der Reihe nach die Ergebnisse
-
Lösung
Wir betrachten die Abbildungen
-
und
-
und behaupten, dass diese beiden Abbildungen zueinander invers sind. Die Verknüpfung
sendet insgesamt eine Teilmenge
auf
-
Die Inklusion
-

ist dabei klar. Wenn umgekehrt
liegt, so ist aufgrund der Voraussetzung
oder
und damit ist auch
. Daher ist
die Identität.
Die Verknüpfung
sendet insgesamt ein Paar
bestehend aus Teilmengen
und
auf
-
Wir behaupten
-

(und entsprechend für die zweite Komponente).
Dabei ist die Inklusion
klar. Wenn umgekehrt
ist, so ist
und
. Wegen
und der Disjunktheit von
und
kann nicht
zu
gehören, also ist
. Daher ist auch
die Identität.
Am Weihnachtsbaum gibt es
Kerzen. Berechne die Anzahl der Reihenfolgen, wie die Kerzen angezündet werden können.
Lösung
Die Anzahl der möglichen Reihenfolgen ist
. Dies ist

Beweise den binomischen Lehrsatz für einen kommutativen Halbring
.
Lösung
Lösung
Wenn
die Zahl
teilt, so ist
-

mit einer weiteren Zahl
. Aufgrund der Multiplikativität des Betrages ist dann
-

was bedeutet, dass
von
geteilt wird. Wenn umgekehrt
von
geteilt wird, so bedeutet dies
-

Da
gilt, bedeutet dies
-

also teilt
die Zahl
.
Führe im Zehnersystem die Subtraktion
-
schriftlich durch.
Lösung
Es ist
-
-
-
Lösung
Wir beweisen die Aussage durch Induktion über das Maximum von
und
,
wobei wir ohne Einschränkung
wählen können. Wenn das Maximum
ist, so sind beide Zahlen
und somit nicht teilerfremd. Wenn das Maximum
ist, so ist
und somit ergeben
und
eine Darstellung der
. Es seien nun
teilerfremd,
und die Aussage sei für alle Zahlenpaare, deren Maxima kleiner als
sind, schon bewiesen. Dann ist
,
da bei
die beiden Zahlen nicht teilerfremd sind. Ebenso können wir
ausschließen. Wir betrachten das Zahlenpaar
und wollen darauf die Induktionsvoraussetzung anwenden. Das Maximum dieses neuen Paares ist jedenfalls kleiner als
. Allerdings müssen wir, damit die Induktionsvoraussetzung wirklich angewendet werden kann, wissen, dass auch
und
teilerfemd sind.
Dazu führen wir einen Widerspruchsbeweis. Nehmen wir also an, dass
und
nicht teilerfremd sind. Dann gibt es eine natürliche Zahl
,
die sowohl
als auch
teilt. Dies bedeutet wiederum, dass es natürliche Zahlen
mit
und
gibt. Doch dann ist
-

ebenfalls ein Vielfaches von
, im Widerspruch zur Teilerfremdheit von
und
.
Die Induktionsvoraussetzung ist also auf
und
anwendbar und somit gibt es ganze Zahlen
mit
-

Dann ist aber auch
-

und wir haben eine Darstellung der
mit
und
gefunden.
Lösung
Es ist

Lösung
Es stehen zwei Gläser auf einem Tisch, wobei das eine mit Rotwein und das andere mit Weißwein gefüllt ist, und zwar gleichermaßen. Nun wird ein kleineres leeres Glas
(ein Fingerhut oder ein Schnapsglas)
in das Rotweinglas voll eingetaucht und der Inhalt in das Weißweinglas überführt und dort gleichmäßig vermischt
(insbesondere gibt es Platz für diese Hinzugabe).
Danach wird das kleinere Glas in das Weißweinglas voll eingetaucht und der Inhalt in das Rotweinglas überführt. Befindet sich zum Schluss im Rotweinglas mehr Rotwein als im Weißweinglas Weißwein?
Lösung
Eine Termitenkönigin legt
Eier pro Tag und lebt zwanzig Jahre lang
(am
. Februar legt sie keine Eier).
Wie viele Eier legt sie in ihrem Leben?
Lösung
Es sind
-

Eier.
Bestimme die ganzzahligen Lösungen
der Ungleichung
-

Lösung
Es ist
-

Bei positivem
führt die Bedingung
-

auf
-

bzw.
-

Dies ist für
-

erfüllt. Für negatives
schreiben wir
-

mit
positiv. Die Bedingung
-

bedeutet dann
-

und ist für jedes
(positive)
erfüllt, da links eine positive rationale Zahl steht. Insgesamt ist die Ungleichung also für alle ganzen Zahlen
erfüllt.
Berechne die Gaußklammer von
.
Lösung
Es ist
-
und
-
daher ist
-

also ist
-

- Bestimme die
Stammbrüche,
die zugleich
Dezimalbrüche
und größer als
sind, und liste sie in absteigender Reihenfolge auf.
- Wie viele rationale Zahlen, die sowohl Stammbrüche als auch Dezimalbrüche sind, gibt es zwischen
und
(einschließlich).
Lösung
Ein Stammbruch ist genau dann auch ein Dezimalbruch, wenn er von der Form
mit
ist.
- Oberhalb von
sind dies
-
- Wir zählen, wie viele der Brüche
mindestens gleich
sind, bzw., wie viele ganze Zahlen der Form
zwischen
und
liegen. Dabei gehen wir so vor, dass wir die Potenz
der
festlegen und dann schauen, mit welchen Zweierpotenzen man das noch multiplizieren kann.
Bei
ist die maximale Zweierpotenz
, von dieser Art gibt es also zehn Zahlen.
Bei
ist die maximale Zweierpotenz
, von dieser Art gibt es also acht Zahlen.
Bei
ist
und die maximale Zweierpotenz ist
, von dieser Art gibt es also sechs Zahlen.
Bei
ist
und die maximale Zweierpotenz ist
, von dieser Art gibt es also vier Zahlen.
Bei
ist
und die maximale Zweierpotenz ist
, von dieser Art gibt es also noch eine Zahl. Insgesamt gibt es also im angegebenen Bereich
Stammbrüche, die zugleich Dezimalbrüche sind.
Negiere die Aussage, dass eine Folge
in einem angeordneten Körper gegen
konvergiert,
durch Umwandlung der Quantoren.
Lösung
Es gibt ein
mit der Eigenschaft, dass es für alle
ein
-

derart gibt, dass
-

ist.