Lösung
- Die Abbildung
heißt surjektiv, wenn es für jedes
mindestens ein Element
mit
gibt.
- Die Menge
-
mit
und
,
mit der komponentenweisen Addition und der durch
-

definierten Multiplikation nennt man Körper der komplexen Zahlen.
- Der Grad eines von
verschiedenen Polynoms
-

mit
ist
.
- Man sagt, dass
stetig
im Punkt
ist,wenn es zu jedem
ein
derart gibt, dass für alle
mit
die Abschätzung
gilt.
- Die Funktion
heißt differenzierbar in
, wenn der
Limes
-
existiert.
- Die Abbildung
werde bezüglich einer Basis durch die
Matrix
beschrieben. Dann nennt man
-

die Determinante der linearen Abbildung
.
Lösung
- Die
komplexen Zahlen
bilden einen Körper.
- Der natürliche Logarithmus
-
ist eine stetige, streng wachsende Funktion, die eine Bijektion zwischen
und
stiftet. Dabei gilt
-

für alle
.
- Die Menge aller Lösungen eines homogenen linearen Gleichungssystems
-
über einem Körper
ist ein Untervektorraum
des
(mit komponentenweiser Addition und Skalarmultiplikation).
In einer Höhle befinden sich im Innern am Ende des Ganges vier Personen. Sie haben eine Taschenlampe bei sich und der Gang kann nur mit der Taschenlampe begangen werden. Dabei können höchstens zwei Leute gemeinsam durch den Gang gehen. Die Personen sind unterschiedlich geschickt, die erste Person benötigt eine Stunde, die zweite Person benötigt zwei Stunden, die dritte Person benötigt vier Stunden und die vierte Person benötigt fünf Stunden, um den Gang zu durchlaufen. Wenn zwei Personen gleichzeitig gehen, entscheidet die langsamere Person über die Geschwindigkeit.
- Die Batterie für die Taschenlampe reicht für genau
Stunden. Können alle vier die Höhle verlassen?
- Die Batterie für die Taschenlampe reicht für genau
Stunden. Können alle vier die Höhle verlassen?
Lösung erstellen
Professor Knopfloch ist soeben aufgestanden und noch etwas schläfrig. Er setzt sich seine zwei Kontaktlinsen in seine Augen. Beim Frühstück stellt er fest, dass in seinem linken Auge keine Kontaktlinse ist. Er ist sich sicher, dass keine Kontaktlinse verloren ging, jede Kontaklinse landete in einem seiner Augen. Ist die Abbildung, die die Zuordnung an diesem Morgen der Kontaktlinsen zu den Augen beschreibt, surjektiv, injektiv, bijektiv?
Lösung
Die einzige Möglichkeit ist, dass beide Kontaklinsen im rechten Auge gelandet sind. Somit ist die Abbildung nicht injektiv
(
Elemente haben den gleichen Wert),
und auch nicht surjektiv, da das linke Auge nicht getroffen wird. Insbesondere ist die Abbildung nicht bijektiv.
Lösung
Wir bestimmen, wie viel die gleiche Menge an Äpfeln bei den beiden Verkäufern kostet. Um die beiden Angebote vergleichen zu können, berechnen wir den jeweiligen Preis für
-

Äpfel. Beim ersten Verkäufer muss man dafür
-

Euro bezahlen. Beim zweiten Verkäufer muss man dafür
-

Euro bezahlen. Das zweite Angebot ist also günstiger.
Beweise die folgenden Aussagen zu
Real-
und
Imaginärteil
von
komplexen Zahlen.
- Es ist
.
- Es ist
.
- Es ist
.
- Für
ist
-
- Es ist
genau dann, wenn
ist, und dies ist genau dann der Fall, wenn
ist.
Lösung Es seien im folgendem jeweils z = a + b·i, w = c + d·i mit a,b,c,d aus den komplexen Zahlen. Dann gilt:
1. z = a + bi = Re(z) + Im(z)*i.
2. Re(z + w) = Re(a + bi + c + di) = Re((a + c) + i(b + d)) = a + c = Re(a + bi) + Re(c + di) = Re(z) + Re(w).
3. Im(z + w) = Im(a + bi + c + di) = Im((a + c) + i(b + d)) = b + d = Im(a + bi) + Im(c + di) = Im(z) + Im(w).
4. Sei r aus den reellen Zahlen, dann gilt
Re(rz) = Re(r(a + bi)) = Re(ra + rbi) = ra = rRe(z) und
Im(rz) = Im(r(a + bi)) = Im(ra + rbi) = rb = rIm(z)
5. Seien A,B,C die drei Aussagen.
[A => B] Es gelte z = Re(z) => z = Re(a + bi) = a, also z ist reell.
[B => C] Es sei z reell. Dann gilt Im(z) = Im(z + 0·i) = 0.
[C => A] Es sei Im(z) = 0. Dann gilt b = 0 also z = a = Re(z).
Beweise durch Induktion für alle
die Formel
-

