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Dachprodukt/Universelle Eigenschaft/Textabschnitt

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Die folgende Aussage beschreibt die universelle Eigenschaft des Dachproduktes.


Satz  

Es sei K ein Körper, V ein K-Vektorraum und  n.  Es sei

ψ:VnW

eine alternierende multilineare Abbildung in einen weiteren K-Vektorraum W.

Dann gibt es eine eindeutig bestimmte lineare Abbildung

ψ~:nVW

derart, dass das Diagramm

VnnVW

kommutiert.

Beweis  

Wir verwenden die Notation aus Fakt. Durch die Zuordnung

e(v1,,vn)ψ(v1,,vn)

wird nach Fakt eine K-lineare Abbildung

ψ¯:HW

definiert. Da ψ multilinear und alternierend ist, wird unter ψ¯ der Untervektorraum  UH  auf 0 abgebildet. Nach Fakt gibt es daher eine K-lineare Abbildung

ψ~:H/UW,

die mit ψ¯ verträglich ist.
Die Eindeutigkeit ergibt sich daraus, dass die v1vn ein Erzeugendensystem von nV bilden und diese auf ψ(v1,,vn) abgebildet werden müssen.


Es bezeichne Altn(V,W) die Menge aller alternierenden Abbildungen von Vn nach W. Diese Menge kann man mit einer natürlichen K-Vektorraumstruktur versehen, siehe Aufgabe.



Korollar  

Es sei K ein Körper, V und W seien K-Vektorräume und  n

Dann gibt es eine natürliche Isomorphie

HomK(nV,W)Altn(V,W),ψ((v1,,vn)ψ(v1vn)).

Beweis  

Die Abbildung ist einfach die Verknüpfung ψψδ, wobei δ:V××VnV die kanonische Abbildung bezeichnet. Die Linearität der Zuordnung ergibt sich aus den linearen Strukturen des Homomorphismenraumes und des Raumes der alternierenden Abbildungen. Die Bijektivität der Abbildung folgt aus Fakt.



Korollar  

Es sei K ein Körper, V ein K-Vektorraum und  n

Dann gibt es eine natürliche Isomorphie

(nV)Altn(V,K),ψ((v1,,vn)ψ(v1vn)).

Beweis  

Dies ist ein Spezialfall von Fakt.



Satz  

Es sei K ein Körper und V ein K-Vektorraum und  k+

Dann gibt es eine kanonische surjektive lineare Abbildung

VVVV,v1vkv1vk.

Beweis  

Dies ergibt sich aus der alternierenden Abbildung

VkkV,(v1,,vk)v1vk,

gemäß Fakt  (2). Die Surjektivität beruht darauf, dass das Erzeugendensystem v1vk im Bild liegt.