Lösung
Zeige, dass die
Reihe
-
konvergiert.
Lösung
Lösung erstellen
- Skizziere die Graphen der Funktionen
-
und
-
- Bestimme die Schnittpunkte der beiden Graphen.
Lösung
-
- Die Schnittbedingung führt auf
-

bzw. auf
-

Quadratisches Ergänzen führt auf
-

also
-

Somit ist
-

die
-Koordinate des einzigen Schnittpunktes
(die negative Wurzel führt zu einem Punkt außerhalb des Definitionsbereiches).
Der einzige Schnittpunkt ist
-
Betrachte die Funktion
-

Finde
derart, dass
-

gilt.
Lösung
Es ist

Der Vergleich mit
führt auf das Gleichungssystem
-

und
-

der lineare Anteil bleibt zuerst unberücksichtigt. Wir lösen die erste Gleichung nach
auf und erhalten
-

Dies eingesetzt in die zweite Gleichung ergibt

Somit muss die quadratische Gleichung
-

gelöst werden. Die Lösungen sind
-

wobei
dann die andere Lösung ist
(
und
sind in der Fragestellung und in dem Gleichungssystem gleichberechtigt).
Wir setzen
-

und
-

Daraus ergeben sich dann

und

Es ist also
-

Man erläutere den Unterschied zwischen dem Produkt und der Hintereinanderschaltung von zwei Funktionen
-
anhand typischer Beispiele. Wir ordnet sich die Kettenregel in diesen Fragekomplex ein?
Lösung erstellen
Beweise den Satz von Rolle.
Lösung
Bestimme die Ableitung von
-

auf
.
Lösung
Die Ableitung von
ist nach der Produktregel gleich
-

Bestimme den Flächeninhalt zwischen den Graphen der Exponentialfunktion und der Kosinusfunktion auf dem Intervall
. Skizziere die Situation.
Lösung
Der Kosinus verläuft im angegebenen Bereich unterhalb der Exponentialfunktion, deshalb ist der Flächeninhalt die Differenz der Flächeninhalte der beiden Funktionen in dem Bereich. Es ist
-

und
-

und damit ist der Flächeninhalt gleich
.
Bestimme explizit die
reellen
-
Matrizen
der Form
-

mit
-

Lösung
Die Bedingung bedeutet
-

Aus
-

folgt
oder
.
Bei
folgt aus den Einträgen rechts oben und links unten direkt
-

Daraus ergibt sich aus links oben und rechts unten ebenfalls
-

was der Annahme widerspricht. Es muss also
-

sein, also
-

Damit sind die Bedingungen rechts oben und links unten erfüllt und die beiden anderen Bedingungen sind äquivalent und bedeuten einfach
-

Wenn
(bzw.
)
ist, so ist
-

und
(bzw.
)
beliebig. Dies führt zu den Lösungen
und
.
Es seien nun
-

Wenn
beide positiv oder beide negativ sind, so gibt es keine Lösung für
. Also müssen die Vorzeichen von
und
verschieden sein. In diesem Fall ist
-
eine Lösung.
Man begründe anhand des Bildes, dass zu zwei Vektoren
und
die
Determinante der durch die Vektoren definierten
-Matrix mit dem Flächeninhalt des von den beiden Vektoren aufgespannten Parallelogramms
(bis auf das Vorzeichen)
übereinstimmt.
Lösung
Zunächst wird der Flächeninhalt des äußeren Rechtecks bestimmt:

Als nächstes werden die Flächeninhalte der Flächen A bis F aufgestellt:

Die Summe dieser Flächen ist:

Der Flächeninhalt des Parallelogramms ist somit:

Zur Überprüfung des Ergebnisses berechnen wir die Determinante der durch die Vektoren
und
definierten
-Matrix:

Man sieht schnell, dass die Determinante dem Flächeninhalt des Parallelogramms entspricht.
Das Vorzeichen der Determinante dreht sich um, wenn man die beiden Spaltenvektoren vertauscht.
Bestimme, abhängig von
, den
Rang
der Matrix
-
Lösung
Bestimme, ob die reelle Matrix
-
trigonalisierbar
und ob sie
diagonalisierbar
ist.
Lösung
Das
charakteristische Polynom
der Matrix ist

Den vorderen Faktor schreiben wir als
-

Somit besitzt dieses Polynom die beiden Nullstellen
-

Daher besitzt das charakteristische Polynom drei verschiedene Nullstellen und ist somit nach
Korollar 23.12 (Lineare Algebra (Osnabrück 2024-2025))
diagonalisierbar und erst recht trigonalisierbar.